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Iran-Konflikt: Die Branche schüttelt sich
Liebe Insider,
die Stimmung beim IHIF in Berlin diese Woche war gedämpft, Hotel-Investoren und -Betreiber zeigten sich sehr besorgt. Der unkalkulierbare USA-Iran-Konflikt verlangt der Branche wieder viel Kraft ab. Was sagen die globalen und regionalen CEOs grosser Ketten? Es gibt keine sicheren Märkte mehr, neue Reiseströme meandern durch neue Landschaften, Ferien in Nahost verlagern sich nach Fernost… Die Branche schüttelt sich wieder, reagiert aber nüchtern. Sie hat aus Covid gelernt.
Tagsüber ging es in den IHIF-Räumen luftig zu, die Nicht-Ticket-Käufer trafen sich vor der InterConti-Tür zum Plausch, und abends traf sich die "Family" doch noch bei etlichen Events in der Stadt. Die langjährige, beliebte Party von Revo Hospitality fiel leider aus… Heute geben die interessierten Investoren übrigens ihre Angebote für die insolventen Hotels ab.
Radisson-CEO Federico Gonzalèz jedenfalls möchte keinen Betreiber verteufeln. Deutschland ist mit 75 Verträgen der grösste Pacht-Markt, aber dagegen hat er nichts. Alles ist eine Frage der Details und des ehrlichen Miteinander. Und eines guten Mixes! Radisson managt 50% seiner Betriebe selbst, verfeinert die 10 Marken, ohne neue erfinden zu müssen, und betreibt nur dort, wo der Eigentümer einen realistischen Preis für die Immobilie bezahlt hat. Im Interview mit mir spricht er dann auch darüber, weshalb die beiden Jin Jiang-Töchter Radisson und Louvre nicht fusionieren.
