
Die Expo Real und der Markt: Anspannung oder Entspannung?
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Kempinski und Adagio – ohne und mit Strategie
Liebe Insider,
bei Kempinski Hotels schlagen wieder die Wellen hoch, aber nur intern, hinter den Kulissen. Die Zeichen stehen auf Veränderung nach zu vielen Veränderungen in den letzten Monaten. Barbara Muckermanns Strategie geht offenbar nicht auf. Die Luxushotelgruppe hat in zweieinhalb Jahren 19 Hotels verloren. Zum einen wollte sie die unrentablen Luxushotels von den Ikonen trennen und gleichzeitig die Company von Asset-light auf Asset-heavy drehen. Eine Armada teurer Chief Officer kaufte sie ein, 120 Mitarbeiter betreuen nun 63 Hotels und eine schwache Pipeline. Um die unrentablen Hotels operativ und offiziell abzuwickeln, hat sie zudem im Stillen eine neue Gesellschaft (KISA II) gegründet. Es gibt aber schon eine KISA. Weshalb muss es also zwei geben?
Es bleiben noch sehr viele Fragen offen. Kempinski Hotels ist so intransparent wie die respektierte Luxushotel-Gruppe es noch nie war. Die wahren Werte der ältesten Luxushotel-Gruppe Europas liegen am Boden. Jetzt sind die Aufsichtsräte und die Eigentümer-Familie aus Bahrain final gefordert. Sie müssen nun über die Zukunft von Kempinski entscheiden, nicht nur über eine(n) CEO.
