Rubrik Finanzen

News & Stories

Neues Konjunktur-Paket enttäuscht deutsche Tourismusbranche
4.6.2020

Berlin. Die Beträge sind zu klein, die Laufzeiten zu kurz: Das ist die Kritik der deutschen Tourismus-Branche wie der Dehoga Bundesverbands an dem 120 Milliarden Euro-Konjunktur-Paket, das die deutsche Bundesregierung am Mittwoch verabschiedet hat.

Zimmerzahl beeinflusst Unternehmenswert
7.5.2020

Paris. Das Wachstumstempo asiatischer Hotelgruppen hat sich in den letzten Jahren enorm gesteigert. Fünf der 15 grössten Hotelgruppen nach Zimmer-Anzahl stammen inzwischen aus China, aber auch weitere asiatische Länder haben den Sprung in die Top 20 geschafft. Welche Auswirkungen hat dies alles auf den EBITDA und die Unternehmenswerte der Big Player?

Mieten-Misere in der Corona-Krise: ZIA und Experten denken Lösungen neu
Mit dem Staat und Cash-Pools auf der sicheren Seite?
7.5.2020

Berlin. Auch wenn seit diesem Dienstag die deutsche Gastronomie und Hotellerie in Stufen bis Ende Mai wieder öffnen dürfen, bleiben zwei Kernprobleme im Hintergrund bestehen: der Kostenfaktor Mieten und die grob gestrickten Kredite, die die Branche nicht erreichen. Eine Massen-Insolvenz scheint unausweichlich. In puncto Mieten griff der Zentrale Immobilien Ausschuss, Deutschlands grösster Immobilien-Wirtschaftsverband, dem Dehoga unter die Arme und unterbreitete der Bundesregierung einen Lösungsvorschlag. Asset-Experte Theodor Kubak von der Arbireo Capital AG arbeitet an weiteren Exit-Modellen aus der unfairen Lasten-Verteilung bei den Mieten.

Wo bleibt der Rettungsfonds?
7.5.2020

Berlin. Fünf Wochen ist es her, dass der deutsche Wirtschaftsminister Peter Altmaier ankündigte, man werde für das Gastgewerbe einen weiteren Nothilfe-Fonds aufsetzen. Seitdem wiederholt auch der Dehoga immer wieder hoffnungsvoll, dass dieser Fonds geplant sein; passiert ist aber noch nichts bis gestern Abend. Unterdessen greifen Virologen immer wieder die Gastronomie an. Motel One-Gründer Dieter Müller lenkt derweil den Fokus auf die Bekämpfung der unausweichlichen Rezession und schlägt einen "Marshallplan" vor.

Deutschland: Finanzierungsdrama hält an
9.4.2020

Berlin. So sehr sich deutsche Hoteliers und die Verbände bisher über die schnellen Finanzierungsbeschlüsse der Bundesregierung nach Corona gefreut haben, so sehr ärgern sie sich darüber, dass die Politiker nicht verstehen wollen, wie sich Hotels finanzieren. Der Ärger über die KfW-Konditionen ist gross. Eine Pleitewelle rückt näher. Die Branche verliert derzeit wöchentlich ca. 750 Millionen Euro Umsatz.

Corona & Pachten: Partnerschaften auf dem Prüfstand
3.4.2020

Wiesbaden. Zehn Jahre lang und noch bis vor wenigen Wochen verkündeten Hotelgruppen pralle Pipelines und Investoren lobten die hohe Professionalität ihrer Betreiber sowie ihres eigenen Hotelimmobilien-Kompetenzteams. Jetzt aber stellt sich die Frage, was die vielbeschworene Partnerschaft der Parteien angesichts Corona noch wert ist.

Liquidität: Staatshilfen für alle Bundesländer zusammengefasst
2.4.2020

Düsseldorf. Die Corona-Staatshilfen sind in Deutschland bewilligt, trotz-dem könnten die Milliarden für die Hotellerie zu spät gekommen: Es gibt Schwierig-keiten wegen der KfW-Haftung und dem horrenden Verwaltungsaufwand. Select Hotel Advisory Services hat deshalb alle Fördermittel in den 16 Bundesländern aktuell zusammengestellt, samt Kontakt-Links und kommentiert die aktuelle Situation.

Immobilien-Leasing kann auch bei der Hotel-Finanzierung helfen
Ein Fall für Rechenkünstler
11.3.2020

München. Immobilien-Leasing ist eine Finanzierungsform, die in der Wirtschaft seit langem Usus ist. Langsam kommt sie auch in der Immobilien-Branche und damit in der Hotellerie in den Fokus, ist sie doch mit ihren verschiedenen Varianten eine interessante Alternative gerade für Hotelgesellschaften, die schnell expandieren wollen. Nicht geeignet ist sie für Hotel-Unternehmen, die auf steuerliche Vorteile und positive Bilanzkennziffern hoffen.

Coronavirus Krisen-Management: Eine beständige Führung hilft
5.3.2020

London. Die Financial Times berichtete am vergangenen Wochenende über die Billionen von Dollar, die bisher aufgrund des Ausbruchs der Coronavirus-Krankheit 2019 vernichtet wurden. Laut der Zeitung sind die Aktien von Hospitality-Unternehmen besonders betroffen, da sie im Vergleich zur letzten Woche in Europa um 19% gefallen seien – einer der stärksten Rückgänge für den Sektor seit den Terroranschlägen von 9/11.

