HI+Aktienkurs-Entwicklung der Woche 24/07/15 - 30/07/15
Veränderungen zur Vorwoche in %


London. Das Wort "Heuschrecke" will der Österreicher Jakob Forstnig nicht akzeptieren: Sein Arbeitgeber, das britische Unternehmen Mountain Capital Ltd., sei ein seriöser Private Equity-Partner mit hohem Interesse am deutsch(sprachig)en und europäischen Markt. Die Querverbindungen zu Deutschland jedenfalls sind da: Hinter Mountain Capital stehen zwei deutschstämmige, jüdische Familien. Und diese haben inzwischen sowohl Hotels in Deutschland gekauft und repositioniert als auch den deutschen Luxushotelier Thomas Althoff als Betreiber nach London geholt. Jakob Forstnig, zuvor im operativen Hotelgeschäft u.a. bei Privathotels und bei Marriott wie auch als Berater bei der Treugast Solutions Group in München und bei HVS International in London tätig, ist das Gesicht, das Mountain Capital in Kontinentaleuropa vertritt.
Berlin. Der DekaBank-Konzern, der grösste Anbieter von offenen Immobilienfonds in Deutschland, will noch mehr als bisher neue Märkte erobern und dabei auch verstärkt investieren, vor allem in Hotelimmobilien ausserhalb Europas. Das wurde anlässlich der Expo Real in München bekannt.
München. Wann kommt der erste Hotel-Reit und wie wird er aussehen? Während sich die Expertenrunde auf der Expo Real zu diesem Thema sehr verhalten äusserte, basteln namhafte Unternehmen im Hintergrund schon seit längerem an einem Hotel-Reit.
München Hotelimmobilien erleben als Investment zurzeit einen Höhenflug. Doch welche Käufer tummeln sich gerade auf den europäischen Märkten und wo werden sie in nächster Zeit zuschlagen? Welchen Vertragsarten gehört die Zukunft? Hat sich die jüngste Kreditkrise bereits auf die Immobilienpreise ausgewirkt? Fragen wie diese beantworteten zahlreiche Expertenrunden zum Thema Hotelimmobilie auf der 10. Expo Real in München.
München. Mit sofortiger Wirkung wurden jetzt die Zinssätze im Bayerischen Mittelstandskreditprogramm für Investitionen bestehender Unternehmen um 0,25 Prozent-Punkt gesenkt. Auch die deutlich günstigeren Zinssätze für Existenzgründungen werden nochmals um 0,1 Prozent-Punkte reduziert. Das gilt auch für die Hotellerie.

Berlin. Dank des kräftigen Aufschwungs der Weltwirtschaft und eines günstigen Kapitalmarktumfeldes konnten die deutschen Banken seit einigen Jahren ihre geschäftliche Expansion fortsetzen und wieder mit positiven Ertragstrends aufwarten; nahezu vergessen ist das Tal der Tränen von 2001/2002. Die deutsche Finanzwirtschaft, konzentriert in der Rhein-Main-Region und die Stadt Frankfurt, zählt zu den weltweit strategisch wichtigsten Geschäftszentren. In einer MasterCard-Untersuchung über Börsenstandorte liegt Frankfurt auf Platz 7 und damit vor Paris als direkter Konkurrenz auf dem europäischen Kontinent. Gleichwohl ist die deutsche Bankenlandschaft ins Gerede gekommen. Insider sagen von ihr, sie sei "overbanked" und starr - und das nicht erst seit den jüngsten Geschehnissen um die IKB und die Sachsen LB. Doch diese zeigen schlaglichtartig die eigentlichen Probleme auf. Ein Hintergrundbericht.
Chicago. Zum ersten Mal in seiner Geschichte erlaubt Hyatt Fremdaktionären den Einstieg: Tom Pritzker, Chairman Global Hyatt Corporation, teilte gestern mit, dass Madrone Capital Partners, eine private Investmentfirma um Wal-Mart-Vorstand Rob Walton und seine Familie, sowie mit Goldman Sachs Capital Partners verbundene Unternehmen beschlossen haben, eine Milliarde USD zu investieren, um Anteile an der Global Hyatt Corporation zu erwerben.
Frankfurt/M. Die Aufregung an den internationalen Finanzmärkten in den letzten Tagen war weltweit nicht mehr zu überhören und -sehen: Die Immobilienkrise in den USA hat selbst zur Überraschung vieler Fachleute auch europäische und deutsche Banken mit hinunter gezogen. Die Folge: Die Notenbanken stellten weltweit mit Liquiditätsspritzen von insgesamt 270 Milliarden Euro das ordnungsgemässe Funktionieren der Geldmärkte sicher. Damit haben sich die Stürme der letzten Tage laut Europäischer Zentralbank weitgehend wieder gelegt. Trotzdem bleibt die Frage: Was ist eigentlich passiert, wie kam es zustande und welche Auswirkungen hat es auf die derzeitige immobilien-focussierte Entwicklung in der Hotellerie? Die Hotel-Expertin Martina Fidlschuster, Geschäftsführerin der Hotour Unternehmensberatung in Frankfurt, erläutert ein schwieriges Thema exklusiv für hospitalityInside.com.
Augsburg. Hotelimmobilien werden immer schneller "durchgereicht" - von einem Eigentümer zum nächsten. Am Markt stehen laut Jones Lang LaSalle Hotels vier Käufer einem Objekt gegenüber. Dieses Jahr sollen Immobilien im Wert von 80 Billionen Euro den Eigentümer wechseln - das sind neue Rekordsummen, die die des Vorjahres noch übersteigen. Erhöhen solche Eigentümer-Wechsel auch den Wert einer Immobilie? Was passiert mit den laufenden Betreiberverträgen? Berater und Asset Manager kennen aus der Praxis ein ganzes Spektrum an Antworten.