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Phoenix/Eschborn. Die Best Western Hoteliers in Nordamerika stehen vor keiner leichten Aufgabe. Sie sollen die neu entwickelten Logos für die Hotelgruppe prüfen und genehmigen, doch diese sehen völlig anders aus als alles bisherige. Man könnte auch sagen, extrem gewöhnungsbedürftig. Ausserdem führt Best Western auf dem nordamerikanischen Markt eine siebte Marke ein.
Hamburg. Eine deutsche Hotel-Gruppe macht von sich reden: In den letzten fünf Jahren hat sich Novum Group Hotels von 12 auf 57 Hotels gesteigert und betreibt damit heute 4.900 Zimmer in Deutschland. CEO David Etmenan gibt jetzt noch mehr Gas – per Franchising mit Moxy und Courtyard, ibis Styles und Mercure. Die Kooperation ist so gut wie beschlossen. Gleichzeitig gibt Novum seiner Eigenmarke Novum Style ein schärferes Lifestyle-Profil. Darüber hinaus sieht sich die Hamburger Hotelgruppe nun erstmals nach Standorten in Österreich und der Schweiz um. Hinter dem dynamischen Unternehmen steckt eine ebenso dynamische wie junge und neue Hoteliers-Generation, die nichts outsourct und alles skaliert. Expansion wird gerechnet. Damit sie sich rechnet.
Wien. Alles ändert sich, nur die Verträge nicht? Eine Diskussionsrunde an der diesjährigen Expo Real-Hotelkonferenz wird dieses Thema von Experten beleuchten lassen. Martin Schaffer, Managing Partner der Beratungsgesellschaft MRP Hotels in Wien, beleuchtet heute vorab in einem Gastbeitrag das Thema Vertriebsstrukturen, Franchise-Gebühren und Performance-Kontrollen.
London/Peking. Hartnäckig halten sich die Gerüchte über ein Angebot der InterContinentals Hotels Group für FRHI. Doch Moevenpick bestreitet, im Visier von IHG zu sein. Und die angeblich an Starwood Hotels interessierte Jin Jiang Group aus China gibt einer anderen Übernahme Priorität: Letzte Woche wurde offiziell die Fusion mit den chinesischen Plateno Hotels abgeschlossen, in dieser Woche erwarb die Gruppe den Hauptteil der chinesischen Budget-Hotelkette 7Days.
Washington. Nach einem Untersuchungszeitraum von sechs Monaten stimmte das amerikanische Justizministerium gestern schliesslich der Fusion von Expedia und seinem Rivalen Orbitz zu.
New York/London. "Die Technologie verändert die Marken," sagt Mike Tiedy, Senior Vice President Global Brand Design & Innovation, Starwood Hotels & Resorts, "und damit verändert sich die Kommunikation in den Marken. Deshalb sind wir auf dem Weg zu echten globalen Marken." Starwood gilt als der mutigste und kreativste Marken-Erfinder aller Hotelketten: Die Erfolgsstory von W belegt es. Doch auch andere – wie IHG – haben schon sehr früh erkannt, dass viel Potential in den Lifestyle-Konzepten steckt. Mit 62 Indigo Hotels in Operation und weiteren 64 in der Pipeline gehört IHG zu den "first movers" in der Lifestyle-Boutique-Hotelszene. Was macht diese Lifestyle-Hotels anders und wie schafft man es, das "etwas andere Konzept" aufzusetzen? Darauf antwortet nicht nur Mike Tiedy, sondern auch sein Starwood-Kollege Brian McGuinness und Dina Soliman, Brand Director Europe für die InterContinental Hotels Group.
Verbier. Wer im Sommer im W Verbier absteigt, muss mit Überraschungen rechnen. Dann registriert man viel deutlicher, dass künstlerisch-kreatives Design den Machern offenbar wichtiger ist als Funktionalität. Gäste gab es an diesem Freitag im Juni so gut wie keine. Allein im W Verbier zu sein, öffnet das Auge für ganz andere Details als es Brand Managern lieb ist. Bärbel Schwertfeger berichtet.
Moena. Die Alpen sind das bevorzugte Spielfeld für europäische Radtouristen, zeigt eine Studie. Die Bikes-Szene ist allerdings bunt geworden, und die Ansprüche sind hoch. Man sucht Natur und Kultur. Der Boom der E-Bikes wird weiter anhalten.
Moena. Alpnet, die Alpen-übergreifende Plattform zur besseren Vermarktung der Alpen, erreichte bei ihrem jüngsten Treffen namens "theAlps" wieder ein Stückchen mehr Reichweite und sogar Besucher aus Fernost. Alpnet-Präsident Josef Margreiter sieht die Vereinigung langsam in ruhigeres Fahrwasser kommen.
München/Wien. Mit seiner Kette Harry’s Home und neuen Ideen wagt der umtriebige österreichische Hotelier Harald Ultsch jetzt den Schritt auf das zunehmend umkämpfte Hotel-Pflaster von München. Nicht nur durch den günstigeren Mehrwertsteuersatz als in Österreich sieht er dort bessere Perspektiven. Sein Konzept jedenfalls passt in die aktuelle Linie smarter und preisgünstiger Lifestyle-Hotels, von denen es in der touristisch boomenden bayerischen Landeshauptstadt immer mehr gibt.