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Lausanne. Der Serviced Apartment-Sektor hat sich weltweit als relativ krisenfest erwiesen, zumindest stabiler als traditionelle Hotels in den meisten Regionen. Trotz Wirtschaftsabschwung wuchsen die Serviced Apartment-Kapazitäten 2009 weltweit um über elf Prozent. 16 Betreiber beherrschen derzeit fast 85 Prozent der gesamten Kapazitäten weltweit; die drei grössten sind drei Hotelgruppen. Grösster Anbieter ist Marriott. In Europa will man in diesem Jahr noch durch das erste Residence Inn überzeugen, das in München eröffnen wird. Deshalb geht der nachfolgende Bericht nicht nur detailliert auf die weltweite Entwicklung ein, sondern auch auf das Konzept von Residence Inn.
London. Londons Hotellerie flog hoch, fiel tief und ist jetzt, binnen kurzer Zeit, wieder ganz oben. Die Belegungen nehmen konstant zu, der Zimmererlös der Luxushotels habe Ende 2010 bereits die Vergleichswerte von 2007 überflügelt, sagt Russell Kett, Geschäftsführer des Beratungsunternehmens HVS London. Die Euphorie jedoch gilt ausschliesslich für die britische Hauptstadt, im Umland sind es kritischer aus. Im Wettbewerb der Erholung unter 36 europäischen Städten schliesst London damit auf zu München, Istanbul, Zürich oder Stockholm. Russell Kett zu den Hintergründen der schnellen Erholung und der signifikanten Unterschiede.
Berlin. Die Krise hat die deutsche Hotellerie nicht so stark getroffen wie viele andere Länder, 2010 erholte sich der Zimmererlös bereits deutlich. Erste Zahlen zum Jahresverlauf 2010 stellten Betreiber und Berater Anfang dieser Woche in Berlin vor.
Augsburg. Hans-Dieter Schiller und seine junge Betreibergesellschaft Focus Hospitality wachsen in Deutschland weiter. Zum 1. Februar übernimmt die Gruppe ein Autobahn-Hotel bei Augsburg und setzt ihm eine neue Marke auf. Weitere Häuser folgen.
News-Mix
Augsburg. Unter dem Stichwort "News-Mix" verbergen sich Mini-Meldungen zu nennenswerten Ereignissen der letzten Woche(n). Die erwähnten Unternehmen und Destinationen heute: Accor, Adina/Berlin, Anantara, ArabellaStarwood/Zürich, CBRE/Grosvenor House, Grecotel, GBI/Motel One, Mantis, Motel One/München, Rezidor/Schweden, RIU/Kapverden, Snotels, Welcome/Frankfurt, WGF/acom.
Hendersonville. STR ernennt Amanda Hite zur neuen Präsidentin. Hite ist die Nachfolgerin von Mark V. Lomanno, der zum CEO des Unternehmens befördert wurde. Der frühere CEO und Gründer Randy Smith wurde zum Vorsitzenden ernannt.
Patergassen. Der Entwicklungschef der Kempinski-Hotels, Rupert Simoner, hat sich privat am Almdorf Seinerzeit in Kärnten, Österreich, beteiligt. Das extrem erfolgreiche Chalet-Dorf wird weiter wachsen und "Kempinski-Standards in der Lederhose" übernehmen.
Berlin/Frankfurt. Bei allen Hotelinvestment-Transaktionen in Deutschland dominierten im vergangenen Jahr ausländische Investoren. Sowohl Christie + Co wie auch CB Richard Ellis beziffern den Umsatz auf knapp 800 Millionen Euro insgesamt. Damit unterstreichen die beiden Beratungs- und Vermittlungsfirmen auch die Aussage von Jones Lang LaSalle Hotels von letzter Woche. "Der Abschwung ist gestoppt," sagt Markus Beike, Geschäftsführer Christie + Co Deutschland. Das gilt auch für die Einzeltransaktionen unter zehn Millionen Euro, die er regelmässig analysiert: "Auch hier lag das Transaktionsvolumen etwa 20% über dem Vorjahresniveau." In Deutschland erzielte kaum eine Hotelimmobilien-Transaktion mehr als 25 Millionen Euro, der grösste Verkauf in Europa hingegen 470 Millionen Britische Pfund.
Augsburg. Welche Entwicklungen waren im Jahr 2010 gut oder schlecht? Und welche Herausforderungen erwartet die Branche in 2011? hospitalityInside.com hat seine redaktionellen Experten gefragt, allesamt renommierte Berater und Spezialisten in den Felder Management, Finanzen, Entwicklung, Technologie, Spas/Wellness und Arbeitsrecht. Die Bandbreite der Themen reicht von Renditen bis Steuern, von unwilligen und belasteten Arbeitgebern, von Schein und Sein. Ein bunter Rückblick und eine konzentrierte Vorschau auf die Kernpunkte 2011.
Frankfurt. Das Transaktionsvolumen auf dem deutschen Hotelinvestment-Markt stieg 2010 wieder. Mit rund 800 Millionen Euro hat sich laut Jones Lang LaSalle Hotels das Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr - rund 340 Millionen Euro - mehr als verdoppelt. Der Trend geht zu kleineren Transaktionen.




