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Madrid. Das spanische Unternehmen Room Mate Hotels hat einen Antrag auf freiwillige Insolvenz gestellt. Gleichzeitig hat das Unternehmen ein verbindliches Angebot eines Investors angekündigt, das Geschäft und Arbeitsplätze sichert.
Rimini. Die nächsten vier bis sechs Monate werden Einfluss auf die Hospitality-Entwicklung in Italien haben: ROI-Trends, steigende Inflation, Entwicklungskosten, geopolitische Spannungen und Preislevel werden gemeinsam das Ende der aktuellen Pachtverträge einläuten. Oder zumindest deren Zahl erheblich reduzieren.
Amsterdam. Singapurs Staatsfonds GIC, Charlie MacGregor als Gründer und APG als bisheriger Anteilseigner erwerben eine "wesentliche" Beteiligung an The Student Hotel von Aermont Capital. Die Transaktion bewertet TSH, einschliesslich der in der Entwicklung befindlichen Anlagen, mit 2,1 Milliarden Euro. Aermont Capital verlässt das Unternehmen.
Paris. Ennismore übernimmt die Accor-Beteiligungen an den Marken Rixos und Paris Society. Zugleich hat Accor als Mehrheitseigner an Ennismore bekanntgegeben, exklusive Verhandlungen über den Verkauf eines Anteils von 10,8% an Ennismore an ein katarisches Konsortium für einen Gesamtbetrag von 185 Millionen Euro zu führen. Dies schliesst eine Shari'a-konforme Finanzierung in Höhe von 20 Millionen Euro durch Qatar First Bank LLC an das Investmentvehikel des katarischen Konsortiums ein.
Berlin. Mitte Januar dieses Jahres dokumentierten sieben grössere deutsche Hotelgruppen Wirtschaftsminister Dr. Robert Habeck ihre Nöte seit Corona in Zahlen und Fakten. Seit Februar gibt es mehrere Antworten dazu aus mehreren Regierungsebenen, alle aber mit dem gleichen negativen Fazit: Der Förder-Deckel für die grossen mittelständischen Unternehmen wird keinesfalls gelüftet werden. Dabei hätte die Regierung die Macht dazu, genau dieses zu tun – auch ohne die EU. Seit Mai ist klar: Die Türen in Berlin sind zugefallen. Doch das will sich nicht jeder gefallen lassen.
Frankfurt/London. Der britische, börsennotierte Whitbread-Konzern sieht seine Wachstumsstrategie im deutschen Hotelmarkt mit der Hotelmarke Premier Inn bestätigt. Das ist eine zentrale Botschaft bei der Vorstellung der Whitbread-Bilanz des Finanzjahres 2021/22.
Wiesbaden. Noch dominiert das lokale Leisure-Geschäft den Aufschwung bei den internationalen Hotelkonzernen, doch auch der internationale Tourismus zog im ersten Quartal 2022 wieder an. Negativ beeinflusst wurde das Geschäft vor allem durch die sich verschärfenden Restriktionen in China. Die Ergebnisse der Global Hotel Alliance, von Hilton, Hyatt und IHG.
Berlin. Steigende Kosten erodieren die GOP-Margen, da die Kostenquoten steigen. Der GOPPAR war im 1. Quartal 2021 in allen europäischen Grossstädten negativ. Zudem zeigen die Zahlen, dass die Kluft zwischen Extended Stay und Full Service-Hotels deutlich grösser geworden ist. Auch die Lohnkosten sind immens geworden.
London/Berlin. Wie werden sich die ESG-Ziele konkret in die Praxis umsetzen? Das würde jeder gerne wissen. In London hat sich im Oktober 2020 die Energy and Environment Alliance gegründet. Diese Non-Profit-Koalition bringt Hospitality-Leader aus der ganzen Welt zusammen, mit denen man u.a. Standards, Mess-Methoden, Green Finance und rechtliche Fragen definieren will – und zwar einheitlich. hospitalityInside traf EEA-CEO Ufi Ibrahim am IHIF in Berlin.
Augsburg. Motel One und vor allem Marriott sind mit Blick auf die Q1-Resultate zuversichtlich, dass die Märkte immer näher an Vorkrisen-Zeiten heranrücken. Marriott blickt dabei auf ein starkes Nordamerika-Geschäft, während China schwächelt. Motel One geht mit 60% Auslastungserwartungen im April in den Mai.


