Krisen und KI, heisse Themen und der HITT

Krisen und KI, heisse Themen und der HITT

Maria Pütz-Willems

Liebe Insider,


Die Airlines verändern ihre Routen, die Routen verändern die Zielmärkte, im Mittleren Osten sinken die Hotel-Belegungen tief, in Griechenland stocken angeblich die Buchungen, und die Regierungen von Dubai, Zypern und Ägypten beginnen, Hotels und Touristik-Unternehmen finanziell zu unterstützen. Chaos und Anspannung rund um den Iran-Konflikt halten an.


Umso unverständlicher, vornehm ausgesprochen, ist diese kleine Notiz in unserem News Mix heute: Die Stadt Cluj-Napoca in Rumänien bereitet die erste Genehmigungsstufe für einen Trump Tower mit 250 Apartments und einem 150 Zimmer-Luxushotel vor.


Abseits der Krise geht das Business weiter, wie Susanne Stauss und ich aus vielen Gesprächen in Berlin mitnahmen. Internationale Ketten passen ihre Strategien weiter an, mal langweilig, mal lebendig. Wir haben Hyatt, Minor, Leonardo, dem Verkehrsbüro Wien, Accor, Marriott und der UBM zugehört. Jeder will jede Nische besetzen. Die Sucht nach Marken hält an, die Lust auf Franchise auch.


Die Ketten lechzen nur noch nach Individualhotels, wollen ihre Soft Brands noch geschmeidiger machen. Zu diesen hätte vielleicht noch Villa Viva gepasst – Hotels als "soziale Gasthäuser", ein perfektes, alternatives Produkt für Nischen-hungrige Investoren und Betreiber wie Stephan Gerhard. Er will aber kein Franchise.

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Iran-Konflikt: Die Branche schüttelt sich

Iran-Konflikt: Die Branche schüttelt sich

27.3.2026

Liebe Insider,


die Stimmung beim IHIF in Berlin diese Woche war gedämpft, Hotel-Investoren und -Betreiber zeigten sich sehr besorgt. Der unkalkulierbare USA-Iran-Konflikt verlangt der Branche wieder viel Kraft ab. Was sagen die globalen und regionalen CEOs grosser Ketten? Es gibt keine sicheren Märkte mehr, neue Reiseströme meandern durch neue Landschaften, Ferien in Nahost verlagern sich nach Fernost… Die Branche schüttelt sich wieder, reagiert aber nüchtern. Sie hat aus Covid gelernt.


Tagsüber ging es in den IHIF-Räumen luftig zu, die Nicht-Ticket-Käufer trafen sich vor der InterConti-Tür zum Plausch, und abends traf sich die "Family" doch noch bei etlichen Events in der Stadt. Die langjährige, beliebte Party von Revo Hospitality fiel leider aus… Heute geben die interessierten Investoren übrigens ihre Angebote für die insolventen Hotels ab.


Radisson-CEO Federico Gonzalèz jedenfalls möchte keinen Betreiber verteufeln. Deutschland ist mit 75 Verträgen der grösste Pacht-Markt, aber dagegen hat er nichts. Alles ist eine Frage der Details und des ehrlichen Miteinander. Und eines guten Mixes! Radisson managt 50% seiner Betriebe selbst, verfeinert die 10 Marken, ohne neue erfinden zu müssen, und betreibt nur dort, wo der Eigentümer einen realistischen Preis für die Immobilie bezahlt hat. Im Interview mit mir spricht er dann auch darüber, weshalb die beiden Jin Jiang-Töchter Radisson und Louvre nicht fusionieren.

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