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Das Vertrauen der Investoren in europäische Hotels dürfte 2026 weiterhin hoch bleiben. Das Kapital fliesst vor allem nach Südeuropa.
Der europäische Hotel-Investment-Markt verzeichnete 2025 ein Jahr mit starker Performance. Das gesamte Transaktionsvolumen stieg um 30% auf 22,6 Milliarden Euro und ist somit das dritthöchste aller Zeiten.
Wer in diesem März nach Cannes zur MIPIM reiste, merkte schnell: Die Immobilien-Branche steht nicht nur wegen der vielen geopolitischen Spannungen an einem Wendepunkt. Deutschland und die Asset-Klasse Hotels wurden dabei durchaus positiv gesehen.
Die europäischen Hotelwerte verzeichneten 2025 den geringsten Wertzuwachs seit Beginn der Pandemie, obwohl Preise und Auslastung etwas gestiegen sind. Dennoch bleibt das Vertrauen der Investoren ungebrochen. Zwei Immobilien-Beratungsgesellschaften mit den aktuellen Zahlen für Europa.
Dieses Jahr überschattete nicht nur der Krieg in der Ukraine die MIPIM in Cannes, sondern auch die massiven und unkalkulierbaren Eskalationen im Nahen Osten und ihre Folgen.
Die Investitionsbereitschaft in Österreichs Tourismus ist weiterhin gross. Wächst der Immobilien-Wert schneller als Umsatz und GOP, entkoppelt sich das Asset vom operativen Geschäft. Was, wenn die Betriebsergebnisse nicht mitwachsen?
Four Seasons wurde 1961 von Isadore Sharp mit einem einzelnen Hotel in Toronto gegründet – und selbst 65 Jahre später gibt es kein Expansionsende. Aktuell strebt die Gruppe nun Destinationen an, in denen sie das lokale Luxus-Angebot vor Ort weiterentwickeln kann.
Ausländische Investoren wurden 2025 wieder verstärkt im deutschen Hotel-Investment-Markt aktiv. Dieser ist für sie u.a. wegen des starken Reiseaufkommens im Land interessant. Die aktivste Käufergruppe waren HNWI und Family Offices. Die Preisvorstellungen passen sich an. Ist ein neuer Zyklus in Sicht?
In Österreich setzt sich die Erholung des Hotel-Investment-Marktes fort. Internationale Investoren sind weiterhin vor allem an Landmarks in Wien interessiert, aber auch im Leisure-Markt könnte sich bald mehr bewegen.
Warum sollte eine Luxusmarke ein Geisterdorf im ländlichen Spanien kaufen? Könnte dies der Beginn eines Trends sein, bei dem Ultra-Luxushotels zu kuratierten Ökosystemen werden, in die anspruchsvolle Gäste während ihres Aufenthalts eintauchen können?









