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Es wurde bereits viel über die "Hotellisierung" traditioneller Immobiliensektoren diskutiert, während die Hoteliers mehr Services anbieten, um mehr aus dem Portemonnaie der Kunden zu erhalten. F&B-Konzepte treiben die zusätzlichen Aktivitäten (ancillary activities) voran, und ein cleverer Gästemix sichert den Gewinn pro Quadratmeter.
Alpin Resort Sacher Seefeld, Stanglwirt, Krallerhof, Kitzhof Mountain Design Resort: Das Who-is-Who der Alpen-Resorthotellerie diskutierte bei einem Summit in Kitzbühel, was sie aus Corona gelernt haben. Zwei zentrale Aussagen: Qualität und hohe Preise halten, einen Ganzjahres-Tourismus anstreben und dabei die Sommerfrische gegen die Winterfrische austauschen.
Die Serviced Apartment-Branche in Deutschland hat ihre Grundlagenübersicht aktualisiert und ihre "Charta des Temporären Wohnens" in "Charta der Apartmentkonzepte" umbenannt.
Entlassungen werden unvermeidlich sein: Premier Inn UK wird in den nächsten zwei Jahren 112 Marken-Restaurants in Zimmer umwandeln und 126 weitere verlustbringende Restaurants nach und nach verkaufen. Die F&B-Krise hat auch den Hotelriesen getroffen.
Nachhaltigkeit, personelle Herausforderungen, die fortschreitende Digitalisierung und Automatisierung der Hotelbranche waren die treibenden Kräfte hinter diesem routinemässigen Prozess zur Überarbeitung der Kriterien für die Hotelklassifizierung. Die neuen Kriterien treten ab Januar 2025 in Kraft.
Es ist hinlänglich bekannt, dass die Hotel-Gastronomie im Grossen und Ganzen ein margenschwaches Geschäft ist. Seit der Pandemie hat sich die Situation noch verschärft, vor allem wegen der steigenden Arbeitskosten. Ultra-Luxus bleibt eine Klasse für sich. Wie können die Margen verbessert werden? Durch ein erstklassiges Gästeerlebnis oder eine "dunkle Küche"?
"Willkommen in den Zukünften" hiess es beim KI-Auftaktvortrag des "Corporate Lodging Forum" von HRS Anfang März in Berlin. Für HRS liegt die Zukunft künftig weiter rein im Business Travel – und dies mehr denn je als Travel Management-Dienstleister denn als reiner OTA. Hotels sollen mithilfe eines intensiveren Datentransfers zu stärkeren Partnern werden.
In Österreich ist eine grosse Diskussion rund um touristische Kunden-Bewertungen ("Reviews") ausgebrochen. Initiiert hat diese Aufregung die italienische Regierung, die ein Verbot der anonymen Bewertungen auf Hotelportalen fordert. Die EU aber sieht das anders. Der Hotelier schaut unterdessen nur auf die Punkte, weniger auf den Wortlaut von Bewertungen. Aus gutem Grund.
In einer bahnbrechenden Entwicklung könnten die CoStar Group, ein bekannter Name für gewerbliche Immobilien-Daten und der Mutterkonzern von STR, sowie mehrere Betreiber von Luxushotels wie Hilton, Hyatt, Marriott und weitere in einen grossen Rechtsstreit verwickelt sein. Die Hoteliers werden beschuldigt, gemeinsame Daten zu nutzen, um Zimmer-Vermietungspreise in mindestens 15 US-Städten künstlich hochzuhalten. Dieser Prozess könnte die Preisgestaltung, das Revenue Management und den Wettbewerb der Hotels in den USA und darüber hinaus verändern.
Es ist unvermeidbar: KI und Digitalisierung werden helfen, den Fachkräftemangel im Gastgewerbe zu bewältigen. Trotzdem ist das mit einem radikalen Umdenken verbunden. Das zeigt eine neue Studie in Deutschland auf. Mit den aktuellen Modellen ist dort nur jeder Vierte zufrieden.









