Bye-bye Boom, willkommen Nachhaltiges. HI und der HITT machen mit.

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Maria Pütz-Willems

Liebe Insider,


Cashflow is King. Die Hotel-Betreiber stehen im Fokus der Kredit-Prüfungen – eine Folge der anhaltenden Insolvenzen in Deutschland. Der Spiess dreht sich damit wieder um. Wer früher am schnellsten skalierte, sicherte sich Marktanteile und scherte sich nicht (mehr) um Profitabilität. Jetzt werden die Finanzierer wieder konservativer. Kapitaldisziplin ist das neue Schlagwort. Unsere Finanzfachfrau Beatrix Boutonnet erklärt detailliert, wie sich die Schrauben weitergedreht haben. Es ist Zeit, dem Boom bye-bye zu sagen. 


Die Lust auf Value-add und Core Assets darf ja bleiben, aber der Erfolg liegt in vielen Feinheiten, wie uns heute auch die Omnam Group klarmacht. Der kapitalstarke israelische Investor und Developer hat Italien zu seinem Kernmarkt auserwählt.


Der Nahe Osten wird nun auch erleben, was Kapitaldisziplin bedeutet – und Durchhaltevermögen. Das WTTC und andere Daten-Analysten sprechen in ihrem Forecast für die Region über erschreckende Minuszahlen. Nur eine: Pro Tag im laufenden Jahr rechnet man mit rund 600 Millionen Dollar entfallenen Einnahmen. Der Iran-Konflikt spiegelt sich inzwischen sogar in der Schweiz und in anderen Ländern. Wir haben neue Beispiele zusammengestellt. 

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Freude und Frust: Tourismus funktioniert nur im Frieden

Freude und Frust: Tourismus funktioniert nur im Frieden

6.3.2026

Liebe Insider,

die leeren Stände in den Nahost-Hallen an der ITB Berlin diese Woche sind ein krasser Vorgeschmack auf den Krieg in einer grossen Region, deren Tourismus-Umsatz in den nächsten Monaten dramatisch zusammenbrechen wird. Mit dem Angriff der USA und Israels auf den Iran drohen die Touristenströme aus allen Feeder-Märkten auszubleiben – aus den EU, CIS, aus Indien wie auch aus den GCC-Staaten. 

Seit Wochenbeginn haben mich Kontakte aus Dubai und Abu Dhabi mit aktuellen Infos und Fotos über die Lage vor Ort informiert; ich darf  daraus zitieren. In Abu Dhabi hat die Regierung den Einwohnern in kurzen, klaren Formulierungen den Sicherheitsstatus kommuniziert, ebenso wie die Hotels erfuhren, dass die Kosten gestrandeter Gäste vom Staat bezahlt werden. Die wirtschaftliche Realität ist das krasse Extrem: Die Destination verliert Vertrauen und Touristen und der Wert der Spitzen-Immobilien sinkt drastisch. 

Einen Tag vor dem überraschenden Angriff haben europäische Tourismus-Experten – wie gewohnt zur ITB – das (deutsche) Reiseverhalten analysiert. Danach soll das Jahr 2026 ein Superjahr werden, trotz einiger "Rückwärts"-Trends. Es kann sein, dass Europa und vor allem Deutschland aus der deprimierenden Situation im Mittleren Osten erneut eine Urlauber-Flut erleben wird. Garantiert ist aber hierzulande auch nichts mehr, solange es keinen Frieden in der Ukraine gibt.

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