Im Kreislauf von Finanzen, Technologie und Qualität

Im Kreislauf von Finanzen, Technologie und Qualität

Maria Pütz-Willems

Liebe Insider,


ein Hotelketten-Ranking hat unsere Neugier geschürt: OYO aus Indien hat sich, wenn es um die Zahl der Zimmer geht, um drei Plätze weiter nach vorn geschoben und liegt damit zwischen IHG und Accor. Oyo ist im Jahresvergleich 2025/26 um rund 350.000 Zimmer gewachsen. Wie wächst man so schnell? Durch Übernahmen, ja. Aber in diesem Fall auch durch ein Franchise-Modell, das weniger rigoros ist als das amerikanische. Während Wyndham und Choice auch Wert auf Zimmer-Qualität legen, scheint das bei OYO weniger wichtig zu sein. Das und viele Zahlen mehr dazu hat unser Autor Macy Marvel herausgefunden. Wir sind sicher alle gespannt, wie eine Tech Company zum wettbewerbsfähigen Hotelbetreiber im europäischen Markt wird.


Zweieinhalb Stunden dauerte bei unserem HITT Think Tank im Mai eine leidenschaftliche Diskussion über Technologie und KI. Wir lernten: KI ist keine Strategie, nur ein Werkzeugkasten. Und dass die grossen Ketten keine neutralen Akteure in der Daten-Debatte sind. Franchisenehmer haben es damit schwer, das komplette KI-Tool Kit kennenzulernen. Solche Details sind die Würze in der Data Lake-Suppe.

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Wünsche und Träume, vor und hinter den Kulissen

Wünsche und Träume, vor und hinter den Kulissen

19.6.2026

Liebe Insider,


forsche Wünsche, geplatzte Träume, grüne Gebäude, Geldregen, Gerichte, die KI und Megaprojekte prägen unsere heutige Ausgabe. Dem Marriott-Management in Bethesda gefällt es nicht, dass 51 Marriott-Eigentümer, die fast 1.000 Hotels besitzen, einen grösseren Teil vom Bonvoy-Umsatz haben möchten und auch noch Transparenz verlangen. Sarah Douag hat hinter die Kulissen geschaut.


Sein Gesicht verloren hat Saudi-Arabien. Das gigantische NEOM-Projekt schrumpft, und mit ihm auch die Finanzpower. 16 Milliarden Dollar fehlen, um die noch laufenden Verträge beenden zu kennen. Welch ein Schaden dieses Projekt der Natur, der Umwelt und den Menschen zugefügt hat, ist nicht kalkulierbar. Sarah – diese Woche in bester Schreiblaune – war auf Zahlenjagd.


Aus einem Tuffstein-Bruch haben die Architekten des renommierten japanischen Büros Kengo Kuma & Associates das Material für die Fassaden der neu entstehenden Silk Towers gebrochen – direkt vor der Haustür in Batumi, Georgien. Lokale Ressourcen, Holz und sensible Windmessungen z.B. weisen den Weg in die Zukunft urbanen Lebens. Hier geht es um den Dreiklang von Natur, Wohnen und Sozialem. Susanne Stauss hat mitgeschrieben: Vortrag und Diskussion waren Teil unseres HITT Think Tank in Brüssel.

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