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Wien. Es war eine Stern-Stunde der Sternen-Geschichte: Österreich und Deutschland haben sich, wie bereits kurz berichtet, erstmals auf ein gemeinsames Sterne-Klassifizierungssystem geeinigt. Ab 1. Januar 2010 wird es zum Einsatz kommen. Sogar die Schweiz macht mit, aber später. Vom bisherigen Mindestkriterien-System kam man nun zu einem Mischsystem. Die Details stellt die Hotelverbände letzten Dienstag im Wiener Grand Hotel vor. Gut 170 Jahre, nachdem "Sterne-Vater" Karl Baedeker angefangen hatte, besondere Reiseziele mit Sternen zu ehren, wurde das deutsch-österreichisch-schweizerische Hotel-Kategorisierungssystem unter ein DACH gebracht.
München. Noch sondiert Wolfgang M. Neumann, seit Mitte April CEO bei der Arabella Hospitality Group in München, das Terrain. Intern hat er jetzt eine erste strategische Entscheidung im Zusammenhang mit der viel diskutierten "Arabella Collection" getroffen.

Wiesbaden. Das Thema Steuern hat Deutschland im Wahljahr 2009 fest im Griff. Die Einführung einer Mehrwertsteuerreduzierung für das Gastgewerbe bleibt dabei trotz aller Bemühungen des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes fraglich. Vielleicht trägt die Branche daran auch ein bisschen Mitschuld?

Bern/Salzburg. Auch die Schweizer Luxushotellerie kann sich nicht den Effekten der Krise entziehen. Konkrete Zahlen veröffentlicht Swiss Deluxe Hotels, mit 38 Fünf Sterne-Hotels die führende Luxushotel-Vereinigung des Landes, erst nächste Woche, fest steht aber, dass in den ersten drei Monaten 2009 Logis und Umsatz überall zurück gingen. Die Aussichten fürs laufende Jahr werden sehr vorsichtig beurteilt. In Österreich scheint man die Probleme einfach zu ignorieren, zumindest gegenüber der Presse hüllen sich die Hoteliers in Schweigen.

Lausanne/London. Die ersten Boutique-Hotels entstanden in den achtziger Jahren und wurden schnell zu einem gut etablierten Nischenprodukt der Hotellerie. Design-Hotels, preiswerte Trend-Hotels, Ketten-/Marken-Boutique-Hotels und Mode-Hotels waren bei Lifestyle-Reisenden begehrt und wurden sehr gut angenommen. Nicht nur innerhalb dieser speziellen Gruppe erfreuten sie sich grosser Beliebtheit, sondern auch bei unabhängigen Hoteliers, die eine Möglichkeit sahen, ein neuartiges Produkt mit höheren Erträgen anzubieten. Wie widerstandsfähig ist dieses service- und kostenintensive Produkt in der aktuellen Krise? Eine Analyse mit Zahlen und Fakten.

Berlin. "Es ist schön, in einem Land zu sein, auf das die Krise keinen so grossen Einfluss hat!" So begrüsste Ritz-Carlton-Präsident und CEO Simon Cooper vor wenigen Wochen Gäste im Ritz-Carlton Berlin. Er meinte damit auch: Jammern ist relativ. Die zweitgrösste Luxushotelgruppe der Welt - mit 72 Hotels in Betrieb und 30 Projekten in Planung - verzeichnet derzeit fast überall rund um den Globus Umsatz-, Belegungs- und Erlös-Einbrüche im hohen zweistelligen Bereich. Inzwischen ruft der CEO die Key Accounts persönlich an. Er ist jetzt selbst "an der Front". Wie Ritz-Carlton die Krise einschätzt und wie die 5 Sterne-Gruppe sie meistert, verriet er in einem separaten Gespräch mit hospitalityInside.com.

Augsburg. "Es ist nicht einfach!" Stefan Interthal, Geschäftsführender Direktor des Kempinski Adlon Berlin, bringt es für alle Kollegen auf den Punkt. Doch kein Hotelier benutzt Wörter wie "brutal", so wie es Ritz-Carlton-CEO Simon Cooper tut, um die aktuelle Situation zu beschreiben. Die Krise der Luxushotellerie ist auch in Deutschland nicht zu leugnen, jedoch fällt sie im Vergleich weniger dramatisch aus als in weiten Teilen der restlichen Welt. Trotzdem gibt es auch unter Deutschlands Luxushotels Unterschiede. Pauschalurteile sind deshalb fehl am Platz: Die Aussage "Der Luxushotellerie geht es schlecht" ist schlicht falsch. Führende deutsche Luxushotels standen hospitalityInside.com Rede und Antwort.
Hamburg/Berlin. Die jüngsten Qualitätschecks der Leading Hotels of the World sind für die Kempinski Hotels Atlantic in Hamburg und Bristol in Berlin offenbar so schlecht ausgefallen, dass die Marketingvereinigung aus New York jetzt über eine Kündigung der beiden Häuser nachdenkt.

München. Das Ende des Joint Ventures mit der französischen Accor-Gruppe war der Start für die Blue & Green Hotels mit Sitz in Lissabon. In Portugal formiert sich auch in der Krise eine neue Hotelgruppe mit vorerst drei Resorts und weiteren zehn geplanten Boutique-Hotels in der Hauptstadt. Im Hintergrund stehen eine der grossen Casino-Gesellschaften Portugals und ein einflussreicher Touristiker.
Frankfurt/M. Um wirksam Kosten zu senken, müssen Unternehmen ihre Mitarbeiter in die finanzielle Verantwortung einbinden. Auch ausgefeilte Datenanalysen helfen, die Ausgaben in den Griff zu bekommen. Ein weiterer Ansatzpunkt für mehr Sparsamkeit sind strukturelle Optimierungen. Dies geht unter anderem aus einer Untersuchung zum Ausgabenmanagement internationaler Konzerne hervor.
