Druck und Disruption, Kapital und Soziales

Druck und Disruption, Kapital und Soziales

Maria Pütz-Willems

Liebe Insider,


die Schweizer Landschaft ist so bunt wie die der Schweizer Hotelfachschulen. Die Mehrheit von ihnen gehört gewinnorientierten Unternehmen. M&A's gab es auch in diesem Segment. Die Zahlen der Studierenden aus Asien und Russland sinken; das hängt auch mit dem starken Franken zusammen, und einem gelockerten Bank-Geheimnis. Einige Hotelfachschulen haben sich zudem selbst geschadet, z.B. durch überehrgeizige Bauprojekte. Unser Autor Prof. Macy Marvel – er dozierte 18 Jahre lang an der EHL – beschreibt den Wandel und den aktuellen Druck auf diese weltweit renommierten Bildungsinstitute.


Charlie MacGregor, der Gründer von The Social Hub, liebt Disruption. Er hat gerade laut überlegt, welche Umsatzzahlen und Social Communitys mit Werten überleben, wenn er mal stirbt. Neben zwei seiner 21 "Hubs" (Hotels) hat er in Rom und Florenz auch noch einen "Social Park" daneben. Er sieht einen neuen "Purpose", der Locals und Gäste verbindet. 13,8 Millionen Euro ist der Social Hub in Rom wert. Wie hängt das alles zusammen? Sarah Douag hat diesem sozial motivierten Querdenker intensiv zugehört.


Auch Max Schlereth ist einst eigene Wege gegangen; er setzte in Deutschland Derag Serviced Apartments um. Diese heissen schon lange Living Hotels – und nun baut der mutige Unternehmer ein geschichtsträchtiges Haus aus der Nazi-Ära in Hamburg in ein luxuriöses Boutique-Hotel um. Ausserdem ist eine neue Upscale-Marke für Living angekündigt.

Sie möchten gerne weiter lesen?

Dieser Artikel ist ein HI+ Artikel und nur für Abonnenten von hospitalityInside zugänglich. Bitte melden Sie sich mit Ihren Nutzerdaten an oder schliessen Sie ein Abo ab.

Verwandte Artikel

Heisse Zeiten für Revo und PRISM/OYO

Heisse Zeiten für Revo und PRISM/OYO

26.6.2026

Liebe Insider,


abkühlen bitte - im Hotel! Sieben Hotels im schönen Städtchen Mainz offerieren ein cooles Doppelzimmer in heissen Zeiten, für 55 Euro. 33 Grad muss es dafür mindestens warm sein, und der Wetterfrosch muss die Hitze schon fünf Tage vorab prognostiziert haben.


Die deutsche Hotellerie glüht schon seit Januar dieses Jahres. In der Revo-Insolvenz läuft der Ausverkauf hinter den Kulissen weiter. Die führenden Insolvenz-Anwälte haben alles unter Kontrolle – glauben sie. Sie haben vor vier Wochen fünf Bieter-Gruppen angekündigt, deren Namen aber liefern sie immer noch nicht. Da hilft nur Medien-Recherche. Dank Bundeskartellamt ist Motel One jetzt "offiziell" identifiziert, 10 Häuser übernehmen zu wollen. Aus einem Interview in Israel erfahren wir von einem neuen Player, der von der Seite kommt: Der Developer und Investor Israel Canada plant über seine Firma "Brown Hotels" in den deutschen Hotelmarkt einzusteigen – über fünf Betriebsverträge und eine Immobilie (davon vier H Hotels aus der Revo-Masse), schreibt der Newsletter tageskarte.

{"host":"hospitalityinside.com","user-agent":"Mozilla/5.0 AppleWebKit/537.36 (KHTML, like Gecko; compatible; ClaudeBot/1.0; +claudebot@anthropic.com)","accept":"*/*","accept-encoding":"gzip, br, zstd, deflate","x-forwarded-for":"216.73.216.232","x-forwarded-host":"hospitalityinside.com","x-forwarded-port":"443","x-forwarded-proto":"https","x-forwarded-server":"17fef66d9534","x-real-ip":"216.73.216.232"}REACT_APP_OVERWRITE_FRONTEND_HOST:hospitalityinside.com &&& REACT_APP_GRAPHQL_ENDPOINT:http://app/api/v1