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Reichenschwand/Berlin. Die Intro Group von dem aus der Luftfahrt-Branche bekannten Unternehmer Hans Rudolf Wöhrl beteiligt sich in Form einer Kapitalerhöhung mit 50 Prozent an der in Berlin ansässigen Hotel-Managementgesellschaft Gold Inn AG. Gemeinsam mit Wöhrls Immobilienentwicklungsgesellschaft Tetris sind weitere Hotelprojekte geplant.
Berlin. Die Hopag Hotel Property AG aus Berlin hat ihre 55prozentige Beteiligung an der Juwel Touristik GmbH, München, mit Wirkung zum 2. Januar 2009 veräussert. Als Begründung nennt die Hopag-Mutter, die Immobilien-Experten AG, die Konzentration auf ihr Kerngeschäft Projektentwicklung von Wohn- und Gewerbeimmobilien.

Brüssel. Radisson SAS, die Firstclass-Hotelmarke von Rezidor, ändert ihren Namen in Radisson Blu. Diese Änderung markiert den Abschluss der Verbindung zur SAS Gruppe infolge des Börsengangs von Rezidor im November 2006.

Dubai. Auch die Jumeirah Group mit Sitz in Dubai wird in diesem Quartal zum ersten Mal Packages auflegen, "doch langfristig müssen wir die Qualität halten," sagt Executive Chairman Gerald Lawless im Gespräch mit hospitalityInside.com. Und das gelte für alles: für das Preisniveau, die Mitarbeiter und die neuen Hotels. Nachdem sich die Gruppe elf Jahre lang mit den derzeit neun Häusern in Dubai, London und New York begnügte, sollen nun binnen drei Jahren 60 neue Hotels dazu stossen, und an diesen gigantischen Plänen rüttelt auch die Krise nicht. "98% der Investoren sind finanzstark," sagt der Manager. Im Hintergrund profitiert Jumeirah von der Einbindung in das Netzwerk der Dubai Holding. Die Details.

Hamburg. Die Familie wächst. Relais & Châteaux-Präsident Jaume Tàpies will nicht mehr von einer Hotelgruppe oder Kooperation sprechen, die Mitglieder werden nicht mehr als Hotel bezeichnet. Geführt werden sie auch nicht von einem Direktor, sondern von einem Maître de Maison oder Patron - ganz im Sinne des Gedankens, dass alle Mitglieder gemeinsam mit ihren Gästen eine grosse Familie bilden. Und die wird immer grösser, vor allem aber internationaler. Im vergangenen Jahr wurden 31 neue Mitglieder rund um den Globus aufgenommen, darunter erstmals Häuser auf den Malediven. Ebenso erfreulich: Trotz Krise konnte R&CH Umsatz und Belegung letztes Jahr steigern; einzelne Märkte aber brachen ein. 2009 gibt es kleine, aber entscheidende Veränderungen.

Frankfurt/Zug. Der Focus liegt in der Verknüpfung von Lifestyle-Design und Events. Internationale Interior Designer verbinden es zu "augenzwinkerndem" Neo-Barock, unkonventionelle Architekten geben ein flexibles Raumkonzept fürs Hotel und für Events dazu, das Management verspricht professionelle, aber unkomplizierte Mitarbeiter, und die Investoren schaffen eine nachhaltige Gebäudesubstanz. So etwa lässt sich nüchtern das Konzept der neu gegründeten Kameha Hotels & Resorts beschreiben, das deren neuer Chief Executive Officer Carsten Rath letzte Woche in Frankfurt vorstellte. In Europa, selbst in den Metropolen, gibt dieser Ansatz Lifestyle-Hotelkonzepten einen neuen Dreh.

Widersprüche


Dubai. Bescheidenheit ist keine Tugend von Dubai, auch in schwierigen Zeiten nicht. Die neue Kette The Address Hotels & Resorts hat letzten Oktober ihr erstes Hotel eröffnet, die beiden nächsten Häuser folgen im April und Mai 2009. In zehn Jahren, also etwa im Jahr 2019, soll es 80 bis 100 neue Top-"Addresses" rund um die Welt geben. Hinter The Address steht der grosse Immobilien-Entwickler Emaar aus Dubai - jene Gesellschaft, die gerade den weltgrössten Turm Burj Dubai baut. Von Gerüchten, dass Emaar in der aktuellen Finanzkrise selbst ein Übernahme-Opfer sein könnte, weiss man in Dubai nichts. Ein Gespräch mit dem deutschsprachigen Chief Operating Officer der Gruppe, Christoph Mares.
