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Bern. Exakt ein Jahr ist es heute her, dass die Schweizer Wirtschaft von einem Finanzbeben erschüttert wurde: Am 15. Januar 2015 entkoppelte die Schweizer Nationalbank völlig überraschend den Schweizer Franken vom Euro – und machte damit alles für alle Euro-Gäste um 20 Prozent teurer. Seitdem verliert die Hotellerie massiv an Boden. Für diese Dienstleistungsbranche hat der Währungsschnitt eine tiefe, schmerzliche Wunde aufgerissen, die bis ins Mark der Branche reicht. Und das vor allem in den Bergregionen. Christoph Juen, CEO des Branchenverbands hotelleriesuisse, steht ein Jahr nach dem Frankenschock erneut Rede und Antwort. Danach muss sich die Schweizer Hotellerie jetzt sehr schnell selbst neu erfinden. Ob sie das schafft?
London. Nach dem Rekordjahr 2015 rechnet das VisitBritain Bureau 2016 mit noch besseren Zahlen trotz fehlender Sport-Grossereignisse. Im Hotelsektor werden Budget-Hotels zur neuen Norm. Auch die Sharing Economy kann weiter zulegen.
Mailand. Am Ende war es ein grosser Erfolg mit kleinen Schatten auf einem allgemein positiven Szenario: Die Expo 2015 hatte vom 1. Mai bis 31. Oktober in Mailand ihre Tore geöffnet und sich trotz der unterschiedlichen Prognosen als goldenes Ei für die Hotellerie vor Ort erwiesen. Ausserdem das Ereignis dazu bei, die Image-Veränderung der Stadt in der Lombardei zu beschleunigen. Dieser langwierige Prozess begann bereits vor zehn Jahren und machte aus einer traditionellen Geschäftsdestination auch eine attraktive Location für Urlaubsreisende aus dem In- und Ausland. Trotzdem hat die Expo wohl dabei versagt, die Nachfrage auch über die Grenzen der Region hinaus zu steigern. Ist das der Grund, warum sich die Handelskammer in Mailand nach wie vor weigert, Hotellerie-Daten zu diesem öffentlichen Ereignis bekannt zu geben? Vielmehr hat dies bestimmt mit Lobby-Arbeit und Marketing zu tun, da die Daten bis Ende Dezember für das "grosse Event" unter Anwesenheit vieler der wichtigsten lokal-politischen Akteure zurückgehalten werden sollen. Aber die Kammer hat bereits einige Daten bei einer öffentlichen Veranstaltung vor zehn Tagen bekannt gegeben. hospitalityInside-Autor Massimiliano Sarti hat die Daten erhalten und gibt einen Überblick.
Sierre. Airbnb setzt der Schweizer Hotellerie und Parahotellerie schwer zu. Das zeigen neueste Vergleichszahlen. Danach hat sich das Airbnb-Angebot in Bezug auf die vermittelten Objekte seit 2014 mehr als verdoppelt. Auch Hotels machen mit.
Madrid. Der Präsident der portugiesischen Visabeira Group ist sehr stolz darauf, mit dem spanischen Hotellerie-Unternehmen Paradores eine Partnerschaft einzugehen, aufgrund derer 2016 das erste Mitgliedshotel und der erste Franchise-Betrieb ausserhalb Spaniens eröffnen wird.
Washington. Wie direkt nach den Terror-Anschlägen von Paris reagierte die Börse negativ auf die Anfang dieser Woche ausgesprochene weltweite Reisewarnung der US-Regierung. Mehrere sensible Branchen, besonders die Hotels, starteten erheblich geschwächt in die Woche.
Paris. Fast ein Jahr nach den Anschlägen auf Charlie Hebdo am 7. Januar 2014 hat der Terror erneut in der französischen Hauptstadt zugeschlagen. Die Hotellerie vor Ort bekommt die Folgen jetzt schon zu spüren. Die Belegung und der RevPar sind sofort erheblich gefallen.
München/Mailand. Mailand, Rom, Venedig und vielleicht Florenz ... Die meisten Hotellerie-Unternehmen, die dieses Jahr auf der Expo Real in München vertreten waren, haben bei dem Gedanken an Expansion einen ganz bestimmten Teil Italiens vor Augen. Leider teilt Italien die "Feststimmung", die aktuell in Deutschland vorherrscht, nicht, doch das Interesse internationaler Hotelgruppen an Italien ist gross und sehr konkret. Die bereits vor Ort vertretenen Gruppen wie AccorHotels wollen auf 100 Hotels erweitern, Franchisegeber wie Choice zeigen ernstes Interesse, wie auch die Budget-Hotel-Ketten B&B and Meininger. Luxus-Gruppen wie Kempinski oder Hyatt müssen sich in Italien jedoch grösseren Herausforderungen stellen.
Brüssel. Die EU hat die Pauschalreise-Richtlinie endgültig verabschiedet. Es ist das wichtigste Regelwerk für die Reisebranche und gilt ab 2018.
Hongkong/Shanghai. Shanghai boomt. Ständig werden neue Luxushotels in Chinas Wirtschaftsmetropole eröffnet. Bei Peninsula Hotels lässt man sich von dem rasanten Wettlauf nicht beeindrucken. Schon der Bau des Peninsula Shanghai an der historischen Uferpromenade Bund erforderte einen langen Atem. Dafür ist Peninsula mit nur zwei Häusern in China aber bereits zur beliebtesten Luxusmarke von Chinas Superreichen avanciert.




