Rubrik Finanzen

News & Stories

Grand Hotel Heiligendamm: Verkauf oder der Insolvenz drohen
Kröten-Wanderung an der Ostsee
17.2.2011

Heiligendamm. Das Grand-Hotel Heiligendamm an der Ostsee - umstrittenes Fonds-Objekt, legendäres Konferenzhotel für den G8-Gipfel 2007 und ehemaliges Kempinski-Hotel - scheint mehr Probleme zu haben als bislang an die Öffentlichkeit gedrungen ist. Zwar sollen die jüngsten Zahlen wieder erfreulicher sein, doch die Vergangenheit scheint tiefe Löcher in die Substanz gerissen zu haben. Nun kann nur noch ein harter Kapitalschnitt das Hotel retten. Die Anteile der Anleger sollen dazu auf ein Zehntel ihres Werts zurückstutzt werden, so ein Restrukturierungsplan. Zusätzlich sollen sie noch frisches Geld in Millionenhöhe nachschiessen. Ob es so kommt, ist offen: In der Gesellschafterversammlung am 11. März werden sie über die Zukunft von Heiligendamm abstimmen. Eine grosse Wahl haben sie allerdings nicht.

Al Jaber mit Kneissl am Ende
10.2.2011

Wien. Über Kneissl steht kein guter Stern. Bereits zum dritten Mal in der 92jährigen Firmengeschichte musste das Tiroler Unternehmen Kneissl jetzt Insolvenz anmelden. Waren es zuvor der Firmengründer und in Folge heimische Sanierer, hat sich dieses Mal mit Mohamed Ben Issa Al Jaber ein Scheich an der Tiroler Skifabrik überhoben.

Was derzeit die Märkte und Investoren in Europa antreibt
Transparenz das Top-Thema
10.2.2011

München. Der weltweite Aufschwung gewinnt an Breite. Die zeitverzögert einsetzende Erholung auf vielen Immobilien-Märkten befeuert auch die Liquidität auf den Investment-Märkten. Gewerbeimmobilien, aber auch Hotels erobern sich daher langsam ihren Platz als beliebte Investmentform für ausländische und institutionelle Investoren wieder zurück. Doch ohne Transparenz geht nichts mehr. Die Investoren picken sich nicht nur renditeträchtige Standorte heraus, sondern lassen sich zunehmend auch Zeit in der Überprüfung von Geschäften. Eine aktuelle Einschätzung derImmobilien-Bewegung in Europa.

Die anglo-amerikanischen und europäischen Märkte 2010 - Ansichten
Das Beste aus zwei Welten
21.12.2010

München. Der amerikanische Hotel-Markt ist aufgrund der jüngsten Krise kollabiert, der europäische hat das Mega-Tief überraschend gut pariert. Trotzdem schreitet die Anglo-Amerikanisierung in Finanzierung, Verträgen und Bilanzierungen voran und drückt den Kontinental-Europäern wie schon in der Vergangenheit ihren Stempel auf. Über die Entwicklungen zu beiden Seiten des Atlantiks und den wechselseitigen Abhängigkeiten hat sich zum Ausklang des Jahres 2010 Dr. Jörg Frehse, Gründer und geschäftsführender Gesellschafter der Frehse Hotel Corporate Finance GmbH & Co. KG in München, Gedanken gemacht. Sein Fazit ist Auftrag für 2011 und die Jahre danach: Die kontinental-europäischen Marktteilnehmer sollten künftig näher zusammen rücken und sich auf ihre Stärken konzentrieren!

Erster Schweizer Hospitality-Fonds
9.12.2010

Zürich. Institutionelle Anleger können nun in Hospitality-Immobilien in der ganzen Schweiz investieren. Möglich macht dies ein neuer Hospitality-Fonds.

Hotel-Markt streift Krise langsam ab - Verändertes Investoren-Verhalten
Investments ziehen wieder an
9.12.2010

München. Transaktions-Volumina steigen, Märkte erholen sich. Doch trotz aller Euphorie ist immer noch auf vielen Märkten Vorsicht geboten. Dass auch die Investoren darum wissen, zeigt sich am besten an ihrem veränderten Einkaufsverhalten: Sie setzen immer noch auf kleinere "Core"-Immobilien in sehr guten Lagen. Und das wird sich auch nicht so schnell ändern. Die Bestandsimmobilie hat derzeit den Neubau in puncto Beliebtheit überholt. In der Markt-Entwicklung gehört Deutschland zu den "Musterknaben" in Europa, Spitzen-Märkte bleiben spitze, und Osteuropa wie Dubai und Abu Dhabi bleiben Sorgenkinder.

