Rubrik Finanzen

News & Stories

Auswirkungen der Finanzkrise jetzt auch in Österreich sichtbar
Hoteliers ziehen die Investitionsbremse
5.12.2008

Wien. In Österreichs Hotellerie zeigt die Finanzkrise erste Auswirkungen. Nicht zwingend notwendige Investitionen sowie diverse Neubauprojekte wurden bereits gestoppt. Die Österreichische Hotel- und Tourismusbank erhält immer weniger Kreditanfragen. Die inzwischen von den Banken geforderten höheren Eigenkapitalquoten demotivieren zusätzlich.

Endlich Millionen für den Schweizerhof Bern
28.11.2008

Bern. Der Schweizerhof in Bern soll dank der Investitionsfreudigkeit ihres neuen Eigentümers Barwa aus Qatar bis zum Jahr 2010 endlich in neuem Glanz erstrahlen. Fachleute bezweifeln aber, dass die vorgesehene Investitionssumme ausreichen wird.

Finanzkrise: Der Druck verlagert sich vom Investor auf den Betreiber
Notbremse nach der Gier
14.11.2008

Augsburg. Die Folgen der Finanzkrise werden langsam, ganz langsam sichtbar. Die Geschäftsergebnisse der börsennotierten Hotelgruppen im dritten Quartal sind fast alle eingebrochen, und Besseres erwartet man auch für 2009 nicht. Unternehmen wie Privatleute beginnen drastisch zu sparen, die Banken verhalten sich völlig inhomogen und unkalkulierbar. Dass das nächste Jahr für die Hotellerie ein hartes Jahr wird, ist inzwischen jedem klar. "Das dicke Ende aber kommt erst ab 2010," prophezeite ein Unternehmensberater, "wenn die jetzt im Bau befindlichen Hotels eröffnet sind und ihr Kapital nicht mehr bedienen können." Berater und Projektentwickler zur aktuellen Lage.

Finanzkrise: Hotelaktien brechen ein - Ist Kaufen jetzt sinnvoll?
Fusionen sind trotzdem fraglich
17.10.2008

Lausanne. Hotelaktien erleben derzeit weltweit ein Debakel, das seines Gleichen sucht. Nach rasanter Talfahrt stehen viele Kurse bei einem Viertel oder einem Drittel ihrer historischen Spitzenwerte von 2007. Die globale Finanzkrise macht auch vor den an den Weltbörsen notierten Hotelgruppen nicht halt. Zweifelsohne muss sich die Hotelbranche für wenigstens ein Jahr auf schwere Zeiten einstellen, aber dennoch sollte man bei allem Pessimismus nicht vergessen, dass die Aktienmärkte von Natur aus zukunftsgerichtet sind und sich somit auch Erwartungen an die Zukunft schnell in mitunter starken Kursveränderungen niederschlagen können. Stellt sich nur die Frage, ob der derzeitige Einbruch die in den kommenden Monaten zu erwartenden Ankündigungen schwacher Unternehmenszahlen bereits berücksichtigt oder nicht.

Expo Real-Talkrunde: Braucht Private Equity ein neues Business-Modell? 
Investoren halten Objekte langfristiger
10.10.2008

München Die Finanzkrise bringt Private Equity-Unternehmen in Bedrängnis. Ihr Konzept, erworbene und umstrukturierteUnternehmen innerhalb eines relativ kurzen Zeitraums gewinnbringend abzustossen, geht nicht mehr auf. Gleichzeitig erschwert ihnen die derzeitige restriktive Finanzpolitik neue Übernahmen. In einer Talkrunde während des "Hospitality Industry Dialogue" auf der Immobilienmesse Expo Real in München gab sich die Branche letzten Montag jedoch alles andere als geschlagen.

Neuer Hotelfonds für institutionelle Investoren
10.10.2008

Frankfurt/M. Der dänische Investor und Asset Manager Euro Ejendomme AG und die DTZ Corporate Finance Frankfurt starten ihre Zusammenarbeit mit einem Hotelfonds. Euro Ejendomme AG initiiert den "Euro Ejendomme SICAV-FIS Hotel Fonds I" für deutsche und europäische institutionelle Investoren.

