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Italien ist der am stärksten fragmentierte Hotelmarkt in Europa. Doch nun nimmt die Markt-Durchdringung zu: Vor zehn Jahren machten die Markenzimmer in Italien 13,3% des Gesamtangebots aus, jetzt sind es fast 20%. Eine kleine Revolution.
Die Superlative in der europäischen Hotel-Pipeline überschlagen sich fast. Die Anzahl der Projekte ist erneut auf einem Höchststand, es gibt immer mehr Upper Upscale oder Luxury Hotels. Zudem wird immer früher geplant.
Zwei Frankfurter Hilton Hotels, Gravenbruch und City Center, sind aktuell über Booking nicht buchbar – eine Reaktion auf die Aktivitäten des Eigentümers, eines iranischen Bankers.
Der europäische Dachverband der Hotelverbände, HOTREC, bestätigte diese Woche, dass die Sammelklage auf Entschädigung für europäische Hotels, die durch die rechtswidrigen Paritätsklauseln von Booking.com geschädigt wurden, offiziell vor dem Bezirksgericht Amsterdam eingereicht wurde.
Hotel-Investitionen kehren eindeutig nach ganz Europa zurück, aber die Erholung verläuft keineswegs einheitlich. Während Spanien dank boomendem Tourismus und grossen Portfolio-Transaktionen wieder in grossem Umfang Kapital anzieht, folgen die Niederlande einem vorsichtigeren und selektiverem Kurs. Eine unterschiedliche Investitionsdynamik innerhalb derselben europäischen Landschaft.
Europas Immobilienmarkt startet in einen neuen Zyklus und bewegt sich weg von Rendite-getriebenen Strategien. Mit höheren Zinsen für längere Zeitstrecken rücken Einnahmen und Asset-Qualität wieder ins Rampenlicht. In diesem Kontext stechen Hotels durch ihre resilienten Fundamental-Daten hervor.
Erste Auswertungen der Zahlen für 2025 zeigen, dass die Übernachtungszahlen in der Schweiz weiter steigen. Einer Prognose zufolge soll dieser Trend auch 2026 anhalten.
Die italienische Holding Alpitour World, mit den Hotelmarken Voihotels und Vretrats, blickt auf eine fast 80-jährige Geschichte zurück. Nun scheint Bewegung in die fünf Divisionen der Holding zu kommen. Der neue Group GM ist wohl nur der Anfang.
Österreichs Tourismusjahr beginnt mit positiven Übernachtungszahlen und gleichzeitig spürbarem Pessimismus in der Branche. Das ist keine seltene Kombination in der Alpenrepublik, wobei die Skepsis in der Branche weniger auf globale Krisen als auf heimische Fehlentwicklungen zurückgeführt wird.
Der Event-orientierte Tourismussektor in Europa behielt 2025 seine starke Dynamik bei, wobei die Gesamtausgaben für Tourismus im Vergleich zum Vorjahr um +7% stiegen. Dieses Wachstum spiegelt die anhaltende Nachfrage nach Live-Erlebnissen und den beträchtlichen wirtschaftlichen Wert für die lokalen Gemeinden.









