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Expansion
Warschau. Polen ist aus diversen Gründen zweifelsohne der interessanteste Hotel-Markt in CEE. Das Land ist der Spitzenreiter mit ungebremstem Wachstum. Condo-Hotels und der Zusammenschluss von Polens staatlichen Hotel-Gruppen unter der neuen Polish Hotel Holding wird die Hotel-Entwicklung im Land ebenfalls vorantreiben. Macy Marvel über die wichtigsten, jüngsten Entwicklungen.
Berlin. Die Lust auf Ferienwohnungen/-häuser setzt den Markt weiter in Bewegung. Oyo aus Indien kauft den gerade verkauften deutschen Veranstalter Wolters Reisen, und Statistik-Zahlen zeigen, dass dieses Segment den Tourismus-Boom in Deutschland treibt.
Paris. Das Jahr 2019 ging für die europäischen Hotels erneut mit einer Erhöhung des RevPAR zu Ende. Die letzte negative RevPAR-Schwankung wurde 2009 nach der Finanzkrise registriert, die alle Märkte in ganz Europa betraf. Europa geht es seit 10 Jahren gut.
Brüssel/London. Heute um Mitternacht tritt Grossbritannien offiziell aus der EU aus. Im EU-Parlament flossen diese Woche Tränen, die britische Tourismus-Zentrale entsandte am Donnerstag beruhigende Worte. Derweil erspüren die Statistiker weitere Veränderungen im Hotelmarkt.
Fidenza. Spontanes Ende: TUI Italia stellt zum 15. März 2020 seinen Betrieb ein. Die Nachricht wurde letzte Woche von der italienischen Division der TUI Group mit Sitz in Fidenza, nahe Parma, bekannt gegeben. TUI wird sich jedoch nicht vollständig aus dem italienischen Markt zurückziehen.
Frankfurt/Main. Ferien mit dem Reisemobil werden immer noch beliebter. Die Neuzulassungen von Freizeit-Fahrzeugen in Deutschland stiegen im vergangenen Jahr um knapp 14%, ein neuer Rekord – zum 6. Mal in Folge.
Frankfurt. Die Touristensteuer auf den Balearen wird auch für die Förderung von Nachhaltigkeit eingesetzt. Seit 2016 sollen mehr als 200 Projekte auf diesem Gebiet realisiert worden sein. Einheimische Tourismusexperten sind mit dieser Entwicklung sehr zufrieden.
Genf. Vor rund einem Jahr drangen Grosshandels-(Wholesaler)Hotelpreise aufgrund von Aktivitäten von nicht vertraglich gebundenen OTAs in den Einzelhandelskanal ein. Nun scheint sich das Blatt jedoch zu wenden, da die Bettenbanken ihre Massnahmen verschärft haben, einer der unbeliebten "unlauteren" OTAs untergegangen ist und Expedia und Marriott sich darauf geeinigt haben, alle Grosshandelspreise zu filtern. Das sind die Lehren, die aus dem Geschäftsgebaren von Amoma und dessen Insolvenz gezogen wurden.
Bozen. Seit einem Vierteljahrhundert warten Experten darauf, dass die Bedeutung des Gesundheitsurlaubs grösser wird. In Wahrheit ist dieser rückläufig. Denn die Destinationen schenken diesem Segment und anderem viel zu wenig Aufmerksamkeit. Alle jagen immer noch den Hardcore-Skifahrer – selbst wenn diese wie andere Winter-Stammurlauber in Wahrheit "verwöhnte Fratzen" sind. Die Österreicher reden hier von den Deutschen. Ein Professor hat deren Verhalten faktisch analysiert.
Salzburg. "Die Insolvenz von Thomas Cook könnte der Pauschalreise einen Schlag versetzen, von dem sie sich in Deutschland nicht mehr erholt", sagte Gerhard Ziegler, Director Brand, Content & Community bei Holidaycheck, im Rahmen eines Auftritts bei "Brennpunkt e-Tourismus", einer Veranstaltung des Landes Salzburg an der dortigen Fachhochschule. Der Deutsche Reiseverband sieht das ganz anders: Er präsentierte auf seiner Jahrestagung an diesem Dienstag/Mittwoch eine aktuelle Studie zur – nicht angeschlagenen – Image der Branche nach Thomas Cook. Im Hintergrund aber hat in der Veranstalter-Branche die Diskussion um die künftige Kundengeld-Absicherung im Insolvenzfall begonnen. Überraschend gab die deutsche Bundesregierung am Mittwochmorgen bekannt, die benachteiligten Thomas Cook-Kunden auf Staatskosten zu entschädigen.




