Rubrik Finanzen

News & Stories

Expo Real-Talk zu veränderten Verträgen und Konditionen in der Krise
Hotels im festen Griff der Banken
14.10.2009

München. "Ja, es gibt eine Kreditklemme," räumte der Bänker in der Runde ein, "aber die Banken finanzieren nicht nur Hotels nicht mehr," fügte er hinzu. Eine Beraterin zeigte durch eine aktuelle Bankenumfrage in Deutschland, Österreich und der Schweiz auf, wie wenige unter welchen Konditionen nur noch bereit sind, derzeit Hotels zu finanzieren. Die Krise hat das Zusammenspiel von Banken und Betreibern erneut verändert. Die Kreditgeber haben die Spielregeln verschärft und bringen den Hybrid-Vertrag ins Spiel. Ihr Ziel ist es mehr denn je, die Risiken zu verteilen. Die Talkrunde "Verträge, Konditionen, Rendite: Welche neuen Spielregeln stellt die Krise auf?" während der Expo Real-Hotelkonferenz "Hospitality Industry Dialogue" am 5. Oktober sorgte für Gesprächsstoff. Die Zusammenfassung und die Banken-Umfrage im Detail.

JJW und Starwood Capital streiten
10.9.2009

Paris. Der Anfang 2008 in die Wege geleitete Verkauf von mehreren Luxushotels aus dem Portfolio der zu Starwood Capital zählenden Groupe du Louvre an die JJW Hotels ist mehr als in Frage gestellt.

Drei Marriott-Häuser insolvent
10.9.2009

Frankfurt. Peter Voit, Geschäftsführer der pentahotels Germany, hat für eine deutsche und eine österreichische Betriebsgesellschaft, hinter denen ein Renaissance- und zwei Marriott-Hotels stehen, Insolvenz angemeldet. Mit dem Geschäft der pentahotels habe dieser Vorgang, wie er betont, nichts zu tun.

Zur (Krisen-)Situation von Schiffen auf Hochsee und Flüssen
Schatten auf dem Boom-Segment
2.9.2009

München. Kreuzfahrten gelten als der Wachstumsmarkt der Zukunft. Nicht ganz so spektakulär wie Hochseekreuzfahrten haben sich die Flusskreuzfahrten im vergangenen Jahr entwickelt. Doch nun fallen auch hier mit der Insolvenz der Traditionsreederei Deilmann in Deutschland erste Schatten auf das Boom-Segment. Alles auf die Krise zu schieben, ist jedoch falsch - auch bei Deilmann. Die gute Nachricht im Krisenjahr 2009: Der Verkauf hat wieder angezogen. Vor allem die Amerikaner, die Hauptgästegruppe dieses Segments, buchen wieder.

Hyatts Börsengang in der Krise wirft viele Fragen auf
Gegen jede Regel
25.8.2009

Chicago. Der am 5. August durch die Hyatt Hotels Corporation angekündigte Börsengang hat in der Branche Fragen aufgeworfen. Börsenexperten, Berater und Journalisten rätseln über die wahren Hintergründe dieses Schritts zum jetzigen Zeitpunkt. Für die Eigentümer kann er aber durchaus Sinn machen.

Offene Immobilienfonds: Morgan Stanley schockt die Branche
Geschlossene Gesellschaft
31.7.2009

München. Zum Aufatmen kommen derzeit weder Anleger noch Anbieter  von offenen Immobilienfonds. Seit Morgan Stanley eine ausserplanmässige Neubewertung des Gesamtportfolios ihres Fonds P2 Value wegen eines befürchteten massiven Abwertungsbedarfs ankündigte, ist die Branche in Aufruhr. Die Meldung, dass der Fonds nach dem Anteilsverkauf auch den Anteilskauf aussetzte, kam einem Erbeben gleich. Mitbewerber befürchten nun einen erneuten fondsübergreifenden Vertrauensverlust, der in massiven Abflüssen von Anlegergeldern münden könnten. Ausgeschlossen ist das keineswegs. Es sei denn, man macht bei den offenen Fonds endlich einen Schnitt und legt die Karten offen auf den Tisch.