Kneissl gehört jetzt Al Jaber allein
25.11.2010

Wien/London. Erfolgreich verlief für Kneissl-Geschäftsführer Andreas Gebauer am 23. November die Gesellschafterversammlung der Kneissl Holding. Mohamed Ben Issa Al Jaber will demnach weitere 1,2 Millionen Euro in das Unternehmen fliessen lassen - und damit offenbar seine Tochter schützen.

Al Jaber soll Kneissl retten
18.11.2010

Wien/London. Mehrere Konkursanträge bedrängen die Tiroler Traditionsmarke "Kneissl". Als Skiproduzent bereits mehrmals nach wirtschaftlichen Schieflagen unter neuer Eigentümerschaft wieder auferstanden, überrascht der aktuelle Alarmruf Eigentümer Mohamed Bin Issa Al Jaber aufgrund seines 60 Prozent-Anteils bei Kneissl. Al Jaber ist u.a. Herr über JJW Hotels.

Weshalb die derzeitige Dynamik im Immobilien- und Hotelmarkt täuscht
Gier nach Sicherheit bringt Mittelstand das Aus
11.11.2010

München. Eigenkapital ist immer noch ein knappes Gut. Deshalb stehen Sicherheit und feste Pachtverträge bei Banken und Investoren ganz oben auf der Agenda. Kredite geben sie inzwischen nur noch an die Musterschüler. Und das sind aus Sicht der Banken vor allem etablierte Hotelketten und Betreiber. Die mittelständische Hotellerie dagegen geht meist leer aus. Sie leidet zunehmend unter den verschärften Restriktionen des Kreditvergabe-Neugeschäfts. Oberflächlich betrachtet verläuft die Konjunktur-Entwicklung im deutschen Immobilien- und Hotel-Markt zwar derzeit überraschend dynamisch, ist allerdings auch stark vom Geschehen auf den globalen Industrie- und Finanzmärkten abhängig. Genau darin liegt der Haken.

Insolvenzverfahren gegen Euro Ejendomme
21.10.2010

Frankfurt. Vorbei sind die Zeiten, wo mit Champagner auf den Start des dänischen Gewerbeimmobilieninvestors in Deutschland angestoßen wurde, droht der Euro Ejendomme AG aus Frankfurt/Main doch nun das Aus. Das Amtsgericht Frankfurt/Main ordnete am 22. September 2010 das vorläufige Insolvenzverfahren an.

Börse

Aktienkurs-Entwicklung der Woche 22/09/17 - 28/09/17

HI+Aktienkurs-Entwicklung der Woche 22/09/17 - 28/09/17

                                       Veränderung zur Vorwoche in %

 Quelle: Faktiva / powered by HVS EMEA Enews


Bilanzen

HI+IHG, Hyatt, Hospitality Alliance, Welcome, Hapimag: Land in Sicht

Wiesbaden. Die Halbjahreszahlen der Hotelketten machen insgesamt Hoffnung. Einige Resort-Destinationen litten jedoch noch stark unter dem Flugverbot durch die Vulkanasche in diesem Frühjahr. Getrieben wird das Wachstum in der Branche vor allem durch die steigende Belegung, die Preise erholen sich nur langsam. Einblicke in die Zahlen von IHG, Hyatt, Hospitality Alliance, Welcome und Hapimag. Die Accor-Umsätze für das 1. Halbjahr finden Sie heute in der separaten Accor-Meldung.

HI+Design Hotels, Orient-Express, Sol Meliá: 2010 beginnt mit Wachstum

Augsburg. Die Design Hotels bewegen sich im ersten Halbjahr wieder auf Wachstumsphasen, Sol Meliá verzeichnet einen stark gestiegenen Gewinn, und die Verluste von Orient-Express Hotels haben sich deutlich verringert. Insgesamt haben die ersten sechs Monate 2010 für diese drei Hotelgruppen positiv begonnen.

HI+Choice, NH Hoteles, Rezidor, Starwood, Wyndham im 1. Halbjahr 2010

Augsburg. Mehrere Hotelgruppen haben in den letzten zwei Wochen ihre Ergebnis für das 1. Halbjahr oder das zweite Quartal 2010 publiziert. Hier die Zahlen von Choice, NH Hoteles, Rezidor, Starwood und Wyndham Hotels - mit mageren bis sehr erfolgreichen Zahlen.

