Rubrik Finanzen

News & Stories

Private Equity mischt Deutschland auf - Die Marktstimmung
Heuschrecken lieben Branchen im Umbruch
6.10.2006

Frankfurt/M. Private Equity-Unternehmen mischen zurzeit die deutsche Wirtschaft auf. Sie investieren Kapital meist anonym bleibender institutioneller Investoren in Immobilien oder Unternehmen unterschiedlichster Ausrichtung. Der Ausstieg innerhalb der folgenden zehn Jahre soll den Anlegern den erwünschten Gewinn bringen. Finanzexperten aus Deutschland zeichneten Chancen und Risiken dieser Unternehmensübernahmen auf. Ein Einblick in die Stimmung und in die Bedingungen am Markt.

Raffles soll von der Börse genommen werden
6.10.2006

Singapur. CapitaLand, im Besitz von 59% der Raffles Holdings, sagt, man plane, die Holding von der Börse zu nehmen. Den Minderheitsgesellschaftern biete man einen Exit-Preis von sechs Singapore Cents pro Aktie an.

"Private Equity goes travel" - aber noch nicht in Deutschland
Nur die Besten schmecken
6.10.2006

Frankfurt/M. Private Equity-Fonds betrachten die Reise immer noch als eine Risikobranche, glaubt man einem Teilnehmer in der Talkrunde des Travel Industry Clubs in Frankfurt. Ein anderer zeigt sich aufgrund eigener, positiver Erfahrungen der Hospitality-Branche nicht abgeneigt. Aber: Private Equity interessiert sich nur für die Besten. Zwei Hotelexperten bestätigen den anhaltenden Trend in der Branche.

Im Porträt: Aareal Bank
Selektiv und auslandsorientiert
1.9.2006

Wiesbaden. Die Aareal Bank ist im Segment Hotelfinanzierung gut aufgestellt. Dennoch betrachten ihre Experten das Hotelgeschäft als das risikoreichste Segment der Immobilienbranche. Der Fokus der Finanzierungen liegt auf Business- und Konferenzhotels, überwiegend ausserhalb Deutschlands.

Investoren in Deutschland halten Anlagen kürzer
4.8.2006

München. Das Hotelinvestmentvolumen erreichte in den ersten sechs Monaten 2006 mit bundesweit 682 Millionen Euro erneut ein sehr hohes Niveau und liegt damit 22% über dem Durchschnittsvolumen der Jahre 2001 bis 2005. Jones Lang LaSalle Hotels erwartet mit 2006 ein Rekordjahr, das ein Volumen von über einer Milliarde Euro ergeben könnte.

JLL Hotels mit Mega-Deals für Ritz-Carlton
28.7.2006

München. Merrill Lynch Capital Markets Bank und die Aareal Bank haben einen Vertrag mit Capital Partners für die Re-Finanzierung des The Ritz-Carlton Hotel in Moskau über 160 Millionen Euro abgeschlossen. Parallel dazu wurde mit dem Verkauf des Hotel Arts in Barcelona, einem weiteren Ritz-Carlton, die grösste Immobilien-Einzeltransaktion in der spanischen Immobiliengeschichte abgeschlossen.

Deutsche Acron-Gruppe investiert ins Radisson SAS Zürich-Airport
Der Reiz liegt in der Kapitalanlage-Form
28.7.2006

 

Berlin. Internationale Flughäfen entwickeln sich immer mehr zu Immobilien- und Wirtschaftsstandorten, die Betreibergesellschaften gleichen gigantischen Wirtschaftsunternehmen. Und die Gebäude, die dort entstehen, sind ebenfalls gigantisch: Am Flughafen Zürich-Kloten entsteht demnächst ein Radisson SAS Hotel, das von der deutschen Acron-Gruppe finanziert wird. Diese Beteiligungsgesellschaft hat mit ihrem ungewöhnlichen Finanzierungsmodell die Schweiz auch für deutsche Anleger entdeckt.

Fragwürdiger Fonds fürs  Airport Hotel Münster/Osnabrück
21.7.2006

Münster/Osnabrück. Der Prospekt lässt viele Fragen offen. Deshalb warnt der Online-Dienst fondstelegramm.de vor der Beteiligung an einem Fonds, der am Flughafen Münster/Osnabrück ein Flughafenhotel errichten und anschliessend vermieten will. Mieter und Betreiber des Hotels ist die Arcadia Nord GmbH. Die Mieterin wird mit der Holiday-Inn-Kette einen Franchise-Vertrag abschliessen.

InterConti Frankfurt und sechs andere verkauft
14.7.2006

London. InterContinental Hotels hat das im Januar zur Disposition gestellte Portfolio aus sieben InterContinental Hotels mit 2.537 Zimmern in Kontinental-Europa jetzt an den Morgan Stanley Real Estate Funds verkauft.

Die Fondsgesellschaft CGI investiert gerne in Hotelimmobilien
Erstklassige Betreiber sind Voraussetzung
14.7.2006

Berlin. Offene Immobilienfonds sind immer mehr auf der Suche nach lukrativen Investments, die möglichst hohe Renditen versprechen und gleichzeitig das Portfolio nach Standorten und Nutzung streuen. Auch die Commerz Grundbesitz Investmentgesellschaft mbH, die Immobilientochter der Commerzbank AG, bildet da keine Ausnahme. Ihr Hotelengagement ist noch überschaubar, aber sie ist offen für neue Projekte mit ausschliesslich renommierten Betreibern. 

