Erlaubt: Mit der Nachhaltigkeit spielen

Erlaubt: Mit der Nachhaltigkeit spielen

Screenshot UBA Game - Little Impacts
Auf seiner Website wirbt das deutsche Umweltbundesamt für das neue "Little Impacts" Spiel und die Hauptfigur Leah. / © Screenshot Umweltbundesamt

Ausgerechnet das deutsche Umweltbundesamt (UBA) erlaubt Familien, mit der Nachhaltigkeit zu spielen: Sie dürfen sich über das Serious Game "Little Impacts" freuen – das seine Message nicht mit erhobenem Zeigefinger, sondern unterhaltsam verbreitet.

Bei "Little Impacts" (Kleine Wirkungen) erleben junge Erwachsene, wie die Hauptfigur Leah ihr Umfeld mit ihrer Begeisterung für Nachhaltigkeit ansteckt. Das kostenlose und werbefreie Mobile Game ist für Android und iOS erhältlich.


Leah nimmt die Spieler auf eine kleine Reise mit: In fünf Kapiteln erkunden sie verschiedene alltagsnahe Themen wie Ernährung, Wohnen und Mobilität, aber auch politische Teilhabe und nachhaltige Investitionen. Die Jugendlichen begleiten die Hauptfigur dabei, wie sie mit ihrer Familie und ihrem Freundeskreis darüber ins Gespräch kommt. Leah navigiert einfühlsam Vorbehalte und Konflikte zwischen den Generationen, begeistert andere mit ihrer Motivation und lässt die Spieler das Gelernte direkt selbst anwenden.


Spielerische Wissensvermittlung

"Little Impacts" zählt zum Genre der sogenannten "Serious Games" oder auch "Impact Games". Sie sind unterhaltsam, verfolgen aber gleichzeitig auch andere Ziele wie die Vermittlung von Wissen oder Motivation zu bestimmten Handlungen. Dafür werden typische Spielelemente mit Bildungsinhalten kombiniert. So geht Umwelt-Kommunikation neue Wege, um die Vorlieben zunehmend technikaffiner Generationen zu berücksichtigen.


Das Spiel basiert auf wissenschaftlichen Erkenntnissen und wird später hinsichtlich seiner Wirksamkeit und Reichweite evaluiert. Es entstand im Rahmen des laufenden Forschungsvorhabens "Potenzial von Serious Games als Instrument zur Beförderung von Nachhaltigkeit" des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme (ISE). In diesem Projekt arbeitet das Fraunhofer-Institut gemeinsam mit dem UBA⁠ daran, die vielfältigen Potenziale, die spielbasierte Ansätze für die Schaffung eines Nachhaltigkeitsbewusstsein haben, zu erkunden und für das Umweltbundesamt nutzbar zu machen. 


So wurden neben der Entwicklung von "Little Impacts" beispielsweise der Forschungsstand sowie weiterer Bedarf erarbeitet und eine Vernetzung mit Akteuren der Gaming Community durchgeführt. Hintergrund-Infos gibt es auf der Themenseite "Serious Gaming und Nachhaltigkeit". / red 

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