HI+1. Halbjahr 2010: Accor-Umsätze steigen um 4,7 Prozent

Paris. Accor legte am Dienstag dieser Woche seine Umsätze für das 1. Halbjahr 2010 offen. Danach erzielte Accor einen Umsatz in Höhe von 2.849 Millionen Euro. Der Zuwachs gegenüber dem Vergleichszeitraum 2009 betrug 6,1 Prozent. Auf vergleichbarer Basis stieg der Umsatz um 4,7 Prozent.

HI+Grand Resort Bad Ragaz: Gut positioniert

Bad Ragaz. Die Neueröffnung des Grand Resort Bad Ragaz 2009 fiel mitten in die weltweit grösste Wirtschaftskrise seit dem Ende der zwanziger Jahre. Obwohl 2009 anfänglich nur ein Teil der Hotelkapazität zur Verfügung stand und die Tamina Therme erst Mitte des Jahres in Betrieb ging, erreichte die Grand Resort Bad Ragaz AG mit konsolidierten 100,5 Millionen CHF erstmals die 100 Millionen-Franken-Marke.

HI+Falkensteiner ändert Strategie und Struktur

Wien. Die Falkensteiner Michaeler Tourism Group aus Wien, zu der die Falkensteiner Hotels & Resorts gehören, präsentierte am Mittwoch in Wien erstmals öffentlich ihre Zahlen für ein abgelaufenes Geschäftsjahr. Der Hintergrund: Man will transparenter werden für Investoren und Equity-Partner. Die Gruppe wandelt sich in eine Aktiengesellschaft. Das bringt personelle Veränderungen an der Unternehmensspitze mit sich. Für das Jahr 2009 zieht die Gruppe eine positive Bilanz. Sechs neue Verträge wurden jüngst unterschrieben, weitere vier stehen an.

HI+(Motel) One Hotels: Gemischte Ergebnisse

München. Unter dem Dach der One Hotels & Resorts AG, München, sind die Low Budget Design-Hotels der Marke Motel One sowie drei Resort Hotels vereint. Ihre Entwicklung verläuft sehr unterschiedlich. Jetzt liegen die aktuellen Geschäftszahlen für 2009 vor.

HI+Aus für den Pachtvertrag?

München. Voraussichtlich schon im Jahr 2012 wird die Reform der Leasingbilanzierung nach IFRS greifen. „Das hat gravierende Folgen für die Hotellerie!“ prophezeit Wolfgang M. Neumann, der CEO der Arabella Hospitality Group in München. Denn unter Leasinggeschäfte fallen auch die Pachtverträge für Hotels. Die neuen Richtlinien werden die operativen und bilanziellen Kennzahlen verändern, was wiederum die Position des Hotels bei Kreditverhandlungen verschlechtern könnte. "Den klassischen Pachtverhältnissen, die unter der noch geltenden Regelung einer 'off-balance-sheet Bilanzierung' beim Pächter unterliegen, werden somit Grenzen gesetzt, und dadurch wird es für Hotelgesellschaften noch schwieriger, Pachtverträge zu unterschreiben," so Neumann. Bedeutet die geplante Neuregelung nach IFRS, den International Financial Reporting Standards, das endgültige "Aus" für den Pachtvertrag?

HI+Nur langsam bröckeln die Fronten

Berlin. "Wir unterschreiben nur noch Management-Verträge!" Diesen Satz von Hotelketten haben viele in jüngster Vergangenheit gehört. Die Global Player möchten Franchise- oder Managementverträge forcieren. Das missfällt jedoch Investoren, vor allem in Deutschland. Sie bevorzugen nach wie vor Mietverträge mit möglichst stabilen Cashflows und bonitätsstarke Mieter. Auch Entwickler präferieren Hotelprojekte mitMietverträgen, weil sie deutlich besser zu finanzieren und zu platzieren sind… Die Polarisierung wird immer klarer. Wie nähert man sich an? Union Investment, als Fondsgesellschaft und aktiver Hotelinvestor an Pachtverträgen interessiert, lud jüngst gemeinsam mit hospitalityInside.com zu einem Mini-Roundtable an. Am Tisch: Dr. Frank Billand und Martin Schaller von Union Investment, Projektentwickler Olaf Steinhage und Developer Ulrich Widmer von Hilton Worldwide.

HI+Choice Europa: 4 Sterne leiden, Development wächst

München. Choice Hotels Deutschland & Zentraleuropa zieht Bilanz für das stark von der Krise geprägte Geschäftsjahr 2009: Die höchsten Einbussen unter den über 70 Hotels mussten die 4 Sterne-Häuser hinnehmen, während das mittlere Preissegment nur leicht rückläufig war.

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