Börse

Aktienkurs-Entwicklung der Woche 28/11/14 - 04/12/14

HI+Aktienkurs-Entwicklung der Woche 28/11/14 - 04/12/14

                                          Veränderungen zur Vorwoche in %

 


Source: Reuters powered by HSV EMEA Enews

 




Bilanzen

HI+IHG: Weniger Gewinn, aber starker RevPar

London. Der Umsatz der InterContinental Hotels Group halbierte sich in den ersten sechs Monaten 2006 von 1,060 Milliarden auf 499 Millionen Pfund Sterling, weil sich die Gruppe von der Softgetränke-Firma Britvic plc getrennt hat, in der InterContinental Miteigentümer war.

HI+Grand Hotels Bad Ragaz: Überall Steigerungen

Bad Ragaz. Die Grand Hotels Bad Ragaz AG, Schweiz, konnte im ersten Halbjahr 2006 dank guter Auslastung den konsolidierten Umsatz um +4.6% auf 45,4 Millionen CHF oder 28,7 Millionen Euro steigern. Sämtliche Geschäftsbereiche trugen dazu bei.

HI+Alle Interimszahlen zeigen nach oben

Augsburg. Weitere börsennotierte "global player" haben ihre Quartals- und Halbjahrszahlen 2006 offen gelegt. Im nachfolgenden Überblick heute die Zahlen von Design Hotels, Choice International, Four Seasons, Mandarin Oriental und Orient-Express Hotels.

HI+Die grossen Märkte brummen

Augsburg. Die börsennotierten "global player" legen ihre Quartals- und Halbjahrszahlen 2006 offen. Vor allem in USA und Südamerika entwickelten sich die Kennziffern prächtig, in Europa zog - wie Marriott betonte - die Fussballweltmeisterschaft das Gruppengeschäft nach oben. Im nachfolgenden Überblick die Zahlen von Hilton, Marriott und Starwood sowie die Zahlen der für den deutschen Markt relevanten Gruppen Steigenberger und NH Hoteles.

HI+Accors Geschäft zieht an 

Paris. In allen Ländern und Segmenten ziehen die Umsätze an: Im ersten Halbjahr 2006 erzielte die Accor Gruppe 3,69 Millionen Euro Umsatz. Das entspricht einem Anstieg von 8,4 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Bereinigt um Konsolidierungs- und Wechselkurseffekte betrug der Umsatzzuwachs 6,0 Prozent. Die Expansion des Konzerns trug mit 3,6 Prozent zum Umsatzwachstum bei, während der Abgang von Vermögensgegenständen mit einem Umsatzrückgang von 3,4 Prozent zu Buche schlug.

HI+Kritische Lage verschärft sich

Augsburg. Der Geschäftsbericht 2005 der Dorint AG weist erneut dramatisch negative Zahlen auf: Nach einem Jahresergebnis von -27,7 Millionen Euro in 2004 verzeichnet der heute publizierte Geschäftsbericht ein Minus von 40 Millionen Euro. Damit addieren sich die negativen Jahresergebnisse seit 2002 auf insgesamt 148,1 Millionen Euro. Das Ergebnis ist umso bitterer, da der Umsatz 2005 sowohl im Konzern wie in der AG angestiegen war. Der Dorint-Vorstand gibt in seinem Lagebericht ungeschminkt zu verstehen, dass die Situation für Deutschlands grösste Hotelgesellschaft bestandsgefährdend ist. Wörtlich: "Der Liquiditätsbedarf der Gesellschaft und des Konzerns ist nur bis Anfang 2007 gedeckt."

HI+Hapimag mit Gewinn

Basel. Aufwärts: Die schweizerische Hapimag AG, einer der führenden Anbieter von Ferienwohnrechten, weist im konsolidierten Jahresergebnis einen Gewinn von 1,6 Millionen CHF für das Jahr 2005 aus. Im Vorjahr hatte sich der Betrag noch auf -11.5 Millionen CHF belaufen.

HI+Der Preis bleibt das Problem

Frankfurt/M. Die Steigenberger Hotel Group hat das Geschäftsjahr 2005 mit einem positiven, aber deutlich niedrigeren Ergebnis als im Vorjahr abgeschlossen. Die Konsolidierung greift, die Belegung steigt, der Zimmerpreis aber hat gruppenweit erneut um 30 Cent nachgegeben. 

HI+Steigenberger: Bessere Preise in Österreich und der Schweiz

Frankfurt/M. Die Schweizer Betriebe der deutschen Steigenberger Hotel Group lieferten 2005 Ergebnisse weit über dem Branchendurchschnitt, in Österreich verhinderten gestiegene Zimmerdurchschnittspreise in der Regel leichte Rückgänge bei der Auslastung.

HI+Grand Hotel Victoria Jungfrau AG: Einbussen

Interlaken. Zur Grand Hotel Victoria Jungfrau AG gehören neben dem gleichnamigen 5 Sterne-Haus in Interlaken das Hotel Palace in Luzern, seit dem vergangenen Jahr das Hotel Eden au Lac in Zürich. Das Trio nennt sich neu Victoria-Jungfrau-Collection. Im Geschäftsjahr 2005 büsste die AG insgesamt bei Umsatz und Erlös ein.

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