Ursula Kriegl, Jones Lang LaSalle Hotels, zu Vertragsakzenten in der Krise
Jeder scheut das Risiko
24.7.2009

München. Die Krise konfrontiert Banken, Investoren und Betreiber wieder mit dem alten Thema Pacht. Während die einen diese Vertragsform als Absicherung wünschen, möchten die anderen sie erst gar nicht diskutieren. Kompromisse sind gefragt. Die beste Pacht ist schliesslich nicht die höchste Pacht. Ursula Kriegl, Executive Vice President Germany bei Jones Lang LaSalle Hotels in München, äussert sich zu neuen, krisenbedingten Akzenten in der Vertragsgestaltung und rechnet in konkreten Tabellen am Beispiel eines 150 Zimmer-Hotels den Gewinn bei Festpacht, Umsatzpacht und Management vor.

Adlon Holding setzt Mieten aus - Interview mit dem Anwalt der Anleger
Vertragsversprechen und Wirklichkeit
10.7.2009

 

Berlin. Die Adlon Holding GmbH von Fondsiniator Anno August Jagdfeld befindet sich derzeit in Zahlungsschwierigkeiten. Das Unternehmen hat in den letzten Wochen bestätigt, dass es Mietzahlungen in Millionenhöhe aussetze. Ende letzter Woche hat es nun angeblich eine Einigung gegeben. Der Branchendienst "fondstelegramm" hatte das Dilemma aufgedeckt und berief sich u.a. auf einen Rechtsanwalt, der fundierten Einblick in die Vorgänge hat. Dieser vertritt die vor kurzem von Anlegern gegründete Schutzgemeinschaft der Adlon-Anleger. Im Interview mit hospitalityInside.com äussert sich der Anwalt im Detail zu den aktuellen und früheren Vorgängen, die Jagdfelds Finanzgebaren neu beleuchten.

Land stützt Heiligendamm mit Millionen-Bürgschaft
3.7.2009

Heiligendamm. Mit einer üppigen, millionenschweren Staatsbürgschaft soll dem finanziell angeschlagenen Grand Hotel Heiligendamm die Kehrtwende gelingen. Branchenkenner sehen vor allem angesichts der fehlenden Infrastruktur dauerhaft Probleme.

USA: Extended Stay unter Chapter 11
26.6.2009

New York. In den USA sorgt die angehende Insolvenz der Extended Stay Hotels für Aufsehen. Die Gesellschaft betreibt über 680 Häuser in den USA und Kanada, die sich fast alle an Langzeitgäste richten. Die Lightstone Group hatte Extended Stay im Juni 2007 von Blackstone gekauft.

Börse

Aktienkurs-Entwicklung der Woche 18/11/16 - 24/11/16

HI+Aktienkurs-Entwicklung der Woche 18/11/16 - 24/11/16

                                         Veränderungen zur Vorwoche in %

Quelle: Factiva / powered by HVS EMEA Enews

Bilanzen

HI+Mövenpick Hotels auch 2008 erfolgreich

Zürich. Mövenpick Hotels & Resorts hat das Geschäftsjahr 2008 trotz der wirtschaftlichen Herausforderungen im letzten Quartal mit sehr guten Resultaten abgeschlossen. Es ist bereits das sechste Jahr in Folge, dass sowohl Umsatz als auch Betriebsergebnis bedeutend gesteigert werden konnten.

HI+NH Hoteles: Sparmassnahmen greifen

Madrid. Im Jahr 2008 konnte die spanische Hotelgruppe NH Hoteles ihren Umsatz um 1,8 Prozent auf 1.532,4 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr steigern. Dank in der Vergangenheit eingeleiteter Massnahmen wie Unternehmensdiversifizierung, Reduktion operativer Kosten und einem Beitrag durch die Vermögensverwaltung konnte der konsolidierten EBITDA trotz Wirtschaftsabschwung konstant gehalten werden.

HI+Motel One: Super 2008 und weitere Mega-Budgets im Bau

München. Motel One beschloss 2008 als ein erfolgreiches Geschäftsjahr. Die Low Budget Design-Kette mit Sitz in München erwirtschaftete im vergangenen Jahr mit 21 Hotels einen Umsatz von 43 Millionen Euro und ein operatives Ergebnis von 15 Millionen Euro.

