Iran-Konflikt: Die Branche schüttelt sich

Iran-Konflikt: Die Branche schüttelt sich

Maria Pütz-Willems

Liebe Insider,


die Stimmung beim IHIF in Berlin diese Woche war gedämpft, Hotel-Investoren und -Betreiber zeigten sich sehr besorgt. Der unkalkulierbare USA-Iran-Konflikt verlangt der Branche wieder viel Kraft ab. Was sagen die globalen und regionalen CEOs grosser Ketten? Es gibt keine sicheren Märkte mehr, neue Reiseströme meandern durch neue Landschaften, Ferien in Nahost verlagern sich nach Fernost… Die Branche schüttelt sich wieder, reagiert aber nüchtern. Sie hat aus Covid gelernt.


Tagsüber ging es in den IHIF-Räumen luftig zu, die Nicht-Ticket-Käufer trafen sich vor der InterConti-Tür zum Plausch, und abends traf sich die "Family" doch noch bei etlichen Events in der Stadt. Die langjährige, beliebte Party von Revo Hospitality fiel leider aus… Heute geben die interessierten Investoren übrigens ihre Angebote für die insolventen Hotels ab.


Radisson-CEO Federico Gonzalèz jedenfalls möchte keinen Betreiber verteufeln. Deutschland ist mit 75 Verträgen der grösste Pacht-Markt, aber dagegen hat er nichts. Alles ist eine Frage der Details und des ehrlichen Miteinander. Und eines guten Mixes! Radisson managt 50% seiner Betriebe selbst, verfeinert die 10 Marken, ohne neue erfinden zu müssen, und betreibt nur dort, wo der Eigentümer einen realistischen Preis für die Immobilie bezahlt hat. Im Interview mit mir spricht er dann auch darüber, weshalb die beiden Jin Jiang-Töchter Radisson und Louvre nicht fusionieren.

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Zurück in die Wirklichkeit

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20.3.2026

Liebe Insider,


der Iran-Konflikt hinterlässt täglich neue Spuren, rund um die Welt. Die MIPIM in Cannes war deutlich luftiger als sonst, der Arabian Travel Market (quasi die arabische ITB) ist von Mai auf Oktober geschoben worden. Wir sind gespannt, wie viele Investoren, Operator- und andere Hospitality-Stakeholder ab Montag am Investmentforum IHIF in Berlin sein werden. Wir werden berichten. 


Heute: Beatrix Boutonnet beschreibt die "neue" Immobilien-Branche – eine, die wieder in die Wirklichkeit zurückkehrt und neue Chancen entdeckt: Standard-Finanzierungen gibt es nicht mehr, aber neue Alternativen. Die Yachten in Cannes passen sich der Realität ebenso an: Sie sind kleiner geworden, die Partys weniger und die Leute wieder vorsichtiger. Erstaunlich: Deutschland und die Asset-Klasse- Hotels werden durchaus positiv gesehen.


Mit Crowdfunding will die neue Marke Nook sich als "Nicht-Hotel" etablieren: Das ist ein spiritueller Ort für Gleichgesinnte, für Social Gathering und Offsite-Events. Eine Parallele zum einstigen Selina-Konzept für digitale Nomaden ist kein Zufall. Dahinter stehen deutsche Ketten-, Hostel- und Co-Living-Hoteliers. 

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