Finanzmarktkrise: Auswirkungen in Deutschland kommen
Projekte verzögert, reduziert, gestoppt
26.9.2008

Berlin. Die Finanzkrise zeigt direkte Auswirkungen auf die Geschäfte der Hotels in deutschen Finanzzentren und auf Projekte. Das Haus Cumberland am Kurfürstendamm in Berlin soll nun doch kein Hotel werden. Eine Frankfurter Bank reduzierte ihr Hotelvolumen. Andererseits wachsen immer noch neue Hotelkomplexe heran. Experten sehen im Mittelstand die Leidtragenden der Krise. In den USA haben sich diese Woche die Negativmeldungen in Zahlen präzisiert: Zum ersten Mal seit 1988 lässt die Nachfrage in der Hotellerie nach.

Nach dem Zusammenbruch von Lehman Brothers:
Überall grosse Unsicherheit
19.9.2008

New York. Der Zusammenbruch der Investmentbank Lehman Brothers lässt die Welt den Atem anhalten. Das Ausmass der Katastrophe ist noch nicht erfasst, stündlich laufen weitere Folgemeldungen über die Ticker der Redaktionen. Dass auch die Hotellerie von den Auswirkungen dieses "schwarzen Montags" betroffen sein wird, ist zu vermuten.

UBS verkauft Victoria-Jungfrau-Aktien
12.9.2008

Interlaken. Die Victoria-Jungfrau Collection, zu der neben dem Interlakener Grand Hotel Victoria-Jungfrau & Spa das Bellevue Palace in Bern, das Palace in Luzern und das Eden au Lac in Zürich gehören, meldet neue Aktionäre.

Hotelketten verschwinden von der Börse - Privatisierungstrend nimmt zu
Kontroverse Ansichten
29.8.2008

 

Wiesbaden.
Die Übernahme von Hilton durch Blackstone war die bisherige Krönung einer Entwicklung, die sich seit Ende der neunziger Jahre abzeichnet: Hotelketten verschwinden von der Börse. Vorher hatten sich z.B. auch schon Four Seasons und Mövenpick vom Börsenparkett zurückgezogen. Finanzexperten sind davon überzeugt, dass sich der Wandel von börsennotierten Unternehmen zu privaten Beteiligungsgesellschaften weiter fortsetzen wird. Das bringt der Branche aber auch Nachteile. Wie lebt es sich also besser, mit oder ohne Börse? hospitalityInside.com fragte betroffene Hotelgruppen.

Börse

Aktienkurs-Entwicklung der Woche 10/06/16 - 16/06/16

HI+Aktienkurs-Entwicklung der Woche 10/06/16 - 16/06/16

                                        Veränderung zur Vorwoche in %.

 

 Quelle: Factiva / powered by HVS EMEA Enews


 

Bilanzen

HI+Nach Jahresbericht 2008: Rezidor verstärkt Sparmassnahmen

Brüssel. Angesichts der sich verschlechternden Marktbedingungen verstärkt Rezidor seine Kostenreduktion und hält seine Wachstumsstrategie unter dem Motto "asset light" weiter aufrecht. Die negativen Effekte des Konjunkturabschwungs auf den europäischen Hotelmarkt eskalierten im letzten Quartal 2008. Das Resultat: ein zweistelliges Minus im RevPar. Die Gesellschaft veröffentlichte ihren Jahresbericht 2008 in dieser Woche.

HI+Ringhotels: Mittelständler trotzen Krise

München. Die Kooperation der Ringhotels zählt zu den Branchenspiegeln des deutschen Hotel-Mittelstands. Ihr gehören 130 Häuser im 4- und gehobenen 3 Sterne-Bereich an. Dem Jahresergebnis 2008 zufolge behaupteten sich die familiengeführten Häuser gut. Sie erzielten nicht nur ein Umsatzplus, sondern auch eine Steigerung ihres Buchungsvolumens.

HI+Starwood-Bilanz 2008: Drastische Verluste

White Plains, NY Im vierten Quartal 2008 fielen die Zahlen bei Starwood Hotels & Resorts. Das Unternehmen veröffentlichte gestern seine Jahresbilanz. Im Gesamtjahr 2008 belief sich der gesamte EBITDA des Unternehmens auf 1,157 Milliarden US-Dollar, verglichen mit 1,356 Milliarden US-Dollar im Vorjahr. Im Jahr 2009 erwartet Starwood einen Rückgang des Zimmererlöses um 12 Prozent bei den vergleichbaren, vom Unternehmen betriebenen Hotels weltweit. Der EBITDA wird sich nach ersten Schätzungen auf etwa 875 Millionen US-Dollar belaufen, der Gewinn pro Aktie vor Sonderposten auf 1,10 US-Dollar.

