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Paris. Nachdem man entschieden hat, mehr als nur ein Zimmer-Anbieter zu sein, hat AccorHotels jetzt einen neuen Business-Service für kleine und mittlere Unternehmen ins Leben gerufen.
Andermatt. Bewegte Wochen in Andermatt Swiss Alps: Im September wurde der Grundstein für das Radisson Blu, das zweite Hotel nach dem bereits eröffneten Luxushaus The Chedi Andermatt, gelegt; Anfang Oktober erfolgte der Spatenstich für das inzwischen fünfte Apartmenthaus. Eines wird mit dem Baufortschritt deutlich: Schritt für Schritt nimmt Samih Sawiris' Vision einer neuen Ganzjahres-Ferien-Destination im Urserental Gestalt an – allen Unkenrufen zum Trotz. Der Unterschied zu bisherigen Aktivitäten: Co-Investoren kommen mit ins Spiel. Zum Status Quo eines ebenso spektakulären wie umstrittenen Projektes in der gebeutelten Schweiz.
München. Investoren aus China haben den europäischen Hotel-(Immobilien-)Markt für sich entdeckt. Doch Deals sind nicht ganz so leicht, da die Kultur und die Wellenlänge eine enorm grosse Rolle spielen. Trotz aller Unterschiede aber bleibt das Interesse an Europa hoch. Mit welchen Vorstellungen die Chinesen u.a. in Deutschland aktiv werden wollen und wie diese Investoren denken, beleuchtete ein extrem gut besuchtes Panel des "Hospitality Industry Dialogue", der Expo Real-Hotel-Konferenz in München.
Barcelona. Ohne das am 3. Juli beschlossene Moratorium über Hotels gänzlich aufzugeben, erwägt Barcelona die Wiederaufnahme bestimmter Projekte.
München. Höher, schneller, weiter - auf der Expo Real 2015 sprühten fast alle vor Optimismus. Investoren, Berater, Entwickler, Politiker, Anwälte und Hoteliers liefen daher auf der Expo Real 2015 auch zu Hochform auf. Es wurde gedealt, diskutiert und auch wieder richtig gefeiert, denn das Jahr verspricht in Summe ein gutes zu werden. Doch die bremsenden, zur Vorsicht mahnenden Stimmen waren nicht zu überhören – auch nicht unter den Hotel-Experten. Im Umfeld des gigantischen Gewerbe-Immobilien-Felds bleibt die Hospitality-Branche trotz Wachstum immer noch ein kleiner Player, aber sie wird zunehmend gerne gesehen.
München. Optimismus war gestern, Euphorie ist heute. Die Immobilien-Preise schiessen teilweise durch die Decke, aber der Yield bleibt bescheiden. Die 18. Expo Real, die am Mittwoch in München zu Ende ging, spiegelte das aktuelle Luxusproblem der Branche – auch der Hotel-Branche: Es gibt sehr viel Kapital, aber immer weniger Produkte zu kaufen. Eine Ende dieses Spagats, das Investoren wie Entwicklern und Hotel-Betreibern das Leben schwer macht, ist nicht in Sicht: Die Zinsen bleiben laut Experten noch günstig. Hier und da warnten Crash-erfahrene Stimmen vor einzelnen Blasenbildungen. Doch diese gingen beinahe unter. Jeder hechelte nach Deals, Deals, Deals… Wer jetzt keine Deals zeichnet, wird in ein paar Jahren das Nachsehen im Markt haben – auch in der Hotellerie.
Huangzhou. In der Nähe der 8,7 Millionen-Stadt Huangzhou in China hat die Luxushotel-Gruppe Amanresorts ein altes Teedorf in ein stilvolles Resort umgewandelt. Doch während die Hotel-Kollektion auf die Erhaltung von Tradition und Kultur setzt, kommen die Chinesen vor allem, weil es schick ist, den Facebook-Freunden mitteilen zu können, dass man gerade im teuersten Hotel am Ort übernachtet. 90 Prozent der Amanfayun-Gäste sind Chinesen – alles reiche Bürger, die in das Edelresort am Rande der Stadt entfliehen, um dort ihren Lifestyle zu zelebrieren und um sich mit anderen zu mischen, die gerne auch mit Hotpants und silbernen Stilettos im Tempel auftauchen.
Havanna. Nach 55 Jahren Wirtschaftsembargo öffnen sich die USA gegenüber Kuba erneut. Die Hotelketten wollen alle in den Markt eindringen, müssen sich aber mit dem dominierenden lokalen Entwickler Gaviota auseinandersetzen. Das Tourismus-Ministerium kündigt 85.000 Zimmer innerhalb der nächsten fünf Jahre an.
London. Klagen können die Hotels in der britischen Hauptstadt nicht, aber es könnte ihn auch weiteraus besser gehen. Laut einem aktuellen Bericht bedeutet die derzeit in Großbritannien stattfindende Rugby-Weltmeisterschaft einen großen Schub für die Branche, doch der schwache Euro sowie Airbnb und ähnliche Unternehmen setzen Belegung und RevPAR unter Druck. Betroffen sind vor allem Mittelklassehotels.
München. Smartphone, Tablet und Co. sind ständige Begleiter auf Reisen. Mobile Endgeräte checken ihre Besitzer im Hotel ein oder aus, immer häufiger öffnen sie die Zimmertür. Einige dieser mobilen Trends verbessern das Reise-Erlebnis, doch selbst Geschäftsreisende wünschen sich eine persönliche Ansprache im Hotel, wie eine aktuelle Studie klar unterstreicht.





