HI+Aktienkurs-Entwicklung der Woche 24/05/19 - 30/05/19
Veränderung zur Vorwoche in %.


Bad Hofgastein. Im österreichischen Bad Gastein, im Salzburger Land, drohte das Zentrum zu verwaisen. Dem benachbarten Bad Hofgastein sollte das erst gar nicht passieren. Deshalb machten 52 Unternehmer Millionen locker, erwarben das zentrale Hotel Salzburgerhof im Ort, retteten es und schliesslich den ganzen Ort. Und jetzt haben sie Lust auf mehr.
Wien. Die österreichische Hotellerie steht mit ihren kleinen und mittelständischen Betrieben nach aussen besser da als es in Wirklichkeit ist. Österreichs Hotel- und Tourismusbank erläuterte zum Jahresauftakt die Hintergründe der aktuellen Entwicklung.
Wien. Regelmässig jubelt der österreichische Tourismus über Nächtigungszahlen auf höchstem Niveau, so auch 2013. Doch das letzte Jahre brachte auch Ernüchterung: Grössere Hotel-Investitionen konzentrieren sich auf die Bundeshauptstadt, wo die Zimmer-Auslastung tendenziell nach unten zeigt. Um für Österreich zusätzliche Potenziale zu nutzen, setzte die Österreich Werbung auf neue Messeformate und Webpräsenz. Die Ferienhotellerie zittert unterdessen weiter vor der "booking"-Macht, ungeachtet des jüngsten kartellrechtlichen Erfolgs gegen die Bestpreis-Garantie.
McLean. Verdient Blackstone an Hilton? Eigentlich müsste die Frage eher lauten: "Wird Blackstone am Kauf und am erneuten Umlauf von Hilton-Aktien verdienen?" Trotz der Glückwünsche in der Presse, die von einer Verdoppelung des Vermögens des Private-Equity-Unternehmens durch Einnahmen in Höhe von 8 bis 9 Milliarden USD berichtet, ist das letzte Wort in diesem Fall noch nicht gesprochen.
McLean. Seit gestern ist die Hilton Worldwide Holdings Inc. wieder eine an der New Yorker Börse gelistete Company. Der Börsengang war laut Medien ein Erfolg. Er brachte Hilton 2,3 Milliarden Dollar ein. Die Eigentümer haben damit ihr Ziel erreicht und sogar noch den Börsengang von Twitter in diesem Jahr getoppt. Die Hyatt Hotels Corporation hatte sich mit dem letzten Börsengang vor der Krise bereits 2009 auf das Börsenparkett gewagt und dabei rund 950 Millionen Dollar eingenommen.
McLean. Nach einer langen Durststrecke in den Jahren der Finanzkrise sind Börsengänge von Hotel-Unternehmen nun wieder in greifbare Nähe gerückt. Vor Beginn der Finanzkrise, die Ende 2007 ihren Anfang nahm, wurden mehrere Hotelgruppen von Investoren aufgekauft, darunter auch Four Seasons, Fairmont, Extended Stay of America, La Quinta und natürlich Hilton, die zum Markt-Höhepunkt im Sommer 2007 für 26 Milliarden US-Dollar in bar und mit Verbindlichkeiten erworben wurde. Bemerkenswerterweise haben vier grosse private Eigentümer von Hotelketten, darunter Blackstone, Colony Capital, Prinz Al-Waleeds Kingdom Holding und Bill Gates' Cascade Holding, die Aktienausgabe bereits abgeschlossen, Börsengänge angekündigt oder ziehen einen Börsengang in Betracht.
Paris. Einem Medienbericht von gestern abend zufolge hat die Private Equity-Gruppe Starwood Capital die Immobilien- und Business-Assets von 40 Louvre Hotels verkauft, um Schulden abzubauen und die weitere internationale Expansion zu finanzieren.
Dublin. Die irische Hotellerie hat die Folgen des Lehman Crash voll zu spüren bekommen. Seit 2009 hat Irland 2.500 Hotel-Zimmer verloren. Nun befindet sich die Branche wieder im Aufwärtstrend. Belegung und Zimmererlös steigen. Davon profitieren aber hauptsächlich Dublin und ein paar andere Städte. Generell verlieren die Hotel-Immobilien an Wert, ein beachtlicher Anteil der Hotels befindet sich noch in den Händen der Banken. Ausserdem bereiten die gestiegenen Löhne Sorgen, während die reduzierte Mehrwertsteuer für die Hotellerie vorläufig noch gehalten werden kann. Ein Update von Macy Marvel.
München. Sie kaufen Immobilien als Anlage-Objekte und wenden sich in jüngerer Zeit zunehmend auch wieder dem Hotelsektor zu: Private Equity und institutionelle Investoren. Doch trotz des gleichen Ziels unterscheiden sich ihre Ansätze und Vorstellungen durchaus gravierend, wie eine Diskussionsrunde mit Vertretern beider Seiten auf der Expo Real zeigte. Auf der Investorenseite wächst das Wissen um die Hotellerie und die Feinheiten der Märkte, weshalb allerdings auch die Rendite-Erwartungen teilweise heftig auseinander driften. Die Suche nach Qualitätsimmobilien bleibt unterdessen schwierig, ebenso wie das Angebot an "distressed assets" gering bleibt.
London. Die Malediven sind das beliebteste Urlaubsziel für Luxusreisen, Chanel stellt die populärste Modemarke dar und im Ranking um das begehrteste Luxusprodukt stehen erstklassige Reisen vor Autos, Schmuck und Kleidung. Das ergab eine neue Umfrage einer internationalen Kooperation.