Über Bewertungszahlen und unbezahlbare Werte Update zum HITT Messbares und Soziales Weitere Top-Redner

Über Bewertungszahlen und unbezahlbare Werte

Update zum HITT: Messbares und Soziales – Weitere Top-Redner

Es geht um mehr als nachhaltige Immobilien und Hotelkonzepte: Die Legislative bezieht jetzt Soziales und die Natur mit ein. Der HITT Think Tank sagt Ihnen, was relevant ist.Foto: adobe stock metamorworks

Augsburg/Berlin. Das Programm des 6. HospitalityInside Think Tank am 26./27. Juni in Berlin wird mit jeder weiteren Experten-Zusage spannender. Und konkreter, weil die EU-Taxonomie immer mehr Nachhaltigkeitsregeln mit einem Zeitstempel versieht. Ab nächstem Jahr müssen die Unternehmen bereits stärker die Umwelt, das Soziale und die Belange von Arbeitnehmern berücksichtigen. Welche Makro-Faktoren wirken sich also wie auf die Hotellerie aus? Das kann nur der HITT erklären: kompakt in 1,5 Tagen und mit Hilfe genau jener Movers & Shakers, die im Hintergrund den Gesetzgebern sogar zuarbeiten. Der HITT Think Tank ist alles andere, nur keine klassische Konferenz.

"Angesichts der hohen Dynamik der Legislative wird es extrem wichtig, den Überblick zu behalten und zu selektieren, welche Treiber bei den nächsten Schritten relevant sind", unterstreicht HITT-Moderator Tim Davis. "Eine Plattform wie der HITT gibt Hoteliers und Investoren Orientierung durch die hochkarätigen internationalen Experten, die selbst in wichtigen Gremien sitzen und Standards wie Inhalte mitdefinieren".

Der Titel des diesjährigen HITT Think Tanks "Next level: Measure. Benchmark. Drive. Lifting sustainability from intention to traction" erfasst die aktuelle Situation: Messdaten zu dokumentieren, wird elementar wichtig, da sie dem zukünftigen Benchmarking dienen, welche u.a. Banken für die Kreditvergabe heranziehen. Doch es geht nicht mehr allein um Zahlen, sondern auch um die weichen, nicht-finanzorientierten Kriterien, durch die die Umwelt, die Natur und die Beziehung zu den Mitarbeitern aktuell deutlich stärker ins Rampenlicht rücken.

Alle interagieren, kollaborieren

Tim Davis, der den – englischsprachigen – Think Tank seit der Premiere moderiert und gemeinsam mit HospitalityInside-Chefredakteurin Maria Pütz-Willems die Inhalte kuratiert, hebt die Vorzüge dieses kleinen, feinen Events für maximal 60 Gäste hervor: "Mit den üblichen Konferenz-typischen Reden haben die HITT-Impulse gar nichts zu tun. Beim HITT geht es um Qualitäts-Content, eine Session baut auf der vorigen auf, jeder Teilnehmer soll sich jederzeit zwanglos einbringen, seine Fragen stellen und seine Bedenken äussern können. Wir interagieren, provozieren, brainstormen".

Das hat bereits sechs Mal funktioniert. HITT ist business & fun. Die Atmosphäre auf dem Schiff inspiriert, die Teilnehmer – Executives auf C-Level – diskutieren entspannt im Stuhlkreis, werfen sich gegenseitig den Mikro-Würfel zu und fühlen sich im zwanglosen Dress, Sneakers und Jeans, einfach wohl. Hier teilt jeder sein Wissen mit jedem, es gibt keine Hierarchie, dafür viel Kollaboration. 94% der HITT-Teilnehmer bewerteten den Think Tank 2022 mit "sehr gut".

Das Upside-Potential in der Veränderung

Die Hospitality-Branche befindet sich in einer bedeutsamen Schnittstelle zwischen Legislative und Gesellschaft. Hotels sind selbst ein Abbild der Gesellschaft, ein Spiegel verschiedener Interessensgruppen, angefangen von den Investoren und Geschäftspartnern über die Kunden/Gäste bis hin zu den eigenen Mitarbeitern, der  Nachbarschaft und der sie umgebenden Natur.

"Und genau hier versteckt sich ein grosses Upside-Potential", unterstreicht Tim Davis. Wie kaum eine andere Branche kommen die Hospitality-Unternehmen automatisch mit vielen Stakeholdern in Kontakt, und durch ihre soziale Einstellung sind sie in der Lage, viele Vorgaben einer EU-Taxonomie "natürlich" zu erfüllen.

Zahlen verknüpfen lernen

Am HITT 2023 verknüpfen wir die Welt der bewertenden Zahlen mit der Welt der unbezahlbaren Werte. Aus dem Programm:

Florian Huber, der Co-Gründer von EYCarbon, EY, wird die Benefits und Fallen beim "Messen" beleuchten, wie man Messzahlen managt und ESG-konform auch in den Nachhaltigkeitsreports händelt. Messergebnisse müssen aber auch umgesetzt werden, um den Carbon Footprint weiter nachvollziehbar zu reduzieren. Das schafft man nur mit den passenden Technologie-Tools – das Thema der folgenden Diskussionsrunde.

Den Gegenpart zu den Mess- und Benchmarking-Zahlen verkörpert Malin Lindfors Speace, Gründerin und CEO der skandinavischen Beratungsgesellschaft Ethos. Sie erläutert, wie man die sozialen Aktivitäten und Anforderungen seitens der EU messbar umsetzt. Damit man rund um den Planeten auch nachweisen kann, wie weit sich die Lebensqualität der Menschen künftig weiter verbessert.

Die Brücke zur Natur schlägt Zaneta Sedilekova, Direktorin für Klima- und Biodiversitätsrisiken des britischen Climate Law Lab. Die junge Juristin betrachtet die biologische Vielfalt an Tieren, Pflanzen, Pilzen und Mikroorganismen wie auch die Vielfalt der Ökosysteme – beides unterschätzte Faktoren für Investoren und Betreiber. Was sind die Hauptrisiken für Unternehmen, wenn sie untätig bleiben?

Das HITT-Programm ist seit heute morgen aktualisiert und Sie finden auf der HITT-Webseite weitere neue hochkarätige Redner, die wir als "Impulsgeber" bezeichnen. Und es liegt an Ihnen, Ihren eigenen Impuls hinzuzufügen.

HospitalityInside erwartet in den nächsten Tagen Zusagen weiterer Experten. Und wir werden Ihnen ab sofort die einzelnen Sessions im Detail vorstellen.

Was ist der Think Tank? Das zeigt das Video des HITT 2022 einschliesslich Teilnehmer-Kommentaren.

Wo melden Sie sich an, wo gibt's alle Details? Auf www.hitt.world

 

Wir danken den HITT Sponsoren 2023

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