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Berlin. Zwei deutsche Ökonomen rechnen vor, dass eine bundesweite Test-Strategie deutlich günstiger ist als ein fortgesetzter Lockdown. Ihr Papier ist im Internet frei zugänglich. Fahre man die bisherige Strategie fort, warnen sie vor einem weiteren Lockdown nach Ostern.
Berlin. Seit Montag diskutiert Deutschland darüber, die Flughäfen zu schliessen, um die neuen Virus-Mutationen fernzuhalten. Am Dienstag machten Medien publik, dass Kanzlerin Angela Merkel das Reisen am liebsten ganz verbieten würde. Vor zehn Tagen beschrieb die deutsche Zeitung ZEIT Online eine neue No-Covid-Strategie mit dem Ziel, virusfreie "Grüne Zonen" zu schaffen. Dieser Plan gefällt angeblich auch Merkel. Aber auch dem Tourismus, auch Hotellerie und Gastronomie?
Genf. Am 14. Dezember 2020 war die Ära von Martin Smura als CEO von Kempinski vorbei. Jetzt ist Aufräumen angesagt.
Washington DC. Die Ausschreitungen von Trump-Unterstützern im Kapitol in Washington, D.C. letzte Woche führten dazu, dass amerikanische Unternehmen ihre politischen Finanzierungen inzwischen überdenken, darunter auch Marriott Hotels, Hilton, Airbnb und Grossbanken.
München. Die Top-Executives nationaler wie internationaler Hotelketten und kleinerer Gruppen formulieren hier und heute ihre Forderungen an die Politik im deutschsprachigen Raum. Sie verlangen eine faire Behandlung und die Wahrung der Verhältnismässigkeit zwischen den Branchen, sie erwarten die schnelle Umsetzung simpler praktischer Dinge wie Testen und Impfen, weniger Bürokratie – vor allem aber: Politiker, die ihre Zusagen einhalten!
Madrid. An dem Tag, an dem das regionale Dekret in Kraft trat, wonach internationale Touristen mit einem gültigen Antigen-Test auf den Kanaren einreisen durften, strich die britische Regierung die Inselgruppe von der Liste sicherer Touristen-Destinationen.
Wiesbaden. Hoteliers wie Haakon Herbst, Hotel Friends, oder Christoph Hoffmann von 25hours spiegeln die bedrückende Situation in der Branche zum Jahresende. Die Einen blicken fassungslos auf ihren unverschuldeten Schuldenberg, andere fordern einen noch härteren Lockdown, alle zusammen eine vernünftige, längerfristige Strategie. Wo die Politik nicht hilft, organisiert man sich selbst – z.B. mit Luftreinigern oder mit einer neuen Hybrid Alliance im MICE-Geschäft.
London. "Das erste Quartal war sehr schwer, einfach aufgrund seiner Dynamik, das zweite Quartal das schlimmste wegen der Lockdowns", sagt Satya Anand, seit diesem November der neue President EMEA von Marriott International. Seit dem dritten Quartal geht es auch in Europa wieder aufwärts. Und dank der bevorstehenden Impfungen wird er sogar wieder optimistisch: "Im Mai/Juni werden die Menschen wieder ohne grosse Bedenken reisen", sagt er voraus.
Genf. "Kempinski Hotels gibt heute mit sofortiger Wirkung die Ernennung von Bernold Schroeder zum Vorstandsvorsitzenden und Chief Executive Officer ad interim bekannt. Die Nachricht folgt auf die Entscheidung des Kempinski-Aufsichtsrats, sich von dem bisherigen Chief Executive Officer Martin R. Smura zu trennen." So lautet die offizielle Pressemitteilung der Luxushotelgruppe heute morgen. Smura hat das Büro aber schon am Freitag verlassen müssen, so Informationen von hospitalityInside.
Köln/Genf. Mit einem Sale-and-Lease-Back Deal wollen die Honestis AG Köln und ein weiterer Eigentümer ihre Hotelperlen in Wiesbaden, Bremen und Baden-Baden für rund 160 Millionen Euro an einen ägyptischen Investor verkaufen, zurückpachten und dann von Kempinski Hotels managen lassen. Und Kempinski-CEO Martin Smura ist bereit, auf Fees zu verzichten. Er steht unter Druck: Die 2019 gross angekündigte Expansion mit dem Investment- und Entwicklungspartner 12.18 findet wohl nicht statt. Diesen Deal soll er rückabwickeln.