HI+Sol Meliá: Zuversicht trotz Verlusten

Palma de Mallorca. Das Geschäftsergebnis 2008 von Sol Meliá verlief im Vergleich zu 2007 negativ. Der Umsatz sank um 5,3 Prozent auf 1,279 Milliarden Euro, das Nettoergebnis um 68,4 Prozent auf 51,2 Millionen Euro. Der EBITDA sank um 26,5 Prozent auf 256,7 Millionen Euro; während sich der RevPar um 3,2 Prozent verringerte. Das erste Halbjahr 2009 wird nach Einschätzung des Unternehmens sehr schwer werden, vor allem im Bereich Geschäftsreise, aber auch im Resort-Bereich. Die Hotels in der Karibik können hier aber etwas ausgleichen.

HI+Arabella Hospitality Group: Stabiles 2008

München. Trotz signifikanter Einbrüche im 4. Quartal 2008 konnte die Arabella Hospitality Group, München, den Umsatz ihrer 31 "eigenen" Hotels stabil halten. Die Auslastung büsste zwar zwei Prozent ein, durchschnittlicher Zimmerpreis und RevPar aber entwickelten sich positiv. Für das Jahr 2009 wagt Arabella keine Prognose.

HI+Accor-Eklat vor dem Finanzbericht: Gilles Pélisson kontrolliert sich künftig selbst

Paris. Am Mittwoch veröffentliche Accor S.A. seinen Finanzbericht für 2008, am Tag zuvor schaffte es CEO Gilles Pélisson, seine Macht auszudehnen - mit Hilfe der beiden Hauptaktionäre. Daraufhin verliessen sechs Mitglieder den Verwaltungsrat. Für das Jahr 2009 gab das Unternehmen den Schlachtplan aus, "auf Kurs" bleiben zu wollen. Trotzdem sollen 100 Millionen Euro eingespart werden.

HI+Orient-Express: Projekte abgesagt, rigoroser Sparplan

Hamilton, Bermuda. Orient-Express Hotels verzeichnete im Jahr 2008 bei einem Umsatz von 574,4  Millionen US-Dollar einen Nettoverlust von 26,6 Millionen. Im Vorjahreszeitraum erzielte das Unternehmen bei einem Umsatz von 599,6 Millionen Euro noch ein Nettoergebnis von 33,6 Millionen Euro. Inzwischen wurden Projekte abgesagt und Kostensenkungsmassnahmen eingeleitet.

HI+Wyndham Worldwide: Ergebnisse belastet

Parsippany. Im vierten Quartal 2008 sah sich Wyndham Worldwide verschiedenen aussergewöhnlichen Belastungen ausgesetzt. Die Umsätze lagen im Gesamtjahr bei etwa 4,3 Milliarden US-Dollar und fielen damit vergleichsweise gering aus. Beeinflusst wurden sie vor allem durch den Einbruch im Bereich Vacation Ownership.

HI+IHG 2008: Gewinn eingebrochen

London. Die InterContinental Hotels Group plc veröffentlichte ihr Jahresergebnis 2008. Der operative Umsatz wuchs um 4,5 Prozent auf 1.854 Millionen Dollar, der operative Gewinn vor Einmaleffekten steigerte sich in den zwölf Monaten bis zum 31. Dezember 2008 um 12,9 Prozent auf 535 Millionen Dollar. Der operative Gewinn sank um 24,5 Prozent auf 403 Millionen Dollar. Der Gewinn vor Steuern sank um 32 Prozent auf 302 Millionen Dollar.

HI+2008 sehr erfolgreich für B&B

Wiesbaden. Mark Thompson, Geschäftsführer der B&B Hotels GmbH Deutschland, blickt zufrieden auf das abgelaufene Geschäftsjahr 2008. Trotz auch schwieriger Monate für die Branche konnte er die Ziele für 2008 übertreffen. Im letzten Jahr erzielte die Budget-Hotelkette in Deutschland einen Umsatz von 16,1 Millionen Euro und damit eine deutliche Steigerung von 28 Prozent.

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