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München. Initiatoren geschlossener Deutschland-Immobilienfonds kehren zurück zur Einfachheit. Waren lange risikoreichere Konstrukte wie Opportunityfonds und Projektentwicklungen beliebt, kommen nun wieder verstärkt die klassischen Immobilienfonds mit Bestandsimmobilien auf den Markt. Diese Entwicklung zeichnete sich beim "Feri Symposium der Beteiligungsmodelle 2009" letzte Woche im Kempinski Airport Hotel München ab. Auch Hotels könnten dabei wieder verstärkt in den Fokus der Investoren rücken. Das war in der Vergangenheit nicht immer so. Als Nischenprodukt aber bleiben die Exoten unter den Immobilienanlagen attraktiv.

Berlin. Die Design Hotels AG, notiert am Geregelten Markt, stellt den fortlaufenden Xetra-Handel zum 1. Februar 2009 bis auf weiteres ein.
Hamburg. Budget-Hotels gelten auch in der Krise als Profitbringer. Deshalb geraten sie zunehmend in den Fokus geschlossener Immobilienfonds. Ein Hamburger Fonds hat kürzlich einen sogenannten "Budget-Hotel-Fonds" aufgelegt.


Berlin. Die andauernde Finanzkrise hat zu einem anhaltenden Vertrauensverlust der deutschen Anleger gegenüber der Finanzwelt geführt. Lediglich sieben Prozent der Bundesbürger vertrauen aktuell noch der Kreditwirtschaft, 70 Prozent äussern dagegen ihr offenes Misstrauen. Die Misere zwang nach den angloamerikanischen Investmenthäusern als erste die Hedgefonds in die Knie, nun werden die Finanzinvestoren, in den Strudel gerissen. Gegenwärtig hat die Finanzkrise die offenen Immobilienfonds erfasst.

Bern. Der Schweizerhof in Bern soll dank der Investitionsfreudigkeit ihres neuen Eigentümers Barwa aus Qatar bis zum Jahr 2010 endlich in neuem Glanz erstrahlen. Fachleute bezweifeln aber, dass die vorgesehene Investitionssumme ausreichen wird.

Augsburg. Die Folgen der Finanzkrise werden langsam, ganz langsam sichtbar. Die Geschäftsergebnisse der börsennotierten Hotelgruppen im dritten Quartal sind fast alle eingebrochen, und Besseres erwartet man auch für 2009 nicht. Unternehmen wie Privatleute beginnen drastisch zu sparen, die Banken verhalten sich völlig inhomogen und unkalkulierbar. Dass das nächste Jahr für die Hotellerie ein hartes Jahr wird, ist inzwischen jedem klar. "Das dicke Ende aber kommt erst ab 2010," prophezeite ein Unternehmensberater, "wenn die jetzt im Bau befindlichen Hotels eröffnet sind und ihr Kapital nicht mehr bedienen können." Berater und Projektentwickler zur aktuellen Lage.

