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Amsterdam. Während die Sterne-Klassifizierung in der Hotellerie in Zeiten digitaler Gästebewertungsportale zunehmend an Bedeutung verliert, hat das Online-Buchungsportal Booking.com jetzt eine eigene Klassifizierung für Ferienwohnungen und -häuser eingeführt.
Wien/Brüssel. In den vergangenen Jahren haben die Gäste-Bewertungen den Hotel-Sternen den Rang abgelaufen. HOTREC, die Dachorganisation der europäischen Hotelverbände, und hotelstars.eu arbeiten aktuell fieberhaft und hinter den Kulissen an Vereinbarungen mit den wichtigsten Online-Riesen, um die Sterne-Kategorisierung auf diesem Weg wieder aufzupolieren. Daran ist auch Google beteiligt. Ziel ist es, eine gemeinsame transparente Lösung für Hoteliers wie Konsumenten zu finden, online und offline.
Hong Kong/Hamburg. Die School of Hotel and Tourism Management der Hong Kong Polytechnic University und das China Outbound Tourism Research Institute arbeiten zusammen, um ein neues Online-Trainingsprogramm anzubieten – das China Tourism Training. Ziel ist es, das Global Standard Training in den chinesischen Outbound-Tourismusmärkten zu werden.
Berlin. Die deutschen Sozialdemokraten in der Regierungskoalition haben die Erhöhung des reduzierten Mehrwertsteuersatzes für die Logis von 7 auf 19% vorgeschlagen. Nicht nur der Hotelverband läuft jetzt Sturm. Man wäre dann europaweit wieder im Nachteil.
San Francisco. Da Airbnb sich dem Börsengang nähert, steigt der Druck auf das Unternehmen, sein Angebot zu diversifizieren und seine Mammut-Bewertung zu rechtfertigen. Wird der IPO ebenso umjubelt sein wie der von Uber und anderen Unicorns? Der Marktanteil von Airbnb steigt jedenfalls in der Welt der Hotel-Ketten. Neue Ideen, wie die Entwicklung eigener Shows und Filme, heizen den Wettbewerb weiter an.
Wien. Österreich strebt eine einheitliche, landesweite Melde- und Registrierungspflicht für Sharing Economy-Angebote. Das Land, für das der Tourismus die Haupteinnahme-Quelle ist, plant sowohl die Buchungs-Plattformen wie auch die Vermieter gleichermassen in die Pflicht zu nehmen. Politiker und Hotel-Experten rücken beim Gesetzesentwurf jetzt zusammen.
Rom. Airbnb muss 21% Pauschalsteuer, in Italien auch bekannt unter "cedolare secca", für Kurzzeit-Vermietung erheben und abführen. Das Regionale Verwaltungsgericht in erster Instanz von Latium wies den Antrag des Online-Portals zurück, um nicht wie vorgeschrieben die Rolle des Steueragenten übernehmen zu müssen.
Berlin. FF&E, Teil vier: Mit dem heutigen Beitrag des Hotelteams der Hotelberatungsgesellschaft Horwath HTL Deutschland und der Trinavis Wirtschaftsprüfung Steuerberatung aus Berlin schliesst unsere Serie über FF&E. Zum Abschluss widmet sich Autor Nils Neuwerth, Rechtsanwalt und Immobiien-Ökonom, der vertraglichen Umsetzung der FF&E-Modelle und gibt Hinweise, die bei der Verhandlung und Gestaltung von Miet-/Pacht-Verträgen für Hotels im Hinblick auf des FF&E zu beachten sind. Darüber hinaus kann es gerade auch bei bereits bestehenden Miet-/Pacht-Verhältnissen sinnvoll sein, die in der Vergangenheit getroffenen Vereinbarungen heute nochmals auf ihre tatsächliche Umsetzung hin zu überprüfen. Gegebenenfalls sollten diese im Wege eines schriftformgerechten Nachtrags aktualisiert werden, um spätere Streitigkeiten zu vermeiden.
Berlin. FF&E, Teil drei: Im Mittelpunkt dieses heutigen Beitrags der insgesamt vierteiligen Serie vom Hotelteam der Hotelberatungsgesellschaft Horwath HTL Deutschland und der Trinavis Wirtschaftsprüfung Steuerberatung aus Berlin widmet sich dem steuerlichen Belastungsvergleich und den Voraussetzungen für die Gewerbesteuer-Entlastung.
Paris. Airbnb erhebt endlich im Namen tausender Gemeinden in ganz Frankreich Bettensteuern und zahlt ihnen in diesem Jahr 24 Millionen Euro zurück. Auf Paris entfällt hierbei der Löwen-Anteil. In Amerika, dem ersten Markt von Airbnb, möchte das Unternehmen sein Inventar stärken, um sich endlich für den Börsengang zu wappnen. Es gab bereits Gespräche mit dem Billiganbieter HotelTonight.com, die jedoch eingeschlafen sind… zumindest vorerst.



