
Zeitweise Nebel, vor und hinter den Kulissen
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Mehr Transparenz um Revo und Ketten. Und mehr vom HITT.
Liebe Insider,
die Logik von Revo Hospitality in der letzten Pressemitteilung vor zwei Wochen war mir nicht so ganz klar: Die Zahl der 125 Insolvenzen in Eigenverwaltung war plötzlich auf 175 gesprungen. Unsere Nachfrage wurde ordentlich beantwortet.
Gleichzeitig habe ich die Berliner Insolvenzkanzlei Anchor – die keine Hospitality-Kunden hat – gefragt, ob das (Revo-)Prozedere mit inzwischen fünf Experten (Anwälten) gerechtfertigt ist und die Massnahmen im Verhältnis stehen. Immobilien-Expertin Nicole Riedemann hat in einige Punkte mehr Licht gebracht.
Und ich kann Ihnen heute noch mehr Transparenz bieten: Uns liegt eine aktuelle Liste von rund150 betroffenen Revo-Gesellschaften vor, die wir heute auch publizieren. Darüber hinaus äusserte sich Wyndham im Rahmen seiner Bilanz-Präsentation 2025 erstmals öffentlich über die Revo-Insolvenz. Der weltgrösste Franchisegeber hat in Revo 160 Millionen Dollar investiert. War das alles Key Money?
Die Welt dreht sich weiter, liebe Leser. So startet "ein kleiner Italiener" durch: die 15 Jahre junge AG Group. Aus Covid hat sie sich selbst rausgezogen, nun will sie über White Label wachsen und bekannte globale Luxus-Lifestyle-Marken (Accor, Hyatt) ins Land locken. Und das Gros ihrer Gäste ist schon international.