HI+Accor-Umsätze zum Jahresende hin schwächer

Paris. Accors konsolidierter Umsatz belief sich 2008 auf 7.739 Mio Euro, was einem bereinigten Wachstum von 2,8% im Vergleich zum Vorjahr bzw. einem Rückgang des ausgewiesenen Umsatzes von 4,7% entspricht. Das Gewinnziel vor Steuern für 2008 wurde mit 870 bis 890 Mio. Euro bestätigt - einem Plus von 12% auf vergleichbarer Basis, vor Auswirkung der Gewinnausschüttung an die Aktionäre. Als stabil erwies sich vor allem die Entwicklung bei den Economy Hotels.

HI+Weiter profitables Wachstum bei Scandic

Stockholm. Frank Fiskers, President und CEO von Scandic, ist mit den Ergebnissen des 1. Halbjahres 2008 zufrieden: "Scandic setzt seine positive Entwicklung fort; die Ergebnisse zeigen Verbesserungen beim Umsatz, Gewinn und in den Umweltzahlen."

HI+Mehr Umsatz und Gewinn für Mövenpick

Adliswil/Zürich. Im ersten Semester seines 60. Geschäftsjahres hat die Mövenpick-Gruppe den Umsatz und den Betriebsgewinn gesteigert: Sie setzte 5,7% mehr um und erzielte 699,7 Millionen CHF. Auf operativer Ebene nahm sie 6,4 Millionen CHF mehr ein und kam auf insgesamt 14,1 Millionen CHF ein. Dies ist fast doppelt so viel wie im ersten Halbjahr des Vorjahrs. Diese Zahlen gab das Unternehmen jetzt bekannt, obwohl es nicht mehr an der Börse notiert ist.

HI+Steigerungen bei Warimpex

Wien. Die Warimpex Finanz- und Beteiligungs AG konnte im ersten Halbjahr 2008 sowohl die Umsatzerlöse als auch EBITDA und EBIT deutlich steigern. Das Unternehmen konnte damit trotz Kurseinbrüchen bei den Immobilienaktien seinen Wachstumskurs fortsetzen.

HI+Trotz Teilschliessungen gute Zahlen

Bad Ragaz. Trotz reduzierter Kapazitäten entwickelte sich der Umsatz der Grand Resort Bad Ragaz AG in der Schweiz im ersten Halbjahr 2008 sehr erfreulich. Obwohl das Grand Hotel Hof Ragaz und die Tamina Therme im Laufe des ersten Halbjahres geschlossen wurden, beträgt der konsolidierte Umsatz der AG 40,7 Millionen CHF. Der konsolidierte Umsatz hat sich damit lediglich um 17% zurückgebildet.

HI+Accor SA: Überschuss bricht ein

Paris. Der grösste europäische Hotelkonzern Accor
ist nach einer Schlankheitskur wieder auf Wachstumskurs. Im ersten
Halbjahr 2008 sank der Umsatz wegen Verkäufen von Teilgeschäften um 6,2 Prozent
auf 3,76 Milliarden Euro. Auf vergleichbarer Basis wuchs der Umsatz aber um 5,2
Prozent. Das teilte die Accor SA, Paris, am gestrigen Donnerstag in Paris mit. Die Börse hatte Besseres erwartet: Die Aktie brach bis mittags um 3,92 Prozent auf 43,22 Euro ein.

HI+NewGen: Aktionärsklage verzögert Squeeze Out

Aachen. Eine anhängige Anfechtungsklage zum angekündigten Squeeze Out war der Grund dafür, dass die NewGen Hotels AG, Mönchengladbach, gestern erneut eine reguläre Hauptversammlung abhalten musste und nicht - wie seit letztem Jahr erwartet - endlich die Verschmelzung der NewGen mit der Accor Hotellerie Deutschland GmbH einleiten konnte.

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