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Norderstedt. Wie Phoenix aus der Asche stieg diese Woche das neue Buchungsportal "HotelDeals Direct", bei dem Hoteliers im deutschsprachigen Raum künftig nur noch fünf Prozent Provision pro Buchung zahlen sollen. Bis dahin aber ist es noch ein weiter Weg, denn das Start-Up muss erst noch Kapital einsammeln. Es herrscht Skepsis.
London. Eine der grossen Software-Firmen in der Hospitality-Branche, die ihre Produkte bislang nur über "White Labels" oder über Dritte vertrieben hat und selbst im Hintergrund blieb, geht jetzt direkt an den Markt. Next Gen Opti will sich von anderen durch bezahlbare und massgeschneiderte Module für Privat- und Kettenhotels unterscheiden. Möglich wird dies durch den Zugriff auf den eigenen grossen Software-Pool.
New York Nach Informationen aus den USA plant Amazon den Verkauf von Hotelzimmern. Entgegen erster Annahmen sorgt dies in der Hospitality-Branche keinesfalls für einen weiteren Aufschrei, sondern eher für Spannung und Zustimmung.
London. Sabre hat ein "Wearable" – eine Uhr – entwickelt, mit der der Reisende künftig Flugverspätungen in Echtzeit und andere Reise-Informationen direkt am Handgelenk ablesen können.
Paris/London. "Kundenorientiert und nicht produktorientiert" lautete die Devise von Accors Top-Management, als die Kette am Dienstagvormittag, 30. Oktober, ihre neue digitale Strategie in London vorstellte. Mit schwarzem T-Shirt und schwarzer Hose bekleidet stand Accors CEO, Sébastien Bazin, barfuss auf dem Podium und wirkte eher wie ein "Guru" aus Silicon Valley, der zu einer Reihe von Technologie-Engeln spricht als der Chef der grössten Hotelgruppe Europas. Abgesehen von seinem Auftreten war die Hauptbotschaft eindeutig: Alle Vertriebskanäle von Accor werden in der nahen Zukunft stark wachsen.
Paris/London. Beim gross angelegten "Digital Day" in London gestern gab Accor-CEO Sébastien Bazin die digitale Strategie des Unternehmens bekannt. Ab 2015 sollen acht Programme die führende Position des Konzerns auch in diesem Segment stärken.
Köln. booking.com ist stark im Leisure, greift aber derzeit stark im Business-Segment innerhalb des deutschsprachigen Marktes an. Jetzt hat Konkurrent HRS, stark im Business-Segment, ein Ferienportal übernommen. Spürbar wird draus: Der Druck auf die Konkurrenten, Marktanteile zu ergattern, ist gross. Wenige Tage später variiert HotelTonight seine Strategie. Auch sie wollen mehr – vom Kuchen der Konkurrenten.
Wiesbaden. Die einen verfluchen sie als weitere Einschränkung der Service-Leistungen, die anderen schätzen den beschleunigten und anonymen Zu- und Abgang zu/aus ihrem Zimmer: Online- und Mobile-Checkin und -Out sind auf dem Vormarsch und nicht mehr aufzuhalten. B&B Hotels, Marriott und Scandic Hotels testen erst intern, jetzt berichten sie von ihren ersten Erfahrungen auf breiter Basis. Marriott unternimmt in den USA bereits die nächsten Tests, die den personalisierten Service verstärken. Ausserdem sollen die Gäste bald mit den Mitarbeitern direkt chatten können.
London. Die Deutschen und die Spanier gehen am liebsten auf Nummer Sicher und buchen selbst last minute so früh wie möglich. Ganz im Gegensatz zu Franzosen oder Briten.
Berlin. Es gibt inzwischen 4.000 Apps für die Reiseindustrie, und fast täglich kommen neue dazu. Das spiegelte auch der "Sprungbrett Wettbewerb" des Verbands Internet Reisevertrieb, für den es so viele Bewerbungen von Start-Ups gab wie noch nie. Viele Apps oder Internet-Plattformen peilen dabei die Hotellerie an.


