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Bukarest. Obwohl Rumänien zu den ärmsten Ländern Europas zählt, boomt die Wirtschaft und ist 2017 um sieben Prozent gewachsen. 2018 und 2019 wird sich dieses Wachstum zwar ein wenig abschwächen, doch der Internationale Währungsfonds prognostiziert nach wie vor 5,1 und 3,5 Prozent für diese beiden Jahre. Rumänien ist auf jeden Fall reif für die Entwicklung von Hotels und die grossen Ketten kommen bereits ins Land. Rumänien bietet Hotel-Entwicklern eine attraktive Kombination aus steigender Nachfrage und fehlender moderner Unterkünfte.
Berlin. 35 % der Geschäftsreisenden sind nach eigener Einschätzung unterwegs produktiver als am Schreibtisch. Jüngere sind unterwegs besonders produktiv. Kein WLan im Flugzeug und lange Wartezeiten nerven aber nur.
Hannover. Mit einem Neu-Zuschnitt der Vorstandsressorts will TUI-Vorstandschef Fritz Joussen die Dynamik im Konzern stärken und weiter ausbauen. Zu den Massnahmen gehören u.a. die Bündelung des weltweiten Veranstaltergeschäfts und der Fluggesellschaften sowie die Zusammenführung aller Hotelaktivitäten.
Villach. Über-Tourismus ruft nicht nur Verständnis hervor, sondern auch kritische Töne. Beim "Tourismusforum" im Rahmen der Europäischen Toleranzgespräche in Kärnten fragte der Leiter der Kärnten Werbung, Christian Kresse, verärgert: Was hat Overtourism heute mit uns tun?
Wien. Almdörfer und Chalets spriessen in ganz Österreich aus den Bergwiesen. Mit Schweizer Sennhütten oder aristokratischen Villen haben beide nichts zu tun, vor allem, weil diese Unterkunftsformen gleich als Mega-Anlagen konzipiert sind. Da steigen Immobilien- und Bauunternehmen ein, auch aus Deutschland. So wächst die Konkurrenz zu den reinrassigen Hotels, auch wenn einige Hoteliers Chalets selbst als Ergänzung bauen. Die Übernachtungszahlen der gewerblichen Ferienwohnungen, die oft auch Zweitwohnsitze sind, stiegen jedenfalls im abgelaufenen Winter um über 17% – mehr als doppelt so stark wie die anderen Unterkunftsformen Österreichs.
Athen. 2017 hat Griechenland rund 27,2 Millionen internationale Besucher willkommen geheissen und das Land hat nahezu 14,2 Milliarden Euro durch den Tourismus aus dem Ausland eingenommen. Die Zahl der Ankünfte stieg um 9,7% und die Einnahmen um 11,7% im Vergleich zum Vorjahr. Insbesondere die Einnahmen durch Reisende erreichten ein Rekord-Niveau nach dem Rückgang von 2016.
Frankfurt/Main. Auch 2017 verzeichneten Tagungen, Kongresse und Events in Deutschland Zuwächse. Dabei nahmen allerdings kleinere Meetings, die in der Vergangenheit oft zu den Gewinnern zählten, ab. Grund dafür sind neue Technologien.
Salzburg. Österreichs Top-Winter-Destinationen Salzburg, Tirol und Vorarlberg freuen sich über einen kräftig gestiegenen Zimmererlös – aber nur in der gehobenen Hotellerie.
Palma de Mallorca. Die Sommer-Saison auf Mallorca beginnt mit einer doppelt so hohen Steuer, die die Touristen in allen Unterkünften zahlen müssen, von Hotels über Ferien-Unterkünfte bis hin zu Passagieren von Kreuzfahrtschiffen. Ab Juli dürfen Wohnungs-Besitzer ihren Wohnraum nicht länger an Touristen vermieten.
Mailand. Italien ist eine sehr gefragte Destination und trotzdem haben Investoren und internationale Gruppen Schwierigkeiten im Development. Allerdings zeichnen sich erste Anzeichen einer Kehrtwende am Horizont am, wie Gespräche beim "Tourism Investment Forum" von PKF hotelexperts in Mailand vor einigen Wochen zeigte. Internationale Betreiber, wie beispielsweise Meliá International, Hyatt Hotels, citizenM, Wombat's und Ruby Hotels, trafen sich mit amerikanischen Investoren und französischen Finanziers, um Konzepte zu besprechen, nachzuforsche und herauszufinden, was es für sie bedeuten würde, in Italien zu investieren.



