
Dubai live: Wie die Glitzer-City leidet und lebt
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Viel Bewegung in der Krise
Liebe Insider,
es ist schon ungewöhnlich, in den Quartalsergebnissen von Tourismus-Unternehmen zu lesen, wie viel Kerosin sich z.B. die TUI für ihr Sommergeschäft gesichert hat. Oder umgekehrt, im positiven Sinne, dass Scandic betont, nicht direkt unter der geopolitischen Lage zu leiden Auch die Ketten bleiben vorsichtig, wie Accor, Scandic, die TUI und auch die GHA in ihren Q1-Zahlen darlegen. Der Iran-Konflikt lässt alle zittern, rund um den Globus. In Deutschland melden die ersten Reiseveranstalter bzw. Reisebüros Kurzarbeit an.
In den USA hat das Fussball-WM-Drama begonnen. In Philadelphia sagte die FIFA 2.000 von 10.000 reservierten Zimmern ab. Tausende Hotelzimmer wurden an allen 16 Fussball-WM-Austragungsorten storniert. Die Buchungen bleiben hinter den Prognosen zurück, normale Fans können die Preise nicht mehr zahlen, zahlungskräftige gibt es aber auch noch nicht in Massen. Der goldene Sommer fällt aus. MAGA.
Zurück nach Deutschland, wo sich der Geschäftsreise-Markt verändert. Es sind die kleinen Verschiebungen, die zeigen, dass momentan die Kostenkontrolle Vorfahrt hat. Das heisst z.B. weniger fliegen, mehr Bahn. Oder Reisen ja, aber nicht mehr im eigenen Land, lieber zu den (günstigeren) Nachbarländern. In Österreich könnten Geschäftsreisende der Gastronomie Gutes tun: Der Druck auf diese Branche ist ebenfalls heftig, wie Zahlen zeigen.
