HI+Aktienkurs-Entwicklung der Woche 28/01/2021 - 03/02/2021
Veränderung zur Vorwoche in %


Quelle: Reuters
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London. Neben neuen alternativen Beherbergungskonzepten gibt es auch einige neue Finanzierungsstrukturen, die innovative Wege der Finanzierung bieten. Grundverpachtung und sogenannte Income Strips erfreuen sich zunehmender Beliebtheit, wobei auch Sale-Lease-Back ein Comeback erlebt.
Riad. Seit der Festnahme von Prinz Alwaleed bin Talal vor zwei Wochen im Zuge der Bekämpfung von Korruption in Saudi-Arabien, läuft es für seine Kingdom Holding Company nicht mehr rund. Die Banken zeigen sich besorgt, einem Unternehmen, dessen Investitionen auf Eis liegen, mehr Geld zu leihen.
Wien. Falkensteiner Hotels & Residences hat mit ihrem jüngsten Crowdinvesting einen neuen Rekord in der Mittelstandsfinanzierung aufgestellt. In nur einem Monat sammelte die Hotelgruppe 2,5 Millionen Euro von Anlegern ein. Die Verzinsung beträgt vier Prozent. Die Finanzierung war um rund eine Million Euro überzeichnet, Investoren haben Falkensteiner im Schnitt über 7.000 Euro angeboten.
München. Offene Immobilienfonds schwimmen derzeit im Geld – ganz so als hätten sie nie Probleme in der Finanzkrise gehabt. Doch ein Déjà-vu ist es nicht wirklich, denn seit die Preise für Büros, Einkaufszentren und Wohnungen immer stärker steigen, haben die Fondsmanager eine neue Lieblings-Asset-Klasse entdeckt: Hotels. Ist die neue Liebe zu Hotels bei Offenen Immobilienfonds ein Strohfeuer? Beatrix Boutonnet von hospitalityInside.com widerspricht.
München. Sie haben den wohl grössten Hotel-Deal des Jahres im Bereich europäische Hotel-Immobilien abgeschlossen: Im Spätsommer 2017 kaufte die Invesco Real Estate das 530 Millionen Euro schwere Portfolio des US-amerikanischen Private Equity Investor Apollo Global Management. Robert Stolfo, Invesco Real Estate Managing Director – Client Portfolio Management Europe, und Hans-Peter Hermann, Invesco Real Estate Director – Asset Management Hotels Europe, sprechen im Interview mit Beatrix Boutonnet über ihren ersten offenen Fonds für Institutionelle Anleger, den zunehmenden Zeitdruck in ihrem Segment, die neue Bescheidenheit der Investoren beim Leverage und über die spannende Frage der richtigen Verpackung eines Assets.
Wien. Ab sofort können Investoren auf der Finanzierungsplattform Finnest in die Falkensteiner Hotels & Residences investieren. Damit soll unter anderem die Expansion in neue Märkte unterstützt werden. Auch andere Hoteliers haben diesen Finanzierungs-Weg bereits beschritten.
Beijing. Die Zeiten der irrationalen Auslands-Investition in Hotels, Immobilien, Unterhaltung und Sport-Clubs sind für aggressive chinesische Geschäftemacher vorbei. Deren Kauf-Strategien wurden nun von der neuen chinesischen Investitions-Politik eingeschränkt. HNA, Anbang, Fosun usw. sind nun teilweise die Hände gebunden, was im Ausland für Bedenken sorgt hinsichtlich anfallender Zahlungen und laufender Übernahmen. Wird HNA in der Lage sein, Rezidors übrige Anteile zu kaufen, wozu es verpflichtet ist? Zum jetzigen Zeitpunkt ist nichts sicher. Das Unternehmen muss Entscheidungen treffen, gleichzeitig schaut der "Big Brother" zu.
London/München. Nach der Auflösung der beiden ersten Hotel-Fonds legt die Invesco Real Estate mit dem "Invesco Real Estate European Hotel Fund" nun ihren dritten Hotelfonds auf. Das Anfangsportfolio mit einem Investitionsvolumen von rund 200 Millionen Euro wird aus vier Hotel-Objekten in Deutschland und den Niederlanden bestehen.
Hamburg. Union Investment und bulwiengesa haben erneut das Marktvolumen investment-relevanter Hotels in Deutschland ermittelt. Demnach ist deren Marktwert von 2015 auf 2016 um 8,3 Prozent auf 51 Milliarden Euro gestiegen.
Wien. Das Deloitte ÖHV "Tourismusbarometer" 2017 attestiert mit einem Indexwert von 2,99 eine verhaltene, vorsichtig optimistische Stimmung unter Österreichs Tourismus-Betrieben. Sie klagen hauptsächlich über eine erschwerte Finanzierung und zunehmenden Fachkräfte-Mangel.