
Vor der Expo Real: ein Markt zwischen Intransparenz und Glaubwürdigkeit
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Gesetze und Strafen. Und Branded Residences unter der Lupe.
Liebe Insider,
über Vorträge und Artikel zum Thema Branded Residences stolpert man inzwischen ständig. Der Trend, einst geboren in Miami, kommt jetzt in Dubai, im Epicenter des Booms, an seine Grenzen. Einmal wegen des USA-Iran-Konflikts, zum anderen, weil keine neuen Hotel-Namen mehr das Residence-Gebäude zieren, sondern Mode-Marken und Fussball-Clubs. Weil die Kunden aktuell nicht mehr in den Mittleren Osten reisen möchten, fliegen jetzt die Verkäufer aus, z.B. nach Amsterdam, in eine Mega-Shopping Mall mit Massenandrang, in der sich Residences schnell verkaufen lassen (wie einst im Timesharing?). Es beginnt eine Ära der Massen-Residenzen.
Viele Spontan-Käufer kümmern sich kaum um die Residence-Details. Und vor allem: Sie zeichnen lange Verträge, was aber wenn die Hotel-Marke auszieht? Wer bietet dann überhaupt noch den Service? Wie stark sinkt der Markenwert für den Eigentümer, wie stark für den Käufer/Kunden? In welcher Zyklus-Phase verdienen welche Stakeholder eigentliche das grosse Geld?
Jeff Tisdall von Accor One Living, Henk Meyknecht vom Private Equity-Unternehmen SAH in Dubai und Hans Peter Betz, ein spezialisierter Berater für Eigentümer im Mittleren Osten, zeigen erst auf, wie komplex alles geworden ist. Weshalb sie selbst hier und heute den Wandel und die Zukunft der Residence-Betreiber und -Marken extrem kritisch hinterfragen. Sarah Douag hat alles im Detail festgehalten, auch die Stolpersteine. Eine Mega-Recherche für Sie, liebe Abonnenten!
