Auf die Fakten warten
Revo Hospitality-Insolvenz: Ein Blick zurück und ein Blick nach vorn
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Maria Pütz-Willems
ist eine leidenschaftliche Schreiberin, die über 40 Länder bereiste und die Medienwelt aus vielen Perspektiven kennenlernte. Seit über 30 Jahren berichtet sie über die internationale Hotellerie, 2005 gründete sie hospitalityInside.com. Ihre Balance findet sie in frischer Luft, beim Sport, Kochen und mit geselligen Freunden.
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Breaking News: Revo Hospitality ist insolvent
Revo Hospitality meldet Insolvenz in Eigenverwaltung an. Betroffen sind 140 Gesellschaften. 125 Hotels werden fortgeführt werden. Die Gruppe versandte vor wenigen Minuten eine entsprechende Pressemitteilung. Damit ist der "worst case" eingetreten, den Gründer Ruslan Husry unbedingt vermeiden wollte. Diese News dürfte den deutschen Hotel-Markt erschüttern.
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Mit dem Pullman Berlin in der Zange
Revo Hospitality, Europas grösster White-Label-Operator, arbeitet an der Konsolidierung des Unternehmens nach der Übernahmewelle 2024. Seit Montag bietet die Union Investment die Immobilie des Pullman Schweizerhof Berlin zum Verkauf an. Revo, der Mieter, ist gekündigt. Er wehrt sich juristisch und will nicht ausziehen. Es gibt aber auch noch Positives.
Vom aufsteigenden Stern zum Fragezeichen
Markt-Bereinigungen, neue internationale White Label Operators, aufstrebende regionale Betriebsgesellschaften – alles in allem ein zunehmendes Marken-Wirrwarr: Für Hotel-Investoren in Deutschland gestaltet sich die Betreibersuche offensichtlich immer schwieriger. Was sagen Beratungsunternehmen dazu?
Der Deal Maker
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