Ukrainisch-russische Wechselbäder
Krise: Rückgänge im Tourismus da, massive Einbrüche aber erst erwartet
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Russen bleiben heiss begehrt
Salzburg. Der blutige Konflikt im Osten der Ukraine ist unbestritten eine Katastrophe. Aber vorerst nicht für den österreichischen Tourismus. Zumindest Österreichs "Russen-Hochburgen" stemmen sich gegen Image-Einbussen und Ideen, den Markt sanktionsbedingt links liegen zu lassen. Je näher der Winter rückt, desto intensiver gestaltet sich die – touristische – Reisediplomatie Richtung Russland. Ob Flughafen Salzburg, Zell am See, Salzburger Land Tourismus oder Tiroler Ötztal: "Klinken putzen" soll wichtigen Geschäftspartnern in Moskau und St. Petersburg klar machen, dass man an den russischen Gästen weiterhin interessiert bleibt. Der Markt ist wichtig: Letztes Jahr haben immerhin über eine halbe Million Russen fast zwei Millionen Mal in österreichischen Betten geschlafen.