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"Wo andere Laub sehen, sehen wir Wachstum", sagte eine Immobilien-Spezialistin vor kurzem mit Blick auf die Entwicklung des Hotelmarkts im nächsten Jahr. So viel Optimismus erzeugte auch Verwunderung unter den Teilnehmern.
Das Jahr 2025 war kein Zuckerschlecken für die Hospitality-Branche, vor allem nicht in Deutschland. Europas Motor stottert, das Chassis zittert. Es drohen noch mehr Insolvenzen, noch höhere Kosten und null Profit. Aber die Branche hat immer noch Zeit, sich selbst zu feiern. Das Ego ist teilweise zurück, anstelle von Transparenz und Glaubwürdigkeit.
Airbnb muss nun rund 65.000 Listungen von Ferienwohnungen löschen. Die Regierung greift hart durch. In Spanien werden die Unterkünfte als Treiber der Wohnungsnot angeprangert.
Anfang September hat Event Hotels das Keystone-Portfolio mit 17 Hotels der Marke Accor (2.021 Zimmer) vom US-amerikanischen Private-Equity-Unternehmen Blackstone erworben.
Seit langem wollen BWH Hotels mit Angeboten im Longstay-Segment wachsen, jetzt hat sich die Serviced-Apartment-Gruppe Ipartment dem Netzwerk angeschlossen. Die ersten fünf Häuser werden bereits unter der noch jungen Longstay-Marke @home by Best Western geführt.
Otto Lindner jr. hat Ende 2022 den Aufsichtsrat der Lindner Hotels AG verlassen, blieb aber noch Gesellschafter der Lindner Hotels AG. Mit deren Neustart nach der überstandenen Insolvenz der Gruppe hat sich der 63-Jährige nun auch als Gesellschafter verabschiedet. Es gibt jetzt neue Gesellschafter.
Udo Chistée gehört zu den Hoteliers im Hintergrund. Der gebürtige Österreicher gründete 2008 Amedia Hotels, die bis Corona expandierten. Dann verkaufte er päckchenweise Verträge an bekannte Markt-Player. Jetzt beantragte er in Wels, Österreich, ein Konkursverfahren für seine wohl wichtigste AG.
Der Kostendruck in der Branche und die volatile Nachfrage haben auch dem Serviced-Apartment-Segment in Deutschland bisher ein herausforderndes Jahr beschert. Die Konsolidierung wird auch dieses Segment erreichen, Banken und Investoren halten trotzdem den Daumen nach oben.
Das deutsche Gastgewerbe ist im dritten Quartal 2025 im Vergleich zum Vorjahr deutlich in die roten Zahlen gerutscht. Besonders betroffen ist die Hotellerie. Besserung ist nicht in Sicht.
Mehr als jede zweite Online-Hotelbuchung in den USA geht auf das Konto eines OTA. Dennoch sind die OTAs mit einem wettbewerbsintensiveren und unsichereren Umfeld konfrontiert. Generell zeigen sich fünf Trends.









