Nach der Expo Real: Der Sprung aus dem Tief

Nach der Expo Real: Der Sprung aus dem Tief

Maria Pütz-Willems

Liebe Insider,


wie fanden Sie die Stimmung an der Expo Real? Wir haben keine eindeutige Stimmung gefunden! Unser Redaktionsteam, vier Frauen in vollem Einsatz, kann heute aus vielen Gesprächen nur interpretieren. Die Hospitality-Welt in Halle A1 war an den beiden Haupttagen Montag und Dienstag sehr gut besucht; jeder freute sich auf die Meinung des anderen. Die Hotellerie jammerte nicht, war selbstkritisch, ehrlich, motiviert für mehr Miteinander untereinander und unter den Stakeholdern.


Trotzdem sass sie verängstigt da wie das Kaninchen vor der Schlange – "den Indern", PRISM. Kein Wunder angesichts der schnellen, harten Entlassungen in den letzten Monaten. Der Culture Clash steigert sich nochmals, wenn ein Prism-Manager sich an der Messe bei einem deutschen Betreiber vorstellt und im zweiten Satz fragt "Can we buy you?"


Erst der Revo-Schock in diesem Jahr, jetzt eine rasante Markt-Veränderung durch neue, internationale Betreiber. Der Gründer und CEO von Prism, Ritesh Agarwal, warb im Konferenz-Panel um Vertrauen und erklärte (zeitlich bedingt) nur Teile der Strategie. Neben ihm sass der niederländische White-Label-Operator Odyssey – seit Kurzem gründlich restrukturiert und "Neueinsteiger" im Markt – sowie die beiden Franchisegeber Wyndham und Accor. Alle wollen solide Geschäftsbeziehungen.

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