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London. Die Thomas Cook Insolvenz hat gravierende Auswirkungen auf die europäische Reiseindustrie. Weltweit bangen Hoteliers, Reisebüros und Mitarbeiter des Reiseveranstalters um ihre Existenz. Eines ist nach dieser Mega-Pleite sicher: Nichts wird mehr so sein, wie es war.
München. Bunt und wild gebärdet sich die Hotel-Welt derzeit, denn der Tourismus boomt noch. Trotzdem gibt es andere Stimmen und man muss Dinge gründlich hinterfragen. Genau das will die Hotel-Konferenz am ersten Messetag der Expo Real 2019 tun. Ein Überblick.
Baku. Seit 2015 erst setzt Aserbaidschan auf Tourismus. Davor kamen fast nur Geschäftsleute in die Hauptstadt des ölreichen Landes am Kaspischen Meer. Seit Jahren nun wächst die Zahl der Hotels, von internationalen Marken als auch von lokalen Gruppen und Einzelhotels. Während sich die meisten auf die Hauptstadt Baku konzentrieren, gibt es vor allem in den landschaftlich und kulturell attraktiven Regionen noch viel Potenzial. Martin Kleinmann, CEO der Absheron Hotelgruppe und Präsident der Azerbaijan Hotel Association, erläuterte Bärbel Schwertfeger die Entwicklungen auf dem Hotelmarkt, der sich in einigen Punkten auch an Europa orientiert.
Rom. Die italienische Kongress-Branche muss dringend gestärkt werden, da sie Tagungen und Veranstaltungen an die Konkurrenz verliert.
Abu Dhabi. Nur zehn Autominuten von Abu Dhabi City entfernt liegt mit Saadiyat Island das Flaggschiff-Projekt des Emirats, wo derzeit Apartments und Villen für 150.000 Bewohner gebaut werden und bisher nur eines von drei Weltklasse-Museen entstanden ist. Auf der Erholungsinsel Saadiyat waren einst 29 Hotels geplant, jetzt ist bei fünfen Schluss. Die Destination dümpelt vor sich hin. Marc de Beer, General Manager des 2018 eröffneten Saadiyat Rotana Resort & Villas, über Pläne und Potenzial der Sandinsel.
London. Die Hotelpreise in den wichtigen Städten der Welt werden 2020 steigen, aber moderat oder gar nicht – begründet durch den weltweiten Hotelbau-Boom und Spannungen im internationalen Handel.
Chicago. Einheitsbrei aufgepasst: Geschäftsreisende haben je nach Herkunftsland unterschiedliche Anforderungen an Hotels, begonnen vom Buchungsverhalten über die Experimentierfreudigkeit für Neues bis hin zu den Erwartungen an Ausstattung und Service.
Salzburg. Die Aktion sorgt für viele Diskussionen in der Urlaubszeit: Die österreichischen Bundesländer Tirol und Salzburger Land haben erstmals in der Hochsaison Sperren für das Abfahren an Autobahnen verhängt. Sie wollen ihre kleinen Orte vor den Auto-Kolonnen schützen. Die Politik hat grosse Kontrollen angekündigt, hat aber bislang offenbar noch keine Strafen verhängt. Hintergrund ist ein politischer Streit zwischen den beiden Bundesländern und dem angrenzenden Bayern. Die Leidtragenden sind die Urlauber.
Mailand. Hotel-Investoren, besonders jene mit internationalem Kapital, konzentrieren sich nach wie vor auf Italiens "Big 4"-Destinationen Mailand, Rom, Venedig und Florenz. Trotzdem legen die Core-Investitionen zu und sie nehmen inzwischen sogar kleine Häuser mit unter 100 Zimmern unter die Lupe. Insgesamt hat die Hotel-Asset-Klasse an Reiz gewonnen: Vor zehn Jahren machten Hotels rund 6% aller Investitionen in italienische Immobilien aus, inzwischen sind es 15%. Italiens Hotel-Image ist weiterhin positiv.
Southlake. Die Sabre Corporation hat neue Content Services for Lodging-Unternehmen entwickelt. Diese neue Lösung wird die Buchungstools von Reisebüros und Geschäftsreise-Plattformen unterstützen und traditionelle GDS-Hotelangebote sowie Inhalte von Booking.com, Bedsonline und Expedia Partner Solutions integrieren.





