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Infolge des Iran-Konflikts bleiben der Immobilien-Markt und Europa schwach. Die verschlechterten Kredit-Konditionen kündigen eine deutlich sinkende Investitionsbereitschaft in den kommenden Quartalen an. Im Bau werden die Kosten-Steigerungen zur grössten Herausforderung.
Liran Wizman baute einige der berühmtesten Hotels Amsterdams nach einem Sale-and-Leaseback-Modell, das brillant funktionierte – bis es nicht mehr funktionierte. Mit mehr als 30 Millionen Euro bestätigten Mietrückständen bei fünf Immobilien und bei Pandox, das seine Bankkonten sperren lässt. Vermietern geht quer durch Europa die Geduld aus.
Trotz des am 28. Februar 2026 ausgebrochenen Konflikts zwischen den USA und dem Iran zeigte sich die Hotelbaupipeline der Region im letzten Monat des Quartals widerstandsfähig. Das erste Quartal schloss mit einem Rekordhoch von 717 Projekten und 177.110 Zimmern ab.
Deka Immobilien steht in den Niederlanden vor einem zweiten grossen Zahlungsausfall eines Betreibers: Der deutsche institutionelle Investor steht erneut vor Gericht, diesmal gegen die Revo Hospitality Group, deren niederländische Tochtergesellschaft Mövenpick 4 Millionen Euro an Mietrückständen aus einem bis 2052 laufenden Mietvertrag angehäuft hat, der ein Volumen von 281 Millionen Euro umfasst.
Über die 23 Millionen Mietschulden vom (ehemaligen) Betreiber Sircle Group – mit Liran Wizman an der Spitze – will Deka Immobilien nicht mehr reden. Diese Woche stellte sie einen unbekannten, Tourismus-orientierten Betreiber aus der Türkei vor. Die W-Restaurants darf Wizman trotzdem weiterführen. Erklärungen dazu gab Deka Immobilien nicht.
Die Expo Real stellt die Weichen Richtung Zukunft. Ab diesem Jahr erweitert die Expo Real (5.-7. Oktober in München) ihren Titelzusatz um das Feld Infrastruktur: "Internationale Fachmesse für Immobilien, Investitionen und Infrastruktur".
Im krisengeschüttelten Deutschland verlieren Serviced Apartments seit einiger Zeit ihren Charakter als Herberge für Langzeit-Gäste. Der Immobilien-Experte Reiner Nittka sieht neue Chancen für das kleine Segment: Gewerbliche Serviced Apartments können in Lücken stossen, die die gesetzliche Regulierung für möbliertes Wohnen schafft.
Das europäische Hotel-Transaktions-Volumen stieg 2025 auf 23,6 Milliarden Euro (+4,8% vs 2024). Die Transaktionsmodelle werden jetzt kreativer. Der deutsche Markt steht am Wendepunkt. Investment‑right geht vor Asset‑light.
Auf welche Betreiber sollte man künftig setzen? Das interessiert aktuell die meisten Eigentümer und Investoren, mehr als die Immobilie selbst. Die Analysen des deutschen Hotel-Investment-Markts im 1. Quartal 2026 durch die grossen Immobilien-Dienstleister der Branche zeigen Unsicherheiten auf.
Das Debüt in Apulien des ersten Raro-Resorts der Nicolaus Group, der brandneue Betreiber LVRH, die New Generation, die die Roscioli Hotels umstrukturiert, und UNA Italian Hospitality, die HMAs akzeptiert… Neuigkeiten aus Italien.









