
Breaking News: Revo Hospitality ist zerschlagen
Fünf internationale Gruppen übernehmen fast alles - Kündigungen
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Revo-Insolvenz, Phase 2
Die Insolvenzanwälte in Sachen Revo Hospitality arbeiten an den 121 insolventen Gesellschaften, deren Verfahren jetzt offiziell eröffnet sind. 25 Hotels haben einen neuen Betreiber. Zwei Sachwalter verhandeln mit potenziellen Käufern, zu denen wohl auch Ruslan Husry gehört. Allerdings kann auch noch alles zerschlagen werden.
Revo, Sircle, OYO: Wurzeln des Übels?
Liebe Insider,
es kracht momentan nur noch so in der Branche. Die Sircle Group und Revo Hospitality geraten immer tiefer in die Negativ-Schlagzeilen und ihr Fehlverhalten ist inzwischen keine Ausnahme mehr. Nein, ihr Verhalten wird zum Muster – und das nicht allein in Deutschland, sondern europaweit und international. Eigentümer bzw. Vermieter stehen vor leeren Kassen. Ihnen hilft nur noch das Gericht, was Deka Immobilien und Pandox jetzt auch nutzen. Alle wollen ihre Mietrückstände in grossen Millionen-Höhen zurück.
Der Fall Sircle mit über 30 Millionen Euro an Mietausfällen ist der bisher grösste, der am längsten andauernde und der strukturell komplexeste; ihn hat meine Kollegin Sarah Douag beobachtet. Revos Schulden sind noch nicht bekannt.
Langsam entsteht das Bild eines Weges, der mit verschachtelten Holding-Strukturen beginnt und unter denen Tochter-Gesellschaften offenbar Gebühren und andere Einnahmen über so viele Ebenen weiterleiten, dass beim Owner am Ende des Weges kein Geld mehr ankommt. Insider kennen solche "intercompany" Architekturen, deren Ziel häufig Geldwäsche ist. Die Vermieter sind damit künftig massiver denn je aufgefordert, den Betreiber und sein Verhalten zu kontrollieren. Zudem braucht das bislang "gute alte" Sale-and-Leaseback-Verfahren eine neue Definition; momentan gehört es – falsch gelebt – zu den Wurzeln des Übels. Tauchen Sie tief ein in diesen spannenden Artikel.
Revo: Transparenz in kleinen Schritten
Die Revo Hospitality Group betreibt aktuell rund 220 Hotels, korrigierte sie nach einer Anfrage von hospitalityInside. Wir können heute für zusätzliche Transparenz sorgen: mit einer aktuellen Liste von rund 150 insolventen Gesellschaften! Zudem haben wir eine neutrale Insolvenz-Kanzlei, Anchor, gefragt, ob die Massnahmen bei Revo einem geordneten Prozedere entsprechen. Und Wyndham bekennt, 160 Millionen US-Dollar in Revo investiert zu haben.
Anwälte formen Teams, neue Investoren klopfen an
Vor drei Wochen meldete die Revo Hospitality Group Insolvenz in Eigenverwaltung an. In der Branche brodelt es gefühlt immer noch, es gibt noch sehr viele offene Fragen. Gestern kam eine erste offizielle Beruhigungsmail. Unabhängig davon hat hospitalityInside begonnen, eine Liste der betroffenen Hotels anzulegen – mit Update.
Auf die Fakten warten
Die Emotionen kochten hoch nach Revo Hospitalitys Anmeldung der Insolvenz in Eigenverwaltung vor genau einer Woche. 140 Gesellschaften stehen zur Disposition. Wir fassen heute Fakten zusammen, suchen nicht nach Schuldigen. Den Kollaps von Europas grösstem White Label-Betreiber UND die Fehler der Branche werden wir in den nächsten Wochen aufarbeiten. Teil 1.
Breaking News: Revo Hospitality ist insolvent
Revo Hospitality meldet Insolvenz in Eigenverwaltung an. Betroffen sind 140 Gesellschaften. 125 Hotels werden fortgeführt werden. Die Gruppe versandte vor wenigen Minuten eine entsprechende Pressemitteilung. Damit ist der "worst case" eingetreten, den Gründer Ruslan Husry unbedingt vermeiden wollte. Diese News dürfte den deutschen Hotel-Markt erschüttern.






