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Gstaad. Das Coronavirus hat auch vor Schweizer Luxus-Hochburgen wie Gstaad nicht Halt gemacht. Der Sommer wird vor allem den Schweizer Gästen gehören – mit deutlichen Verlusten. Institutionen wie das Gstaad Palace bleiben trotzdem zuversichtlich.
Madrid. Die spanische Regierung hat damit begonnen, die Corona-Einschränkungen basierend auf einem 4-Phasen-Plan zu lockern. Hotels sollten ab 18. Mai wieder öffnen können. Das Land plant zudem eine Werbe-Kampagne mit einem Staycation-Konzept.
Rom. Vor drei Wochen hat die italienische Regierung eine weitere Bestimmung erlassen, um nationale Unternehmen während des Notstands in Corona-Zeiten zu unterstützen. Das sogenannte Liquiditätsdekret folgt auf das "Cura Italia"-Programm, das Ende März verabschiedet wurde. Wichtige italienische Tourismus-Unternehmen haben einen Antrag auf einen speziellen Tourismusfonds unterzeichnet.
Wien. Am 28. April hat die österreichische Bundesregierung den von der Branche lang ersehnten Fahrplan für die Zukunft von Hotellerie und Gastronomie präsentiert. Bereits seit etwa zehn Tagen war bekannt, dass die Gastronomie-Betriebe ab 15. Mai Gäste im Haus bewirten dürfen, nun wurde die Hotellerie-Öffnung für den 29. Mai fixiert. Ein "Befreiungsschlag" wäre es für die Österreicher und sogar für das Nachbarland: Sollten die 53 Millionen Deutsche, die ihren Haupturlaub normalerweise im Ausland verbringen, dieses Jahr zuhause bleiben, quillt Deutschland nämlich über! Wann also gehen die Grenzen auf? Über Erleichterungen, die ein flaues Gefühl hinterlassen.
News-Mix
Augsburg. Unter dem Stichwort "News-Mix" verbergen sich Mini-Meldungen zu nennenswerten Ereignissen der letzten Woche(n): Airbnb/Investition, Carnival/neuer Aktionär, EPH/nhow Berlin, FTI-Reisen/neuer Haupanteilseigner, Ruby/München, WeWork/Klage.
Wiesbaden. Die Corona-Krise dauert weiter an, doch einige europäische Länder beginnen bereits damit, ihre einschränkenden Massnahmen zurückzufahren. Die deutsche Bundesregierung hält ihre Bürger noch weiter hin, aber es gibt auch hier Indizien dafür, dass nach Ostern gewisse Lockerungen in Kraft treten könnten. Darüber, wie diese aussehen, sind sich die Experten nach wie vor uneinig.
Istanbul. Wie sieht's in diesen Corona-Zeiten im Mittleren Osten aus? Folgt man den Stimmen von Executives dieser Region, dann erkennt man sofort: Die Welt bewegt sich in ihrer Einschätzung auf einer grossen Linie. Das ist zwar keine grosse Überraschung unter rationalen Entscheidungsträgern, vermittelt aber Gemeinsamkeit.
Paris. Nach Marriott, Hyatt und IHG bezog gestern abend auch Accor offiziell Stellung zu den Massnahmen, die als Folge der Corona-Krise ergriffen wurden. Sie gehen tief, umfassen aber auch Solidaritätsmassnahmen für Mitarbeiter und medizinische Fachkräfte an vorderster Front. Das Unternehmen schöpft auch schon ein wenig Hoffnung aus der leichten Erholung des chinesischen Hotelmarktes.
Zürich. Die Covid-19-Pandemie bringt viele Schweizer Beherbergungsbetriebe in existenzielle Nöte. Gemäss einer aktuellen Umfrage der Fachhochschule Westschweiz HES-SO Valais-Wallis steht die Branche kurz vor dem Kollaps.
Beijing /Genf. Da China als erstes Land vom Coronavirus betroffen war, können die Vorgänge dort Einblicke gewähren, wie die Auswirkungen für den Hotel-Sektor in anderen Teilen der Welt sein werden. Aktuell wurde die Zahl der Neu-Infektionen im Land praktisch zum Stillstand gebracht und Reise-Beschränkungen im Epizentrum des Virus wurden gelockert. Der chinesische Hotel-Sektor scheint sich auf niedrigem Niveau stabilisiert zu haben – zumindest im Hinblick auf die Belegungsraten. Eine Zusammenfassung mit Ausblick von Macy Marvel.



