Dubai live: Wie die Glitzer-City leidet und lebt

Dubai live: Wie die Glitzer-City leidet und lebt

Maria Pütz-Willems

Liebe Insider,

Dubai steht still. Das Business-Rauschen, der Grundton der Glitzer-City, ist verhallt.  Die Dubai Mall, die Autobahnen, Hotels und Pools – sehr viel ist sehr leer. Sarah Douag hat viele Fotos mitgebracht: Sie war vergangene Woche vor Ort. Sie traf sich mit CEO Henk Meyknecht von der Private Equity Firma SAH, mit Accor-CEO Duncan O'Rourke für MEA & APAC, Joachim Hafner, dem GM vom Mandarin Oriental Downtown, und dem Berater Hans Peter Betz und berichtet über das Mega-Tief der Branche, den Cashflow der Hotels, Werteverfall der Immobilien und den Umgang mit den Mitarbeitern.

An einem Abend um 18 Uhr holte ein Taxifahrer Sarah ab: Sie war sein zweiter Fahrgast an diesem Tag. Ein anderer riet ihr am nächsten Tag zum Lunch im Burj Khalifa: Er kostet dort nur noch 28 Euro.

Trotz allem: Die Emirati wie auch die Expats atmen weiter Optimismus. Dubai wird sich wieder (bald) erholen. Warum? Alle glauben an die Vision dieser Stadt, der Erfolg der letzten Dekaden ist buchstäblich zementiert, in Steine, die in den Himmel wachsen… Einmal mehr sind sie dankbar gegenüber ihrem Emir, der der Bevölkerung in den ersten Angriffstagen die Angst nahm – durch klare Ansagen und Nachrichten via Smartphone. Nehmen Sie sich die Zeit für diese acht Seiten lange, feinfühlige Reportage von Sarah. Mehr Live-Info aus erster Hand kann man aus dieser Krisen-Region in diesen Tagen nicht bekommen.

Sie möchten gerne weiter lesen?

Dieser Artikel ist ein HI+ Artikel und nur für Abonnenten von hospitalityInside zugänglich. Bitte melden Sie sich mit Ihren Nutzerdaten an oder schliessen Sie ein Abo ab.

Verwandte Artikel

Viel Bewegung in der Krise

Viel Bewegung in der Krise

24.4.2026

Liebe Insider,


es ist schon ungewöhnlich, in den Quartalsergebnissen von Tourismus-Unternehmen zu lesen, wie viel Kerosin sich z.B. die TUI für ihr Sommergeschäft gesichert hat. Oder umgekehrt, im positiven Sinne, dass Scandic betont, nicht direkt unter der geopolitischen Lage zu leiden Auch die Ketten bleiben vorsichtig, wie Accor, Scandic, die TUI und auch die GHA in ihren Q1-Zahlen darlegen. Der Iran-Konflikt lässt alle zittern, rund um den Globus. In Deutschland melden die ersten Reiseveranstalter bzw. Reisebüros Kurzarbeit an.


In den USA hat das Fussball-WM-Drama begonnen. In Philadelphia sagte die FIFA 2.000 von 10.000 reservierten Zimmern ab.  Tausende Hotelzimmer wurden an allen 16 Fussball-WM-Austragungsorten storniert. Die Buchungen bleiben hinter den Prognosen zurück, normale Fans können die Preise nicht mehr zahlen, zahlungskräftige gibt es aber auch noch nicht in Massen. Der goldene Sommer fällt aus. MAGA.


Zurück nach Deutschland, wo sich der Geschäftsreise-Markt verändert. Es sind die kleinen Verschiebungen, die zeigen, dass momentan die Kostenkontrolle Vorfahrt hat. Das heisst z.B. weniger fliegen, mehr Bahn. Oder Reisen ja, aber nicht mehr im eigenen Land, lieber zu den (günstigeren) Nachbarländern. In Österreich könnten Geschäftsreisende der Gastronomie Gutes tun: Der Druck auf diese Branche ist ebenfalls heftig, wie Zahlen zeigen.

{"host":"hospitalityinside.com","user-agent":"Mozilla/5.0 AppleWebKit/537.36 (KHTML, like Gecko; compatible; ClaudeBot/1.0; +claudebot@anthropic.com)","accept":"*/*","accept-encoding":"gzip, br, zstd, deflate","x-forwarded-for":"216.73.216.234","x-forwarded-host":"hospitalityinside.com","x-forwarded-port":"443","x-forwarded-proto":"https","x-forwarded-server":"17fef66d9534","x-real-ip":"216.73.216.234"}REACT_APP_OVERWRITE_FRONTEND_HOST:hospitalityinside.com &&& REACT_APP_GRAPHQL_ENDPOINT:http://app/api/v1