Toxische Düfte, neue Chancen und der neue HITT Think Tank "Driving Performance"

Toxische Düfte, neue Chancen und der neue HITT Think Tank "Driving Performance"

Maria Pütz-Willems

Liebe Insider, 


am vergangenen Freitag haben wir das "kollektive Versagen von Asset-Eigentümern, Banken und Brands" thematisiert. Heute steigen wir tiefer in die Details ein, ohne Bashing zu betreiben. Die Union Investment and Art-Invest, die inzwischen beide Revo-Verträge gekündigt haben, schildern nüchtern ihre Reaktionsmöglichkeiten. Die UI spricht über Monitoring und Alternativen, wird aber auch weiterhin mit White-Label-Betreibern zusammenarbeiten. Art-Invest verlangt deutlich, dass die Eigentümer generell mehr Verantwortung übernehmen müssen. Für die Hotour Consulting versprühen Portfolio-Deals eher toxische Düfte als Einzel-Deals, und der Berater und Entwickler Christian Buer kritisiert die hohen EK-Quoten der Banken und die Rolle von Key Money. Susanne Stauss hat mit sensibler Feder gefragt und geschrieben. 


Revo Hospitality hat gestern erstmals ein paar Zeilen zum Stand der Insolvenzlage geschrieben, und unsere Redaktion hat begonnen, eine Liste von betroffenen Revo-Hotels in Deutschland zu erstellen; sie erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, könnte aber ein kleiner Leitfaden werden. Eine offizielle, komplette Liste wird es ja nicht geben, wie uns das zuständige Berliner Gericht schon vor zwei Wochen mitgeteilt hat. 


Themenwechsel: Spanien boomt weiter, auch bei den Hotel-Investments und steht weiterhin auf dem Gaspedal. Die Niederlande hingegen sind deutlich vorsichtiger und selektiver. Zwei Dynamiken in einem Europa, verglichen von Sarah Douag. 

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Die deutsche Hospitality-Branche zerlegt sich selbst

Die deutsche Hospitality-Branche zerlegt sich selbst

30.1.2026

Liebe Insider,


wir müssen reden. Die Branche muss miteinander reden nach der Revo-Insolvenz (in Eigenverwaltung), sie muss sich ehrlich machen, "nackisch" machen. Warum? Die deutsche Hospitality-Branche zerlegt sich derzeit selbst: "Betreiber-Insolvenzen sind das kollektive Versagen von Asset-Eigentümern, Banken und Brands." Alle Stakeholder sitzen im gleichen wackeligen Kartenhaus – und stürzen zusammen in den Abgrund. Sie sind profitzentriert, skalieren aggressiv und agieren ohne gesteuerte Daten. 


Den strukturellen Systemfehler analysiert Tigran Manvelyan heute messerscharf durch mathematische Logik. Er ist 28, studierte KI, bricht KI-gestützt die Datensilos der Hotellerie auf und sieht die toxischen Strukturen des Betreiber-Modells. Erst lesen, dann reden! Wir recherchieren derweil weiter. Alles braucht Zeit, erst recht im komplexen Fall von Revo Hospitality.


Umso positiver wirkt die Prognose 2026 für die Hospitality-Branche in ganz Europa. Der Sektor befindet sich bereits "im neuen Zyklus" dank neuer Wertschöpfungs-Elemente, die heissen: Einnahmen, operative Performance und Asset-Qualität. Und auch weltweit verspricht UN Tourism anhaltende Touristenströme. 2025 reisten 60 Millionen Touristen mehr als im Vorjahr. Schaut man sich die Zahlen 2025 der Global Hotel Alliance an, staunt man ebenso über Reise- und Ausgaben-Laune. 

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