Die Jagd auf die Trophy-Immobilie Adlon, mit oder ohne Kempinski

Die Jagd auf die Trophy-Immobilie Adlon, mit oder ohne Kempinski

Maria Pütz-Willems

Liebe Insider,


der Ferienmonat August brachte wenig Entspannung, weder auf den Autobahnen noch in den Mail-Boxen und im Hotel-Markt. Fast keine Woche mehr ohne Insolvenz, Skandal oder schräge Geschichten. Wir haben unsere Ferien-Energie sofort in zwei grosse Storys umgesetzt. Unsere (Hotel-)Finanz- und Fonds-Spezialistin Beatrix Boutonnet beleuchtet intensivst, was passiert, wenn das Adlon Kempinski mit oder ohne Marke verkauft wird.


Der Preispoker um die nackte Immobilie und die sexy Marke hat begonnen; beides zusammen zu verkaufen, schafft momentan weder die Markeninhaberin Familie Jagdfeld noch der Fundus Fonds noch Kempinski. Ich habe zu Beatrix' Mega-Analyse auch noch ein paar provokante Gedanken hinzugefügt. Gestern haben über 4.000 Anleger des Fundus Fonds für oder gegen den Verkauf der Immobilie gestimmt; das Ergebnis wird erst in einigen Tagen kommen. Egal, wir bleiben dran. Diese Verkaufsansage bringt einiges ans Rollen – und an die Öffentlichkeit.


Story 2 ist eigentlich nur eine kleine Story; die Namen 12.18., Lindner, Versorgungswerk der Zahnärztekammer Berlin (VZB) machen es wieder spannend. Die Investment Company 12.18 hat für ihre Dachgesellschaft Insolvenz in Eigenverwaltung beantragt: Dahinter stehen die Beteiligungsgesellschaften. Susanne Stauss jedenfalls hat die ersten wichtigen Fragen gestellt. Und gespürt, dass es zwischen 12.18. und dem VZB knirscht.

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