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München. Welche Auswirkungen haben Terror-Anschläge auf den Tourismus und speziell auf einzelne Destinationen? Einige Antworten darauf gab der erste Teil dieser Serie letzten Freitag. Investoren scheint nichts die Ruhe nehmen zu können: Beinahe gespenstisch wirkt der Glaube daran, dass alles nur eine Frage von Versicherungen ist und ansonsten Zertifikate für mehr Sicherheit in Hotels sorgen können. Und Hoteliers verstecken sich hinter der Diskretion, die ihr Job ihnen auferlegt. Nur der zunehmende Umfang der Cyber-Kriminalität rüttelt wach.
München. Seit 15 Jahren steigt der Terrorismus an. Von 9/11 in New York über Madrid, Kenia, Beirut, Bagdad bis Paris reichen die Anschläge. Und so besteht auch in der Hotellerie seit längerem eine erhöhte Alarm-Bereitschaft gegenüber potentiellen terroristischen Anschlägen. Doch man setzt offenbar flächendeckend auf "Business as usual", will agieren, nicht aber überreagieren. Die Interpretationen von Investment-Banken und das Verhalten von Investoren/Anlegern aber decken sich nicht immer mit den ersten Reaktionen der Reisenden. Beatrix Boutonnet erläutert heute, im ersten von zwei Teilen, wie Experten die terroristische Gefahr aktuell einschätzen und wie stark einzelne Destinationen unter den Folgen der Anschläge litten bzw. leiden.
Wiesbaden. Die Krypto-Währung Bitcoin führt zum Polarisieren. Während die einen in ihr eine höchst volatile Währung sehen, die Medien-Berichten zufolge vorwiegend im kriminellen Milieu zum Einsatz kommen soll, glauben andere nach wie vor an eine grosse Zukunft des Zahlungsmittels und sehen in ihm eine tolle Alternative zu den Währungen des umstrittenen Bankensystems. Die Hospitality-Branche steht Bitcoins ähnlich gespalten gegenüber. Einige ihrer Pioniere akzeptieren das Internet-Geld aber bereits.
Zell am See. Drei Länder, 667 Hoteliers, eine Erkenntnis: Die digitale Welle hat die Hotelbetriebe schneller erfasst als deren Management. Und die Kluft zwischen Wissen und Handeln ist gross. So lässt sich eine umfassende Studie von Roland Berger interpretieren, deren Basis insgesamt 667 Hotels in Deutschland, Österreich und der Schweiz lieferten. Präsentiert wurde sie beim Jahreskongress der Österreichischen Hoteliervereinigung in Zell am See diese Woche. Die Branchen-Vertreter diskutieren jetzt ausserdem eine OTA-Klage vor den österreichischen Kartellbehörden.
Bern. Das neue Zweitwohnungsgesetz in der Schweiz tritt am 1. Januar 2016 in Kraft. Danach dürfen Besitzer ihre Hotels, die sie aus wirtschaftlichen Gründen aufgeben, nur noch zu 50 Prozent der Hauptnutzfläche in Zweitwohnungen umwandeln. Viele Fragen sind noch offen.
Berlin. Vom Startup zum Marktführer! Davon träumen viele, ein junger Mann mit Sinn für die Daten hinter Dreamlines hat es geschafft. Auch der gute alte Postbus geht wieder verstärkt auf Reisen – aber mit neuen Ideen im Gepäck. Und sogar die behäbige Deutsche Bahn hat sich inzwischen ein eigenes "Innovation Lab" zugelegt, weil sie ihre Kunden künftig viel persönlicher ansprechen will. Was kann die Hotellerie von diesen jungen und alten Unternehmen lernen? Eine ganze Menge – sofern man bereit ist, sein eigenes Tun rigoros zu hinterfragen und nicht sich, sondern den Kunden/Gast in den Mittelpunkt stellt. Drei Beispiele über die Ideen der anderen.
Wiesbaden. Per Smartphone aufs Zimmer: Was vor einigen Jahren noch wie eine totale Utopie klang, ist inzwischen Wirklichkeit geworden. Immer mehr Gäste buchen nicht nur ihr Hotelzimmer über eine App, sondern gelangen mit deren Hilfe ohne Zwischenstopp an der Rezeption vorbei direkt zum Zimmer. Ein Zauber, den bestimmte Zielgruppen schon heute nicht mehr missen wollen. Welche Technik kann was? prizeotel, B&B, Lindner Hotels und das Privathotel Schani Wien berichten. AccorHotels enttäuscht.
Brüssel. "Es ist tragisch, wir alle leiden, das Team ist unwahrscheinlich betroffen." Wolfgang M. Neumann ist am Mittwoch aus Bamko im afrikanischen Mali zurückgekehrt, wo letzten Freitag zwei Attentäter im Radisson Blu Hotel Geiseln nahmen. Am Ende starben 22 Menschen, darunter drei Mitarbeiter und zwei bewaffnete Sicherheitsleute. "Das Wichtigste danach war es, vor Ort zu sein und für die Mitarbeiter, Gäste und die Familien da zu sein", sagt der CEO der Carlson Rezidor Hotel Group, die zum zweiten Mal in ihrer Unternehmensgeschichte nun mit einem Terror-Anschlag konfrontiert war. Darüber hinaus litten die Mitarbeiter in Brüssel unter der dort herrschenden Terror-Alarmstufe, ebenso wie die Kollegen eine Woche zuvor in Paris.
Brüssel. Die Bedrohung ist überall. Treffen Sie Vorkehrungen, bevor es Ihr Hotel trifft. Achten Sie auf Signale. Überprüfen Sie die Schwachstellen Ihrer Sicherheitskette. Sicherheit gehört heutzutage zur DNA eines Hotels, genauso wie Food & Beverage, Housekeeping, Revenue Management oder das Restaurant. Die meisten Hotels haben Manager für diese Abteilungen, aber keinen Head of Security. Der Mann, der über das schwerwiegendste Thema dieser Wochen spricht – vor dem Hintergrund der Terroranschläge in Paris und Bamako – ist Didier Ranchon, ein Vorreiter im institutionellen Sicherheitsgeschäft. In Brüssel gründete und leitete Didier Ranchon zuvor die EU-Vertretung eines führenden französischen und EU-Risiko Management-Unternehmens. Er war in verschiedenen operativen Einheiten tätig, darunter Drogen/Betäubungsmittel, organisiertes Verbrechen und internationale kriminelle Netzwerke. Er ist ein anerkannter Experte der Welt-Tourismus-Organisation und Key Note Speaker auf vielen Fachkonferenzen an Universitäten zu Themen wie Sicherheit, Risiko-Bewertung und Krisen-Management.
Düren. Wählen deutsche Urlauber eine Ferienwohnung oder ein Ferienhaus als Unterkunft für ihren Sommerurlaub, dann bleiben sie am liebsten im eigenen Land. Kroatien befindet sich jedoch hinter Italien auf der Überholspur und im Winter hat Österreich die Nase ganz vorn.








