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"Wir sind gross und Grösse ist entscheidend, wenn es darum geht, mit einer Stimme mit der Stadtverwaltung oder der Regierung zu sprechen", so der neue Präsident der Brussels Hotel Association, Willem van der Zee. Die BHA vereinigt mehr als 90 Prozent der Hoteliers in Brüssel unter einem Dach. Die Branche hat die Zunahme von hybriden Unterbringungslösungen, den Aufstieg der Boutique-Hotels und vieles mehr in der Vergangenheit erlebt. Heute treibt Bleisure die positive Entwicklung weiter an. Aber es gibt auch Herausforderungen.
Gastronomie und Hotellerie in Deutschland kämpfen weiterhin mit Umsatzverlusten, Kostensteigerungen und der Mehrwertsteuererhöhung. Die Investitionslust geht gegen Null, denn fast die Hälfte der Betriebe rechnet mit einer weiteren Verschlechterung ihrer wirtschaftlichen Situation.
Der Hospitality-Sektor schüttelt die Herausforderungen der Pandemie langsam ab, was ganz unerwartet zu einem optimistischen Bild der Wiedergeburt der Branche in Europa und in der Benelux-Region führt. Die Zukunft sieht rosig aus, doch die Hoteliers müssen die veränderten Marktdynamiken strategisch angehen.
Wo die Beherbergungsindustrie auf verschlankte Konzepte setzt, sind mehr und mehr Urlauber bei ihrer Verpflegung auf Restaurants angewiesen. Doch bereits heute fehlen vielerorts Gaststätten. Die Destinationen fürchten einen Rückgang der Urlaubsqualität.
Nach langen Debatten und Änderungen hat die Verordnung zur Kurzzeitvermietung das EU-Parlament passiert. Die wichtigste Massnahme dieser von Hotels in Europa sehnlich herbeigesehnten Verordnung ist die Registrierungspflicht für Gastgeber.
Seit 2020 haben bundesweit etwa 48.000 Branchen-Betriebe in Deutschland geschlossen, 6.100 stellten einen Insolvenzantrag. Experten schätzen: Dieses Jahr könnten es noch mehr werden, denn die Gastronomie leide stark unter den aktuellen Krisen.
Ob Corona, multiple Krisen, Klimabewusstsein oder neue Armut, die Ursachen bleiben offen. Doch im 54. Jahr ihres Bestehens verzeichnet die Reiseanalyse (RA 2024) ungewohnte Veränderungen. Vor allem beim Blick zurück auf das deutsche Urlaubsverhalten des Vorjahrs.
Der deutliche Aufwärtstrend bei Reisebuchungen stimmt die Branche euphorisch. Verbraucher nutzen dafür vor allem Online-Kanäle – mittlerweile auch die 50- bis 69-Jährigen. Bei der Digitalisierung der Angebote gibt es allerdings noch Luft nach oben.
Als Travel Charme Hotels, eine kleine, feine deutsche Resort-Gruppe, 2018 an das branchenfremde Bekleidungshaus Hirmer aus München verkauft wurde, klang es nach einem verheissungsvollen neuen Ansatz. Sechs Jahre später verkaufte Hirmer Hospitality die Betreiber-Gesellschaften der 12 Hotels und Resorts an die DSR Hotel Holding, hinter der ein Reiseveranstalter und ein Lebensmittel-Gigant stehen.
Gute Nachrichten aus der europäischen Resort-Welt: Fast alle haben ihre ADR von 2019 zweistellig übertroffen, die Belegung allerdings blieb meist zurück. Küsten und Inseln bleiben beliebt, es tun sich aber auch neue Ziele auf.