EU-Kommission bestraft Meliá
27.2.2020

Brüssel. Die spanische Hotelgruppe Meliá muss 6,67 Millionen Euro an die Europäische Kommission zahlen, weil sie restriktive Klauseln in ihre Verträge mit Reiseveranstaltern aufgenommen hatte.

Börse

Aktienkurs-Entwicklung der Woche 10/02/2022 - 16/02/2022

HI+Aktienkurs-Entwicklung der Woche 10/02/2022 - 16/02/2022

                                         Veränderung zur Vorwoche in %

Source: Reuters

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Bilanzen

NOI stark, aber höhere Zinsen

Pandox AB Interim-Report Jan-Sept 2023: CEO Liia Nõu sieht stabile Erträge in einem soliden Hotelmarkt: "Die Nachfrage auf dem Hotelmarkt war im dritten Quartal gut. Basierend auf dem aktuellen Nachfragemix und den saisonalen Mustern haben wir nun ein stabiles Niveau erreicht, auch wenn sich der internationale Reiseverkehr und grosse Konferenzen und Kongresse noch nicht vollständig auf das Niveau von 2019 erholt haben."

Auf dem Weg zur Outperformance

GHA Q3: Global Hotel Alliance, der weltweit grösste Zusammenschluss unabhängiger Hotelmarken mit 800 Hotels von 40 Marken in 100 Ländern, ist auf dem Weg zu einem Rekordjahr, in dem 2023 die Zimmererträge, die Übernachtungen und die Gesamtzahl der Übernachtungen im In- und Ausland durchgängig höher ausfallen als im bisher besten Jahr 2019.

Den Wendepunkt erreicht

Hilton Q3: "Wir haben auch im dritten Quartal starke Ergebnisse erzielt und unsere Erwartungen für ein systemweites RevPAR-Wachstum übertroffen, mit Zuwächsen in allen Kundensegmenten. Wir nutzen auch weiterhin unser branchenführendes Marken-Portfolio, um das Wachstum unseres globalen Netzwerks weiter voranzutreiben", sagte Christopher J. Nassetta, President & Chief Executive Officer von Hilton.

Alle Segmente wachsen

Accor Q3: Sébastien Bazin, Chairman und Chief Executive Officer von Accor, freut sich über den RevPAR, der im Vergleich zu Q3 2022 um 15% gestiegen ist: "Die starke Performance der Gruppe in diesem Quartal verdeutlicht einmal mehr die Stärke der Geschäftsdynamik in all unseren Märkten, insbesondere in Asien, und für die Marken in unseren beiden Segmenten: Premium, Midscale und Economy auf der einen Seite und Luxus und Lifestyle auf der anderen."

US-Rekord beim RevPAR

Wyndham Q3: "Da unsere Marken einen Rekord-RevPAR in den USA erzielen und unsere globalen Entwicklungsteams das Netto-Wachstum der Einheiten in Richtung des oberen Endes unserer ursprünglichen Prognose vorantreiben, erhöhen wir unseren Ausblick für das Gesamtjahr 2022," sagte Geoffrey A. Ballotti, Präsident und CEO von Wyndham Hotels & Resorts.

Das Jahr des globalen Aufschwungs

IHG Q3: Im dritten Quartal 2023 stieg der RevPAR um 10% gegenüber 2022 und um 13% gegenüber 2019, was das fünfte Quartal fortgesetzter Verbesserung darstellt und die Hochs vor der Pandemie übertrifft.

UK bestens, Deutschland folgt

Premier Inn H1: Dies ist eine imponierende Performance im 1. Halbjahr, kommentiert Whitbread-CEO Dominic Paul die Ergebnisse des ersten Halbjahres 2023 für Premier Inn. In Grossbritannien konnte die Gruppe ihre hohe Belegung halten, in Deutschland macht sie gute Fortschritte. "Wir bleiben auf Kurs, um unser langfristiges Ziel von 10-14% Kapitalrendite (ROC) zu erreichen."

Deutsche Hotels mit wachsendem Marken-Erfolg

MHP Hotel AG Q3: Der Umsatz von Munich Hotel Partners stieg im 3. Quartal auf 35,3 Mio. Euro, rund 8% über Vorjahr (Q3 2022: 32,5 Mio.). Mit 210 Euro blieb der durchschnittliche Zimmerpreis mit 210 Euro (Q3 2022: 213 Euro) auf stabil hohem Niveau. Der Umsatz pro verfügbarem Zimmer (RevPAR) ist weiter gestiegen, von 155 Euro im Q3 2022 auf aktuell 158 Euro.

Quantensprung bei Hotelsparte

Orascom Development Holding H1: Der Gesamtumsatz des langfristig orientierten Destination- und Hotel-Entwicklers blieb im 1. Halbjahr 2023 mit 265,9 Mio CHF nahezu stabil und der Reingewinn lag bei 17,7 Mio CHF, beeinflusst von einem Wechselkurs-Verlust in Höhe von 9,3 Mio CHF.

Guter Eindruck, wenig Fakten

B&B H1: Die Budget-Kette im Eigentum von Goldman Sachs freut sich in ihrer jüngsten Pressemitteilung über ein gutes Geschäft im 1. Halbjahr 2023, lehnte aber jede Ergänzung zu Zahlen und Märkten innerhalb der Region Central and Northern Europe auf Anfrage von hospitalityInside ab. 

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