
Tourismussteuer in Amsterdam vor Gericht
Die Stadt profitiert, während die Hotelbranche blockiert wird und schrumpft
Autor

Sarah Douag
arbeitete für eine Reiseagentur, bevor sie für französische Medien zu schreiben begann. Von Cannes und Paris zog es sie ins quirlige Amsterdam, von wo sie die internationalen Hospitality-Trends und ihre Hintergründe messerscharf analysiert.
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Amsterdam hat eine Botschaft für die Tourismusbranche: Ihr seid herzlich willkommen, aber ihr werdet dafür bezahlen. Und Eure Gäste ebenfalls. Diese Woche kündigte die neue Koalitionsregierung der Stadt Pläne an, die kommunale "toeristenbelasting" (Tourismusabgabe) auf Übernachtungen von derzeit 12,5% auf 16% im Jahr 2027 zu erhöhen. Danach soll der Satz bis zum Jahr 2030 um jährlich einen Prozentpunkt auf insgesamt 20% steigen.

