In Italien zeichnet sich eine grössere Annäherung der Interessen von Kapital und Betreibern ab, eine verbesserte Investitionsstruktur und das Erreichen einer kritischen Masse ab, die ausreichende Gewinnspannen ermöglicht.

Liebe Insider,
Neues vom Gericht: Das Versorgungswerk der Zahnärztekammer Berlin (VZB) hatte in einem Verfahren in Amsterdam beantragt, eine Untersuchung der Geschäftsabläufe und der Geschäftsführung der Grand Metropolitan Hotels Holding B.V. (GMH) durchzuführen, den Vorstand zu suspendieren und eine unabhängige Person (eine Anwältin) zum Vorstand zu benennen. Dem hat das Gericht gestern stattgegeben. Beide Unternehmen sind über ein Joint Venture miteinander verbunden.
Die GMH Holding B.V. gab gestern in einer eigenen Pressemitteilung die "Trennung" bekannt. Eine Einigung mit der VZB war offensichtlich nicht mehr möglich. Smura verweist darauf, dass die B.V. eine Beteiligungsholding in der bisherigen Struktur sei und nicht mit der GMH Gruppe gleichzusetzen sei.
Und wir bleiben noch in Amsterdam. Dieses Mal haben die niederländischen Hoteliers die Stadt vors Gericht gezerrt – weil sie knallhart und konstant die Steuern bis 2031 erhöhen wird. Der erste Schritt war am 1. Januar dieses Jahres die Erhöhung der Mehrwertsteuer von 9 auf 21%. Dann kommt noch die Touristensteuer dazu. Und schon zahlen sie statt 100 Euro fürs Zimmer aktuelle 133,50 Euro und im Jahr 2031 werden es 141 Euro sein. Krass. Die ersten Folgen sind schon da.
Von Alpträumen zur Vision T. Das ist die neue Strategie für die Touristiker in Österreich. Sie sind echte Vordenker und immer nah an der Branche. Sie wollen, dass die Betriebe höhere Eigenkapital-Quote erreichen – um zu überleben. Die touristische Wertschöpfung wird neu definiert (in Zahlen) – und eng mit der Wertschätzung verflochten: Diese erkennt man u.a. an den Ausgaben zufriedener Gäste und der Einheimischen.
Unter den italienischen Hotel-Betreibern steigt die Lust auf mehr Wachstum und auf eine gesunde runde Masse an Kapital. Sie wollen ihre Profitmargen für die Zukunft absichern. Alpitour, Mangia, HNH, VOIhotels und TH Group im Austausch.
Mit Likestay kommt eine neue Marke in Deutschland auf den Markt, konzipiert von drei erfahrenen Hotelmanagern. Neue Betten werden wieder gebraucht, weil Europa ein gefragtes und resilientes Reiseziel bleiben wird, sagt eine umfassende Studie. Der Bleisure-Trend allerdings stockt, aus vielerlei Gründen, wie sich beim entsprechenden Bleisure Summit herausstellte.
Ein anderer Report pickt Mixed-Use als naheliegende Lösung in Städten auf – mit neuen Ansätzen. Die VIP News und der News Mix bleiben auch in dieser Woche wieder im Schwung. Und zum Schmunzeln bringt sie Frank Tetzel. In seiner Kolumne "Politik INSIDE Berlin" hat er das Reformpaket für Hotellerie und Gastronomie zerpflückt. Daraus entstanden ist seiner Meinung nach "lauwarmes Wasser mit Petersilie".
Durch unsere Public News erfahren wir heute u.a., dass Accor und H World ihre Loyalty-Programme verlinken. Das wird das Reisen weiter antreiben. Während Bayern auf genussvolle Weise für Weisswurst und Bier wirbt, hilft ein neues Tool, die Klimarisiken finanziell zu bewerten. Ein harter Kontrast, aber auch das ist die Realität in der Reisebranche.
Ob Business oder Leisure, das Potenzial, den eigenen Vertrieb noch zu steigern, ist gross und spürbar, lässt uns QR/Quality Reservations heute in ihrem Content Partner-Beitrag wissen.
Leisure-Reisen dominieren weltweit in den Einnahmen, unterstreicht die Global Hotel Alliance in ihrer Halbsjahresbilanz, die Sie zusammen auf unserer Seite 1 in der Rubrik "Bilanzen" finden. Pandox und Scandic stellen ihre Ergebnisse ebenfalls vor.
Viel Spass beim Lesen. Sie sind wieder 'inside'.
Ihre Maria Pütz-Willems
Chefredakteurin
Die neue Stadtregierung in Amsterdam plant, die Tourismussteuer von 12,5 auf 20% zu erhöhen. Der Hotelsektor hat genug vom Reden und zieht nun vor Gericht. Die Recherchen der Stadt haben ergeben, dass die Steuer zwar Gelder einbringt, die Besucherzahlen jedoch nicht senkt. Was ist der wahre Zweck dahinter? Wie lautet die eigentliche Frage?
Österreichs Tourismus hat keinen Plan mehr, sondern eine Vision: Vision T. Diese Strategie unterscheidet sich vom Plan T (2019) vor allem durch den Fokus auf Ganzjährigkeit und definierte Ziele. Sie soll besser zu kontrollieren sein.
In Italien zeichnet sich eine grössere Annäherung der Interessen von Kapital und Betreibern ab, eine verbesserte Investitionsstruktur und das Erreichen einer kritischen Masse ab, die ausreichende Gewinnspannen ermöglicht.
Mit einem Klick auf dieses orangen Chat-Symbol rechts unten im Bildschirm, können Sie uns direkt erreichen. Schreiben Sie uns! Das nächste verfügbare Teammitglied wird sich gerne um Ihr Anliegen kümmern. Falls das Symbol nicht erscheint, aktivieren Sie bitte gosquared in Ihren Datenschutzeinstellungen (gelbes Symbol unten links).
Es gibt Sätze, die man in Deutschland nur noch müde belächelt. Einer davon lautet: "Die Koalition hat sich geeinigt." Diesmal auf 34 Punkte. Man stelle sich vor, ein Küchenchef würde mit 34 Zutaten ein Gericht anrichten und am Ende steht: lauwarmes Wasser mit Petersilie. Mehr über die Reform aus der Hospitality-Brille.
(c) 2005-2026 HospitalityInside GmbH Allrights reserved.·This article is protected by copyright. You may not redistribute it unless you have previously purchased a license.Please be fair and observe these rules, as they are a cornerstone of our magazine,which provides you with editorially prepared information of a high standard and with carefully researched content.